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Hat Atomkraft Zukunft?

Weiterhin Störfälle, weiterhin Diskussionen über die Energie-Zukunft und ihre Kosten: Wie sicher ist die Atomkraft? Wie zukunftsfähig?
  1. #1

    Ein entschiedenes "Nein"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiterhin Störfälle, weiterhin Diskussionen über die Energie-Zukunft und ihre Kosten: Wie sicher ist die Atomkraft? Wie zukunftsfähig?
    Hallo,

    die Atomkraft ist nicht zukunftsfähig.

    Zwei Punkte:

    Es gibt keine Endlager für den Atomschrott

    Uns kann jeder Zeit eines davon um die Ohren fliegen.
    Dann ist das Geschrei groß.

    Ob das allerdings als Wahlkampfthema der SPD dient?

    Nein, das war ein Thema der Grünen. Und so wird das
    auch wahrgenommen.

    Es grüßt alle Foristen
    Antje
  2. #2

    Wenn man sich die Horrorgeschichte der vergangenen Jahre bezüglich Krümmel anschaut, könnte man meinen, aufgrund der geplanten Abschaltung würde Vattenfall wie auch Mitbesitzer Eon keinen Cent mehr in die Anlage stecken, die ohnehin schon immer Probleme machte. Zukunft? Nur wenn es übermäßig strenge Kontrollen, genauste Studien über den Gesundheitszustand der Anwohner, und echte Konzepte für die Endlagerung gibt, aber anscheinend ist das Utopie. Gammelreaktoren gehören vom Netz, in Krümmel reicht es schon lange.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiterhin Störfälle, weiterhin Diskussionen über die Energie-Zukunft und ihre Kosten: Wie sicher ist die Atomkraft? Wie zukunftsfähig?
    Da das bekanntlich mit den sog. "Erneuerbaren Energien" nie klappen wird, den Energiehunger der wachsenden Menschheit auch nur zu Bruchteilen zu befriedigen - welches Land im Wüstengürtel der Erde kann schon 300 Mill. € pro 50 MW Nennleistung für maximal 14 Stunden Strom ausgeben? -, wird der Menschhhjeit nix anderes übrig bleiben, als Kernreaktoren zu bauen und mit den möglichen "Brennstoffen" Uran, Plutonium und Thorium Energie zu erzeugen.

    Die Einzigen, die das nicht kapieren können, sind eine lautstarke und gewaltbereite Minderheit von technisch-physikalisch schlecht gebildeten Deutschen.
  4. #4

    bevor keiner eine lösung für den atommüll hat braucht man gar nicht diskutieren. desweitern sollten mir die befürworter erklären, warum wir andere menschen für unser uran überall auf der welt verrecken lassen, statt es selbst zu fördern.. die nachteile werden global verteilt und die vermeintlichen vorteile (die es nicht gibt) behalten wir.

    p.s. nein deutschland hat ohne atomkraft keinen energieengpass, wir exportieren strom. und nein atomstrom ist nicht billig, nur weil die betreiber die zusätzlichen kosten auf den steuerzahler abladen
  5. #5

    Was für eine

    schwierige Frage. Die Diskussion gehört wohl eher in den Politikbereich, denn es ist sicher keine Frage der Wissenschaft.
    Ob Kernkraft Zukunft hat, ist eine politische Entscheidung. Die derzeitigen Ausstiegsfristen und Restlaufzeiten erscheinen mir wie eine Aktion von Börsenspekulanten. Man schließt eine Wette ab, dass in dreissig Jahren dieses und jenes passiert bzw. technisch möglich sein wird, obwohl man keine Ahnung hat wie man dahin kommen wird. Eine typische Schwachsinnsleistung der ehemaligen rot-grünen Regierung.
    Ist Atomkraft sicher? Das hängt wohl vom jeweiligen Betreiber ab. Bei Vattenfall ganz "sicher" nicht. Die Energieversorgung ist (neben anderen Dingen) zu wichtig, als dass man sie verantwortungslosen (weil nur gewinnorientierten) Privatunternehmen überlassen sollte
  6. #6

    merkbefreite CDU?

    ganz offensichtlich muss für einige damen und herren von der CDU erst der fall des super-GAU eintreten, damit dort mal jemand aufwach. leider wird es aber im fall der fälle zu spät sein, um den kurs noch zu ändern.
  7. #7

    Bitte differenzieren: Kernspaltung - Kernfusion

    Atomkraft hat Zukunft

    Allerdings geht die Energiegewinnung aus der Kernspaltung dem Ende zu mangels auf der Erde verfügbaren Brennstoffs.

    Der Kernfusion steht eine glorreiche Zukunft bevor, dank nahezu unerschöpflicher Ressourcen an Wasserstoff auf der Erde (D-T).
    Hinzu sind Fusionskraftwerke absolut sicher, da sich der Prozess bei Ausfall der Regelsysteme selbst löscht - anders als bei der Kernspaltung, die unkontrolliert zur Schmelze führen kann. Radioaktiven Abfall gibt es auch bei Fusionsreaktoren, dieser ist aber nur schwach strahlend und das auch "nur" 100 Jahre. Also kein Problem mit der Endlagerung.

    Also: Kernkraft ja, aber nur mit Fusion !

    Im Übrigen bin ich mir sicher, dass die erneuerbaren Energien in Zukunft den größten Anteil (über 50%) am Energiemix bekommen werden.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Weiterhin Störfälle, weiterhin Diskussionen über die Energie-Zukunft und ihre Kosten: Wie sicher ist die Atomkraft? Wie zukunftsfähig?
    Nein, hat sie nicht, denn neben dem bereits benannten Problem der Endlagerung, sollen, nach meiner Kenntnis(TV),die notwendigen Uranvorräte max. 50 Jahre reichen.

    Von Zukunft kann daher nicht gesprochen werden.
  9. #9

    Zitat von LumpY Beitrag anzeigen
    bevor keiner eine lösung für den atommüll hat braucht man gar nicht diskutieren. desweitern sollten mir die befürworter erklären, warum wir andere menschen für unser uran überall auf der welt verrecken lassen, statt es selbst zu fördern.. die nachteile werden global verteilt und die vermeintlichen vorteile (die es nicht gibt) behalten wir.

    p.s. nein deutschland hat ohne atomkraft keinen energieengpass, wir exportieren strom. und nein atomstrom ist nicht billig, nur weil die betreiber die zusätzlichen kosten auf den steuerzahler abladen
    und jetz raten sie mal welchen strom wir dann wenn nötig importieren.

    und nein ee-strom ist nicht billig, nur weil die betreiber die zusätzlichen kosten auf den[m] steuerzahler abladen

    mfg


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