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Haben die deutschen Behörden im Kampf gegen Ehec versagt?

Bei der Suche nach der Quelle der Ehec-Epedemie standen zunächst spanische Gurken im Verdacht, die Erreger zu verbreiten. Nun hat sich dies als falsch herausgestellt. Die Verbraucher sind zunehmend verunsichert und wollen wissen, was sie noch gefahrlos essen dürfen. Haben die deutschen Behörden im Kampf gegen Ehec versagt?
  1. #200

    Ich kann nur für den Eigentümer hoffen das....

    Zitat von Olaf aus der Hauptstadt Beitrag anzeigen
    Der Produzent der sprossen: Eine Bio-Butze wie aus dem Bilderbuch, der Chef ist seit 2008 Yogalehrer.

    "Seit über 20 Jahren produzieren wir, der Gärtnerhof in Bienenbüttel, täglich frische Sprossen aus hochwertigen Samen für einen wachsenden Bedarf. Dabei verzichten wir natürlich auf Zusatzstoffe, Mineraldünger und andere Hilfsmittel und verwenden soweit verfügbar - ökologisches Saatgut!"

    http://www.gaertnerhof.org/

    http://www.gaertnerhof.org/Seite%202...n%20Start.html

    Die Ethikkomission ist gefordert. Bio ist eine Risikotechnologie.
    ... die kontaminierte Ware nicht von dort kommt.
    Er käme dann ziemlich in Erklärungsnot.
  2. #201

    Iss doch Dein Chemie-Gemüse, wenn du das so toll findest!

    Zitat von Olaf aus der Hauptstadt Beitrag anzeigen
    Der Produzent der sprossen: Eine Bio-Butze wie aus dem Bilderbuch, der Chef ist seit 2008 Yogalehrer.

    "Seit über 20 Jahren produzieren wir, der Gärtnerhof in Bienenbüttel, täglich frische Sprossen aus hochwertigen Samen für einen wachsenden Bedarf. Dabei verzichten wir natürlich auf Zusatzstoffe, Mineraldünger und andere Hilfsmittel und verwenden soweit verfügbar - ökologisches Saatgut!"

    http://www.gaertnerhof.org/

    http://www.gaertnerhof.org/Seite%202...n%20Start.html

    Die Ethikkomission ist gefordert. Bio ist eine Risikotechnologie.
    Find ich lächerlich und absolut unangemessen, dass politisch gleich auszuschlachten zu wollen.

    Essen Sie gerne hochgezüchtete, gespritzte Planenware oder Massenfarm gequälte Antibiotika Tiere!

    Wenn bei der Zubereitung von Sprossen (oder deren Samen!!!) ein extrem fataler und nicht gutzumachender Fehler unterlaufen ist, werden Sie es trotzdem nicht schaffen, aus der Herstellung dieses speziellen Produktes die gesamte Bioherstellung zu diskriminieren!

    Das ist so durchschaubar, wie Sie die "Gunst der Stunde" nutzen!
  3. #202

    ....

    Zitat von RomNik Beitrag anzeigen
    Das kann nicht sein, wenn der Erreger nicht auf, sondern IN den Gurken gefunden wurde, wie es verlautbart wurde. In das Gemüse kann er nur im Ursprungsland gekommen sein, wenn man mal von den Bioanschlags-Theorien absieht.

    Nun sollen es Sprossen sein. Sprossen??? Und darauf kam man nicht früher?? Sowas essen die meisten Leute ja doch eher seltener, das hätte doch viel früher auffallen müssen.

    Und in dem Restaurant in Lübeck gibt es angeblich nichts zu finden? Obwohl dort die erkrankten Touristen gegessen haben?

    Also ich weiß nicht...

    Sprossen pur ist sehr speziell, stimmt, aber achten Sie mal darauf, wenn Sie essen gehen und einen Salat bekommen.
    Da sind dann oftmals Sprossen mit drin, so als Deko gewissermaßen.

    Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß alle Erkrankten essen waren...und auch Sprossen gegessen haben.
  4. #203

    Zitat von Montanaman Beitrag anzeigen
    Mehr Natürlichkeit? Was ist natürlicher als ein Bakterium. Mir erscheint, was Sie hier schreiben, als geradezu absurde Romantik: es ist der wissenschaftliche Fortschritt (Antibiotika....oder ist Ihnen das auch zu unnatürlich), der die großen Seuchen seltener hat werden lassen. Darauf möchte ich auf keinen Fall verzichten.
    So heißt es, aber wenn man sich die Dinge anschaut, wird kein Schuh draus. Auch vor 1800 gab es nicht alle paar Jahre verheerende Seuchen, sondern höchstens einmal in hundert Jahren. Dagegen sind in der Blütezeit des wissenschaftlichen Fortschritts neue Krankheiten erst entstanden. Vor gut 50 Jahren gab es noch die Polio-Epidemie, es entstanden AIDS und Krebs. Der wissenschaftliche Fortschritt hat es nicht vermocht, zu einer wesentlichen Reduzierung - von einem Ende will ich gar nicht sprechen, obwohl man es erwarten könnte angesichts der öffentlichen Lobhudelei und Förderung der wissenschaftlichen Forschung, mit Verlaub - der Krankheiten zu gelangen. Dass sogar neue entstanden sind, ist eigentlich ein Armutszeugnis für die moderne Wissenschaft.
  5. #204

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    So einfach ist das nicht. Die gefundenen spanischen Gurken hätten bei ungewaschenem Verzehr wohl eine Durchfallerkrankung ausgelöst, denn sie wiesen EHEC-Erreger auf, freilich nicht von dem Hybrid-Stamm der jetzt die Epidemie ausgelöst hat. Darmbakterien haben auf Guken nichts zu suchen, Punkt. Jede Behörde, die bei diesem Befund nicht gewarnt hätte, wäre fahrlässig gewesen. Da kann man nicht Tage warten, bis die Genetik bestimmt ist.
    Ob diese 3 Gurken auch in Spanien bereits verunreinigt war ist nicht bekannt. Kann genausogut erst in Hamburg "verseucht" worden sein, vielleicht von der holländischen Gurke, oder von einem deutschen Lagerarbeiter.

    Trotzdem habe ich lieber ein paar Tage Durchfall als ein paar Minuten Herzstillstand.
  6. #205

    Pardon

    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Welche Behörde hat welche Aufgabe nicht "toll" gemacht? Sie fällen ein Urteil ohne den Hauch einer inhaltlichen Aussage. Das Robert-Koch-Institut hat einen riesigen Job gemacht, nur hatten die besseres zu tun, als Presseerklärungen zu schreiben. Aber schon vor Tagen wurde die Stoßrichtung deutlich: Man suchte neben den Salaten alles, was irgendwie in das Suchraster "gesunde Ernährung" passte. Das hat man eingegrenzt und schließlich den Bestandteil gefunden, der wohl Auslöser ist.

    Besuchen Sie einmal einen Tag eine der zuständigen Stellen, dann bleiben ihnen die Worte im Halse stecken und sie werden auf Knien denen danken, die sich den ARSCH aufgerissen haben, um Menschen zu retten, während hier im Forum unterbeschäftigte Besserwisser Verschwörungstheorien in Umlauf gebracht haben.
    festzustellen, dass alle Erkrankten Sprossen gegessen haben, ist keine Leistung für die man sich 4 Wochen lang den Arsch aufreißen muss. Ich habe immer gesagt, das man mehr abfragen muss und nicht nur bei den Opfern, was in den servierten Gerichten enthalten war. Das kann doch nicht so schwer gewesen sein, von den Köchen den gesamten Inhalt der servierten Gerichte abzufragen. Aber wenn man nur an Gurken denkt.... Man ist manchmal nicht nur im Nachhinnein schlauer. Der Erfolg ist , hoffentlich, schön, aber diese lange Ermittlungsdauer für diese Feststellung ist kein Ruhmesblatt, auch wenn der Erfolg nun hoffentlich alles überdeckt.
    Und, hats denn das RKI überhaupt gefunden, oder eine Polizeieinheit aus Niedersachsen?
  7. #206

    Nach der grossen Sau

    werden nun die einzelne Ferkel durch´s Dorf gejagt.

    Ein Offenbarungseid des Journalismus, der seine Funktion sowohl als Informationsquelle wie als Regulativ zur Politik völlig verloren hat.
  8. #207

    Da paßt endlich alles zusammen!

    - die Frauenquote, auch daß viele ältere Frauen betroffen sind, ich kenne mehrere fast 90-jährige, die sich mit viel Rohkost und auch solchen Sprossen super gesund ernähren, der schwere EHEC - Fall, den ich persönlich kenne, eine Person, die sich sehr bewußt gesund ernährt hat. Tragisch ist nur, daß es einen Biobetrieb erwischt hat.
  9. #208

    Expertenwissen

    Ich staune bei solchen Themen immer wieder über das geballte Expertenwissen, das sich hier bei SpOn zeigt. Nur die von Berufs wegen damit betrauten Personen scheinen wenig bis keine Ahnung zu haben. Dafür werden jetzt durch die Medien unterstützt erst mal die spanischen Gurkenbauern und jetzt die Sprossenhersteller unter Verdacht gestellt und möglicherweise in den Ruin getrieben. Welche Verursacher-Sau wird wohl als nächstes durchs virologische Dorf getrieben...
  10. #209

    Falsch

    Ich lebe seit 5 Jahren in Spanien, hatte bis jetzt keine Magen-Darm-Infektion, rein gar nichts. Meine Familie und ich,auch bein 2 1/2 Jähriger Sohn, essen jeden Tag Salat. Man kann auf dem kompletten festland Wasser aus dem Wasserhahn trinken, nur in einigen orten schmeckt er nicht, weil der kalkgehalt so hoch ist. Das selbe passierte mir in Neuss (Kalkgehalt zu hoch). Ich finde Sie glauben Spanien sei eher ein 3. Welt-Land. Meiden Sie ruhig in Spanien Salat (wenn Sie überhapt mal aus Ihrer eigenen Grenzen rauskommen), Sie wissen gar nicht, was Sie verpassen.


    Zitat von Thomas Kossatz Beitrag anzeigen
    Wir reden hier nicht über die persönliche Reinlichkeit, sondern über Produktionshygiene. Jeder Spanier wird ihnen bestätigen, dass die Behörden wegsehen, wenn wieder einmal Gemüse mit Abwasser aus der Kläranlage gedüngt wird, geschuldet der Wasserknappheit. Aus gutem Grund meiden viele im Mittelmeerraum Salate und Leitungswasser. Das ist keine Nazi-Story, sondern ein Verhalten, dass auf gesichertem Erfahrungswissen beruht.








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