Verkehrsminister Tiefensee will binnen zehn Jahren eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen bringen - nur kosten darf es nichts: Im "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" sind keine Anreize für Ökoauto-Käufer vorgesehen. Soll der Staat alternative Antriebe stärker fördern?
Wie bitte? Wo soll man denn 600km am Wochenende hinfahren? Mit dem Zweit-Einkaufs und zur Schule bringen Wagen?
Wer bitte faehrt denn ueberhaupt eine solche Strecke im Auto?
Meinen sie, nur weil das Land etwas groesser ist, faehrt man automatisch weiter? Dann fahren die Leute in Holland nur 600m am Tag?
Ich kann mir nicht vorstellen, das irgendjemand sein kostbares Wochenende mit 600km (8h) hin und 600km (8h) zurueck verplempert, ausser nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"
mr
Es geht im Thread um 'Förderung' - nicht den Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen Verbrennerfahrer.
Die Leute sind nicht prinzipiell abgeneigt gegen E-Autos. Aber eben mit 400-600km Reichweite und 5 Minuten Nachladezeit ... basta.
Alles andere finden offensichtlich nur Randgruppen interessant.
Weltweit gibts natürlich Chancen auf Märkten wo Menschen bisher keine individuelle Mobilität kennen.
Wobei die auch erst mal Biosprit für den Linienbus oder die Diesel-Lok suchen.
Weder Umerziehung noch Zwang wird Leute massiv zu E-Autos bewegen können. Zudem wird in anedern Ländern - incl. USA - fleißig der Biosprit hoch gefahren ... zum Wohle der Landwirtschaft und Erhöhung der Erntemengen ... nie mehr Hunger.
Wie hoch ist heute der Milchpreis ?
Oder jener von deutschen Getreide ?
BIOSPRIT bildet eine natürliche Obergrenze und die Landwirschaft steht schon bereit uns mit Dauersprit zu versorgen.
Es gibt genügend Einkaufszentren auf dem Land.
Und wer zahlt dann per Parkgebühren etc. die Kommunen ?
E-Autos kosten nur während Verbrenner kräftig Steuern bei jedem Tanken zahlen. Zudem wissen wir in 'D' ja nicht mal mehr wie wir den Dauerstrom zukünftig sichern können.
Und grüne Fundis rechnen mit 20-40% weniger Strombedarf im land bis 2025 ... die haben wohl die E-Autos abgeschrieben ?
Wobei eh der ÖNV und die DB bei Elektrik sinnvoller sind als die aufwendigen Akku-Schwerpakete auf 4 Rädern.
Wenn 20-40% der Menschen zum ONV / DB umsteigen bringt das viel mehr für die Umwelt als die Einzel E-Kisten. Und der Rest fährt heimischen Biosprit ...
Das elektroauto hat sich bei mir eindeutig durchgesetzt, obwohl ich auf meinen Zweitwagen, einen Diesel, nicht verzichten möchte. Das Gros der Strecken fahre ich elektrisch.
Die Frage ist, was man unter einem "Elektroauto" versteht. Auch mein Elektroauto fährt mit einem Verbrennungsmotor. Der steht in einem Braunkohlekraftwerk.
Je mehr wir Öl sparen, umso länger können wir auf Ihren geliebten Ölverbrenner zurückgreifen.
Mein Braunkohlenstromer und mein Diesel stoßen ziemlich genau die gleiche Menge CO2 aus.