Hauptsache regional, Hauptsache öko oder alles egal - wie entscheiden Sie beim Obstkauf?
Bioprodukte haben generell das Problem dass durch niedriger Hektarerträge der Verdünnungseffekt geringer ist als bei konventionellen Produkten mit höheren Erträgen. Gerade was Schwermetalle etc. angeht. Allerdings ist das eher was für die Statistik als dass es für unsere Ernährung relevant wäre (solange natürlich die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden)
Es gibt auch das schöne Beispiel mit dem Salat vom Wochenmarkt und dem von ALDI. Da der Salat auf dem Wochenmarkt in aller Regel frisch, das heißt morgens früh geschnitten wurde ist der Nitratgehalt deutlich höher als der beim ALDI-Salat. Die Pflanze nimmt ständig Stickstoff auf nur nachts wird aufgrund der mangelnden Photosynthese die aufgenommen Stoffe nicht verarbeitet
ja, es gibt eine "Bio-Zeitschrift" für 10 Euro mtl., da kann man dann nachlesen, wie der Transport von Obst und Gemüse
die ÖKObilanz beeinträchtigt, aber das papier der Zeitung auch
und man könnte doch vielleicth gute Schwimmer nehmen, die jeweils eine Holzkiste über den Atlantik etc. transportieren.
Essen Sie doch einfach heimisches Obst und Gemüse zu den Zeiten in denen es auf dem Markt ist. Derzeit leben wir von deutschen Blaubeeren, da die deutsche Landwirtschaft noch die strengsten Gesetze der Welt hat und unsere Bauern isch daran halten. Und in den Kleingärten legen die Kleingärtner ihre Tüten und Körbe mit Äpfeln zum kostenlosen mitnehmen aus, die sind garantiert BIO.
Kinderheime dürfen keine Äpfel aus deutschen Gärten kostenlos annehmen, aber verseuchte aus aller Welt. Übrigens sind die Äpfel, die sie kaufen schon minbndestens ein jahr in den Kühlhallen gewesen, also , nichts mit frisch.
Hallo, haetten Sie auch eine Begruendung fuer Ihre Ansicht zur Hand, das Bio eine nicht gute Philosophie sein koennte?
Wenn Sie meinten, von originaeren Wildpflanzen und -Tieren zu leben, das waere eine bessere Philosophie, koennte ich einstimmen.
Deren Faehigkeit, uns mit erstklassigen DNA-Schnipseln zum Aufbau unserer Zellkerne zu versorgen, ist ja 1 zu 1 (Evolution).
Tiere, die davon Leben, lieferten, falls wir sie essen moegen, auch gutes Material.
Auf Tuerboboeden hoch gezuechtete Nutzpflanzen zu saeen, aus Jauche und Chemie gezogen und diese essen sowie Stalltiere damit zu maesten, liefert 20 mal schlechteres Zellaufbaumaterial.
Biowaren etwa nur 12 mal schlechteres. Das relativiert natuerlich die Bio-Philosophie. Meinten Sie das?
Was ist das denn bitte für ein Unsinn? Leider wird es Ihnen offensichtlich auch nicht langweilig den gleichen Schmarrn immer wieder zu verbreiten, obwohl Sie, wenn ich mich recht erinnnere, schon vor Monaten darauf hingewiesen wurden, sich doch bitte ein einziges Mal ein Biologie-Buch zu schnappen...
Was unterscheidet "erstklassige" DNA-Schnipsel von minderwertigen?? Die Nukleotide sind immer gleich aufgebaut, Phosphatrest, Desoxyribose und eine der vier Basen. Da gibt es keine Qualitätsunterschiede, es gibt überhaupt keine Unterschiede.
Ob die Basen nun bei verschiedenen Lebewesen in unterschiedlicher Abfolge vorkommen, ist auch egal. Wir bauen ja schließlich keine kompletten pflanzlichen/tierischen Gene aus unserer Nahrung in uns ein, sonst wären wir längst ziemlich abgefahrene Hybrid-Wesen. Oder wahrscheinlich eher tot.
Mit Evolution hat das übrigens nicht im Geringsten zu tun.
DNA-Scnipsel zum Aufbau unserer Zellkerne?? Bitte. Da weiß man gar nicht so recht, ob man das nun tragisch oder lustig finden soll.
Abgesehen davon, dass DNA wohl kaum das Kochen, unsere Magensäure und den Verdauungstrakt überstehen würde, können derart große Moleküle (auch kleine "Schnipsel" wären noch viel zu groß) nicht die Zellmembran passieren. Von den verschiedenen Mechanismen zur Erkennung und Entfernung von Fremd DNA (z.B. virale) in unseren Zellen fange ich gar nicht erst an...
Also hören Sie doch endlich auf so schrecklich lernresistent zu sein und immer wieder den gleichen Unsinn zu verzapfen, den jeder der ein bisschen Schul-Biounterricht hatte, sofort als solchen erknent. Das ist doch langsam peinlich.
Schön und gut, wenn SIe lieber Wildpflanzen essen, allerdings brauchen Sie Ihre Überzeugung nicht mit falschen Behauptungen "belegen".