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Wo nutzen, wo schaden Vorsorge-Untersuchungen?

Die moderne Medizin macht immer mehr Vorsorge-Untersuchungen möglich. Doch ist der technische Fortschritt immer im Sinne der Patienten?
  1. #130

    Zitat von deuterius Beitrag anzeigen
    Es einfach nur noch lächerlich wie in unserer emanzenkontrollierten Medienwelt die Reailtät verdreht wird. ALLE Vorsorgeuntersuchungen zeigen in etwa gleiche Ergebnisse in der Frage von Aufwand und Nutzen. Gleichzeitig sterben erheblich mehr Männer an Krebs als Frauen. Ergo sollten wir erstmal z.B Brustkrebsuntersuchungen in Frage stellen oder die äußerst teure Papilloma Impfung, die in allen denkbaren Medien gefeiert wird. Verschwiegen wird dabei, dass diese Impfung pro Frau über 600€ kostet und der Nutzen äußerst zweifelhaft ist.

    Frauen werden durchschnittlich 7 Jahre älter als Männer und das schon seit Generationen. Da empfinde ich es als einen perfiden Egoismus solche Themen im Frauen Spiegel über einen der typischen Frauenversteher als Journalismus verkaufen zu wollen.
    Hervorhebung von mir.

    Allein die von mir hervorgehobenen Worte lassen keinen Zweifel daran, was von Ihrem durch nicht allzuviel Sachkenntnis getrübten Beitrag zu halten ist: Nichts.

    Sie sollten mal ins Impressum der diversen Frauenzeitschriften gucken: In sehr vielen Fällen ist der Chefredakteur ein Mann.
    Soviel zur "emnzengeprägten Medienwelt".
  2. #131

    Psa

    Der Artikel ueber Krebsvorsorge in Deutschland ist ueberzeugend und richtig in der Konsequenz fuer die Volkswirtschaft.
    Aber wie soll ein Mann mit dem bioptisch-histologisch gesichertem Prostata-Ca leben?Wenn er Glueck hat,wird er an einer anderen Krankheit sterben?!Wenn er Pech hat eben an diesem.Letzten Endes muß der Patient selbst entscheiden.
  3. #132

    Zitat von deuterius Beitrag anzeigen
    Frauen werden durchschnittlich 7 Jahre älter als Männer und das schon seit Generationen. Da empfinde ich es als einen perfiden Egoismus solche Themen im Frauen Spiegel über einen der typischen Frauenversteher als Journalismus verkaufen zu wollen.
    Nehmen wir den Durchschnittsmann einmal unter die Lupe.
    Der ist schwer verkühlt und marschiert trotzdem heldenhaft arbeiten. Der hat Beschwerden, meint aber, das hört wieder auf. Der spielt hormongepegelt "ich bin aber besser", ist wesentlich aggressiver im Leben unterwegs, kümmert sich nicht um Entspannung und stirbt genau deswegen durchschnittlich früher als Frauen.
    Das machen Sie jetzt den Frauen zum Vorwurf. Die gehen nämlich durchaus zum Arzt und lassen sich begutachten. Auch wenn das für einen Mann nur ein lächerliches Wehwehchen ist, frau nimmt es ernst und sorgt für Abhilfe.
    Es ist einfach Ihr eigenes Lebensprinzip, das Sie am späten Ableben hindert. Daran ändert auch keine Forschung für den Mann was. Das Hirn dazu müssen Sie schon selber mitbringen.
  4. #133

    Überlegen Sie vielleicht doch noch einmal

    Zitat von Hador Beitrag anzeigen
    Zitat von hjg Beitrag anzeigen
    Sehen Sie es, wie Sie wollen - und lolen Sie schön weiter.
    Mehr fällt ihnen angesichts meines Beispiels welches die Rechnungen der Frau Doktorin ad absurdum führt wohl auch nicht ein.
    Beantworten sie doch mal meine Frage: Schnallen sie sich im Auto an? Und wenn ja warum? Die Mortalitätsrate wie sie Frau Mühlhauser definiert ändert sich durch Anschnallen kaum.
    Oder eine andere Frage, falls ihnen die nicht passt:

    Lassen sie sich und ihre Kinder impfen? Denn auch das dürften sie eigentlich nicht tun, wenn sie auf der Seite der Frau Doktorin stehen. Rechnet man nämlich so wie Frau Mühlhauser, dann wären auch jeglich Impfungen Schwachsinn.
    Hallo Hador,
    vielleicht bin ich ein wenig spät, aber ich möchte denen, die Ihnen widersprechen, schon noch beispringen. Ich tu‘s mal ebenso wie Sie mit einem Beispiel:

    „Die Eichenholz GmbH bietet einen Schutz gegen Gewitterblitze für Menschen an. (Nicht wirklich – nur als Beispiel.) Er besteht aus einer Pickelhaube mit einem Kabel, das von der Pickelhaube auf den Boden reicht und so den größten Teil der Blitzenergie ableitet. In Tierversuchen wurde bewiesen, dass die Überlebensrate von vom Blitz getroffenen Kühen durch die Eichenholzhaube um 90% erhöht werden konnte.“

    Nun, ich nehme an, Sie würden meine Blitzschutzanlage nicht kaufen, weil das Risiko, von einem Blitz getroffen zu werden, sehr gering ist und diesen Aufwand nicht rechtfertigt.
    Das ist übrigens der Unterschied zu Ihrem Beispiel mit der Gurtpflicht: Das Angurten ist eine geringe Ungemach im Vergleich zu den Unfallfolgen, die dadurch vermeiden werden. Beim Eichenholzschen Blitzschutz aber steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen – würde ich sagen. (ALLERDINGS: Die Überlebensrate von vom Blitz Getroffenen wird mit der Schutzhaube mindestens verdoppelt.)

    Na ja, und um genau dieses Aufwand-Nutzen-Verhältnis geht es doch wohl auch bei den Vorsorgeuntersuchungen.

    Gruß Eichenholz
  5. #134

    Zitat von eikfier Beitrag anzeigen
    Von den "Geheilten" findet kaum jemand (Selbständige und Hochqualifizierte ausgenommen!)zurück in`s Erwerbsleben und , wenn doch, dann um welchen Psych-Preis der lebenslangen Dauerangst!!??
    Offenbar läßt sich die Natur zwar organisch, aber nicht auch immer psychisch austricksen...
    In seinem stillen Kämmerlein ist also letztlich wieder jeder Mensch mit seiner Entscheidungsqual mutterseelenalleine!
    Früherkennung statt Vorsorge sagt eigentlich schon Alles!
    Eine Freundin hat im zweiten, großen Durchgang Eierstöcke und Gebärmutter vorsorglich entfernt bekommen. Die Frau ist medikamentös bedingt unglaublich in die Breite gegangen, hat enorme finanzielle Probleme neben dubiosen wie nicht erklärbaren Glieder- und Gelenksproblemen. An Arbeit ist auch ein Jahr nach der OP nicht zu denken. Von der nackten Angst eines Rückfalls gar nicht zu reden.
    Jeder Mensch ist in elemantaren Entscheidungen ganz alleine. Eine solche Einsamkeit ist nur schwer, wenn überhaupt, zu ertragen.
    Ein Mann von Mitte 60 hat Blut im Stuhl gehabt und das als nicht relevant eingestuft. Seine Frau hat es entdeckt und ihn zum Arzt geschleppt. Diagnose Darmkrebs. Es war nichts mehr zu machen. Kurze Zeit später ist er unter großem Widerstand gestorben. Die Ärzte haben auf seinen Tod gewartet. Er wollte nicht. Das Bewusstsein hat er nicht wieder erlangt.
    Ein anderer hat brav seine Therapie gegen Darmkrebs durchgezogen. Seit einem Jahr hab ich nichts mehr von ihm gehört. Er dürfte ebenfalls tot sein.
    Welche Variante würden Sie vorziehen?
  6. #135

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Nehmen wir den Durchschnittsmann einmal unter die Lupe.
    Der ist schwer verkühlt und marschiert trotzdem heldenhaft arbeiten. Der hat Beschwerden, meint aber, das hört wieder auf. Der spielt hormongepegelt "ich bin aber besser", ist wesentlich aggressiver im Leben unterwegs, kümmert sich nicht um Entspannung und stirbt genau deswegen durchschnittlich früher als Frauen.
    Das machen Sie jetzt den Frauen zum Vorwurf. Die gehen nämlich durchaus zum Arzt und lassen sich begutachten. Auch wenn das für einen Mann nur ein lächerliches Wehwehchen ist, frau nimmt es ernst und sorgt für Abhilfe.
    Es ist einfach Ihr eigenes Lebensprinzip, das Sie am späten Ableben hindert. Daran ändert auch keine Forschung für den Mann was. Das Hirn dazu müssen Sie schon selber mitbringen.


    Und damit wollen Sie rechtfertigen, dass es in Ordnung ist, dass Vorsorgeuntersuchungen für Männer in Frage gestellt werden? Nun, das ist genau der schamlose Egoismus, den ich meinte. Danke für dieses äußerst plakative Beispiel.
  7. #136

    Vorziehen ?

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Eine Freundin hat im zweiten, großen Durchgang Eierstöcke und Gebärmutter vorsorglich entfernt bekommen. Die Frau ist medikamentös bedingt unglaublich in die Breite gegangen, hat enorme finanzielle Probleme neben dubiosen wie nicht erklärbaren Glieder- und Gelenksproblemen. An Arbeit ist auch ein Jahr nach der OP nicht zu denken. Von der nackten Angst eines Rückfalls gar nicht zu reden.
    Jeder Mensch ist in elemantaren Entscheidungen ganz alleine. Eine solche Einsamkeit ist nur schwer, wenn überhaupt, zu ertragen.
    Ein Mann von Mitte 60 hat Blut im Stuhl gehabt und das als nicht relevant eingestuft. Seine Frau hat es entdeckt und ihn zum Arzt geschleppt. Diagnose Darmkrebs. Es war nichts mehr zu machen. Kurze Zeit später ist er unter großem Widerstand gestorben. Die Ärzte haben auf seinen Tod gewartet. Er wollte nicht. Das Bewusstsein hat er nicht wieder erlangt.
    Ein anderer hat brav seine Therapie gegen Darmkrebs durchgezogen. Seit einem Jahr hab ich nichts mehr von ihm gehört. Er dürfte ebenfalls tot sein.
    Welche Variante würden Sie vorziehen?
    Sie haben offenbar meinen Beitrag, der doch so schwer nicht zu verstehen war, nicht richtig verstanden, sonst hätten Sie nicht den letzten Fragesatz geschrieben.
    Aber Ihre Frage soll für mich persönlich zutreffend gerne beantwortet werden: Wirklich vorgezogen hätte ich es, wenn ich nie geboren worden wäre, denn der Zeitraum vor meiner Geburt, war für mich wirklich der angenehmste...
  8. #137

    Zitat von deuterius Beitrag anzeigen
    .…..Frauen werden durchschnittlich 7 Jahre älter als Männer und das schon seit Generationen. Da empfinde ich es als einen perfiden Egoismus solche Themen im Frauen Spiegel über einen der typischen Frauenversteher als Journalismus verkaufen zu wollen.
    Wir leben in einer von Medien manipulierten Welt. Seit einigen Monaten fällt mir eine Werbung Werbung auf, bei der es um die Angst von Frauen ab 40 geht, die Angst vor Haarverlust haben.

    Gleichzeitig sehe ich sehr viele junge Männer, die sich Glatze scheren lassen. Das sind Antworten auf Werbung. Ich weiss, dass es auch bei Frauen Haarausfall gibt, aber in der Regel haben Frauen keine Angst davor.

    Es werden Bedürfnisse geschaffen und es wird etwas bekämpft, was nicht vorhanden ist. Luxusprobleme;o).

    MfG. Rainer
  9. #138

    Psa

    Zitat von deuterius;
    Es einfach nur noch lächerlich wie in unserer emanzenkontrollierten Medienwelt die Reailtät verdreht wird. ALLE Vorsorgeuntersuchungen zeigen in etwa gleiche Ergebnisse in der Frage von Aufwand und Nutzen. Gleichzeitig sterben erheblich mehr Männer an Krebs als Frauen. Ergo sollten wir erstmal z.B Brustkrebsuntersuchungen in Frage stellen oder die äußerst teure Papilloma Impfung, die in allen denkbaren Medien gefeiert wird. Verschwiegen wird dabei, dass diese Impfung pro Frau über 600€ kostet und der Nutzen äußerst zweifelhaft ist.

    Frauen werden durchschnittlich 7 Jahre älter als Männer und das schon seit Generationen. Da empfinde ich es als einen perfiden Egoismus solche Themen im Frauen Spiegel über einen der typischen Frauenversteher als Journalismus verkaufen zu wollen.
  10. #139

    (D)Euter(ius)

    Zitat von deuterius;
    Und damit wollen Sie rechtfertigen, dass es in Ordnung ist, dass Vorsorgeuntersuchungen für Männer in Frage gestellt werden? Nun, das ist genau der schamlose Egoismus, den ich meinte. Danke für dieses äußerst plakative Beispiel.
    Unqualifiziert und schreiend.Wir werden die Frauen in vielen Beziehungen nicht aufholen.Laufen wir ihnen halt weiter hinterher.Mit Freude








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