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Wird die Menschheit friedlicher?

Kommunikation rund um den Erdball, schneller Informationsfluss im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen, mehr miteinander zu reden. Wissen und Verständnis können Aggressionen abbauen - wird die Menschheit am Ende doch noch friedlicher?
  1. #1

    Reine Illusion!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kommunikation rund um den Erdball, schneller Informationsfluss im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen, mehr miteinander zu reden. Wissen und Verständnis können Aggressionen abbauen - wird die Menschheit am Ende doch noch friedlicher?
    Wir haben heute durch das Internet eine schier unbegrenzte Möglichkeit, uns zu umfänglich zu informieren. Das führt aber keinesfalls dazu dass wir besser Bescheid wissen, was richtig und was falsch ist, denn jeder findet im Internet jede Menge Argumente, die das persönliche Weltbild untermauern und die persönlichen Vorurteile bestätigen. Ich kann nicht erkennen, wie das zu einer friedlicheren Welt führen soll.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kommunikation rund um den Erdball, schneller Informationsfluss im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen, mehr miteinander zu reden. Wissen und Verständnis können Aggressionen abbauen - wird die Menschheit am Ende doch noch friedlicher?
    Sicher bietet eine verbesserte Kommunikationsbasis eine Chance auf besseres Verstehen unter den Menschen. Doch ich bin da eher skeptisch. Selbst die großen Weltreligionen, die nicht müde wurden/werden ihre Anhänger immer wieder zu Frieden und Mitmenschlichkeit aufzurufen, haben da wenig ausrichten können.
  3. #3

    Viel Information ist nicht gleichzusetzen mit viel Wissen

    Zitat von alles zwecklos Beitrag anzeigen
    Wir haben heute durch das Internet eine schier unbegrenzte Möglichkeit, uns zu umfänglich zu informieren. Das führt aber keinesfalls dazu dass wir besser Bescheid wissen, was richtig und was falsch ist, denn jeder findet im Internet jede Menge Argumente, die das persönliche Weltbild untermauern und die persönlichen Vorurteile bestätigen. Ich kann nicht erkennen, wie das zu einer friedlicheren Welt führen soll.
    Trotz der Möglichkeiten, die das Internet jedem Menschen bietet, sich zu informieren, um auf der Hut zu sein, haben die Finanzmärkte in dem selben Zeitraum Macht und Reichtum in einem Ausmaß errungen, die kein friedliches Ende nehmen werden.
  4. #4

    Ohne eine verbindliche Idee klebt "Menschheit" kaum friedlich zusammen!

    Zitat von saul7 Beitrag anzeigen
    Sicher bietet eine verbesserte Kommunikationsbasis eine Chance auf besseres Verstehen unter den Menschen. Doch ich bin da eher skeptisch. Selbst die großen Weltreligionen, die nicht müde wurden/werden ihre Anhänger immer wieder zu Frieden und Mitmenschlichkeit aufzurufen, haben da wenig ausrichten können.
    Idealistische und ideelle Mittel wie Religion und Philosophie, aber auch Kultur und Kunst können Aufrufe an Menschen sein, sich "friedlich" zu verständigen.

    Das Internet kann ebenfalls zu einer vielschichtigen Kommunikation beitragen, EigenAktivität fördern, wie sie beispielsweise durch diese Art der Foren hergestellt wird, an virtuellen Diskussionen möglicherweise über alle Kontinente hinweg teilzunehmen.

    Frieden ist ein spekulativer und gleichzeitig abstrakter Begriff, der geschichtlich noch aufgeladen und auch gewissermaßen abgegriffen ist.(Als "noch Frieden war...")
    Frieden schließt Verteilungskämpfe und soziale Spannungen deswegen nicht ein, obwohl "Frieden" ist?

    Der beginnt schließlich möglicherweise schon unter Geschwistern im Sandkasten und muss möglicherweise pädagogisch geklärt werden, indem auch Einzelkinder Teilen lernen könnten.

    Menschheit, tja, alle Menschen auf diesem Planeten fasst abstrakt um die Unterschiedlichkeit eines jeden-

    -spricht kein Individuum an, meint keine Gruppe, -verallgemeinert alle Menschen zu einer Einheit, die durch ein ähnliches Ziel geeint wird.

    Gäbe es eine solche allgemeingültige Idee, wäre es vielleicht möglich, einen globalen Frieden herzustellen, wenn Verteilungsfragen geklärt werden könnten.
  5. #5

    Wird die Menschheit friedlicher?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kommunikation rund um den Erdball, schneller Informationsfluss im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen, mehr miteinander zu reden. Wissen und Verständnis können Aggressionen abbauen - wird die Menschheit am Ende doch noch friedlicher?
    Haben Sie vergessen, dass wir heute mehr Kriege haben, als je zuvor ? Und eine größere Armut, als je zuvor? Nein , friedlicher ist es nicht geworden, Goethes Zitat:" Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt" ist aktueller als je zuvor.
    Denken Sie sich die Brnadstiftungen allein in Berlin und die Schlägereien schön? Ich kann mich nicht erinnern , je so eine widerliche Zeit erlebt zu haben , aber aus den Erzählungen meiner Familie weiß ich,dass die Weimarer Republik furchtbar brutal war und nachfolgend dann das Hitlerreich.
  6. #6

    Wird die Menschheit friedlicher?

    Sicherlich wird es mal soweit sein, dass die Menschheit insgesamt friedlicher wird. Ich glaube aber nicht, dass es so schnell geht, dass wir das in 4-5 Jahren schon merken können.

    Die ganze Welt befindet sich momentan im Umbruch. Es kommt gerade jetzt daruaf an, dass Bewegungen etwaige Revolutionen nicht gewaltsam ablaufen, sondern dass sich einfach nur die Masse derer erhöht, die eine friedliche Veränderung wollen. Dann werden wir es möglicherweise schaffen, ohne Krieg auszukommen.
    Zu einer wirklich friedlicheren Welt würde es mehr Liebe und Mitgefühl und Verständnis untereinander benötigen.
    Dazu bedarf es der Abschaffung von Institutionen, die uns ihre Meinung aufdrücken wollen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kommunikation rund um den Erdball, schneller Informationsfluss im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich: Wir haben heute alle Möglichkeiten, uns besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen, mehr miteinander zu reden. Wissen und Verständnis können Aggressionen abbauen - wird die Menschheit am Ende doch noch friedlicher?
    Solange Angst die Grundstimmung beherrscht, dessen natürliche Reaktion die Aggression ist, kann man nur auf die Duldungsstarre hoffen. Das ist zwar nicht friedlicher, aber doch eine Form der Ruhe, woran die die auf den sozialen Frieden hoffen, ein Interesse haben.
    Friedlicher wird sie aber, weil immer mehr Menschen ihr Gehirn benutzen, statt auf ihre Impuls zu hören.
  8. #8

    Frieden sei mit Euch, aber nur im Frieden.

    Die Gewerkschaften möchten uns ja zugerne diese Wohltat bereiten. Stellen Sie sich doch einmal vor, die Menschen bräuchten nur noch 20 Wochen-Stunden zu arbeiten, um ihre Mindest-Lebensqualität zu sichern. Was würde sich die Mehrheit mit der neuen Freiheit antun? Etwa in Frieden jubeln? Doch wohl kaum. Von Ausnahmen einmal abgesehen, hätte dann, was ohne viel Arbeit und Anstrengung möglich ist, Vorrang. TV und -fr-essen zu allererst. Politik und Religion wären als Zeitvertreib wieder höher geachtet. Über das Ausmaß kann man diskutieren. Auf jeden Fall, die persönliche Freiheit in der Freizeit würde nicht für den Frieden genutzt.

    Dass wir in Westeuropa eine friedliche Zeit haben, ist dem Wohlstand, den ausufernden Schulden und der Angst vor einschneidenden Veränderungen gedankt. Die Erprobung des inzwischen (seit dem kriegerischen Mittelalter) angeblichen angeborenen Friedens ist noch nicht erfolgt. Vor der Ernüchterung würden uns weder esotherische Kulturvarianten noch Religionen und Politiker bewahren können.
  9. #9

    ....

    Das "gemeine" Volk will seit Jahrtausenden Frieden. Denn nur im Frieden kann man vernünftig leben, Kinder großziehen, man kann ohne Angst sein Leben leben und genießen.
    Nur leider .... leider gab und gibt es immer eine kleine Schicht von Größenwahnsinnigen, Kranken, Egomanen ect. pp. welche die Möglichkeiten = Macht hatten Kriege anzuzetteln und zu führen = zu erzwingen.
    Ich denke das es eben genau Diesen heutzutage so gar nicht paßt das das "gemeine" Volk der heutigen Zeit die Möglichkeit via Net und Co. hat sich untereinander kennenzulernen, von den möglichen Flugreisen ect. pp. einmal ganz abgesehen.

    Denn wer erst einmal den Menschen im anderen Land kennengelernt und auch schätzen gelernt hat, den kann man nicht mehr so einfach in einen Krieg jagen.
    Merkt man erst einmal das der "normale" franzose, Brite ect. pp. dieselben Hoffn ungen und Wünsche, die gleichen Sorgen und Ängste hat wie man selber, erkennt man ihn als Seinesgleichen und ein Krieg gegen diesen gleichen Menschen wird damit unmöglich.

    Nun mag es noch Länder mit Bürgern geben die etwas später zu solchen Erkenntnissen kommen, auch gibt es sicherlich unter dem Deckmantel von Religionen viele Aaasgeier die sich ihre Gewinne, Renditen, Gierde nach Rohstoffen oder Handelsmöglichkeiten versuchen gesund zu stoßen, - ebenfalls seit Jahrtausenden.

    Aufgrund ihrer Gierde haben ebendiese Leute das herrliche Net den breiten Massen auch privat zugänglich gemacht, - man verdient ja so toll damit.
    Böser "Nebeneffekt" dabei, - Volk tauscht sich weltweit in Sekundenschnelle unkontrolliert aus. Na gut, NOCH unkontrolliert, überwiegend.

    Ja, ist schon ein Jammer mit der Gierde und deren Nebeneffekten.

    Es bleibt dabei, - die "Menschheit" als breite Masse war IMMER friedlich gewesen.
    Es hat sich dementsprechend nichts geändert.








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