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Wie können sich Introvertierte in unserer Gesellschaft besser behaupten?

Um Erfolg zu haben, braucht man die berühmten Ellenbogen: sich durchsetzen, auch mal Härte zeigen, Überlegenheit demonstrieren. Doch zu dominieren, ist nicht jedem gegeben. Nicht jeder kann sich permanent beweisen und seiner Umgebung den Stempel aufdrücken. Dabei schlummern viele Talente im Verborgenen - aber wie können sich Introvertierte in unseren Gesellschaft besser behaupten?
  1. #1

    Zum Glück ist nicht alles McKennzie, Havard etc. hörig

    Welche Introvertierte?

    Sprachlich,schriftlich oder in der Erscheinung introvertiert?

    Es gibt ebenso viele erfolgreiche introvertierte Branchen, Traditions-Konzerne und Familienkonzerne. Führungspartner die Aufgrund Ihrer Gegensätze als Team erfolgreich sind und sich blendend ergänzen.
    Ebensolches ist in den Lebenspartnerschaften ersichtlich.

    Einem Management System hörig zu sein, es auswendig zu können, Führungstrends umsetzen und sich hart geben ..... lässt sich nur zu gut durchschauen und zeigt dem Gegenüber jede Ecke der Verletzlichkeit und Schwäche........ Und introvertierte mit Bauern-Schläue oder Fischmarkt-Abschluss gehen als Sieger hervor.

    In der Geschichte und Biografien wimmelt es nur so von erfogreichste introvertierte Personen, Familien, Dynastien und Unternehmen die noch dazu keiner Uni-Kaste oder Management-Sekte angehörten oder hören...... Vielleicht macht gerade dies Ihren Erfolg aus
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um Erfolg zu haben, braucht man die berühmten Ellenbogen: sich durchsetzen, auch mal Härte zeigen, Überlegenheit demonstrieren. Doch zu dominieren, ist nicht jedem gegeben. Nicht jeder kann sich permanent beweisen und seiner Umgebung den Stempel aufdrücken. Dabei schlummern viele Talente im Verborgenen - aber wie können sich Introvertierte in unseren Gesellschaft besser behaupten?
    1.Die "Ellenbogen" nehmen dabei öfters Schaden als man denkt!

    2.Introvertierte können es meiner Meinung nach nur selber schaffen- wenn sie es dann selber auch wirklich wollen.

    3.In der Regel reicht es aber den Introvertierten schon, dass SIE wissen was SIE können.
    Ein hecheln nach Bewunderung und Aufmerksamkeit ist diesen Menschen im höchstem Maße suspekt.
  3. #3

    Frühe Förderung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um Erfolg zu haben, braucht man die berühmten Ellenbogen: sich durchsetzen, auch mal Härte zeigen, Überlegenheit demonstrieren. Doch zu dominieren, ist nicht jedem gegeben. Nicht jeder kann sich permanent beweisen und seiner Umgebung den Stempel aufdrücken. Dabei schlummern viele Talente im Verborgenen - aber wie können sich Introvertierte in unseren Gesellschaft besser behaupten?
    Das Problem introvertierter Menschen beginnt bereits in der Kindheit. In der Schule gibt es nur mittelmäßige Noten, Mitschüler nehmen einen nicht wahr und binden einen nicht ein.
    Fördern kann man also insbesondere hier. Anstatt Kinder danach zu bewerten, wie sie sich einbringen, sollte man ihnen Alternativen anbieten und sie danach bewerten, wie sie diese umsetzen, oder die Bewertungskriterien verändern. Jedes Kind kann etwas besonders gut. Wird das honoriert, wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Der erste Schritt wäre getan.
    Leider gibt unser Schulsystem das nicht wirklich her, da die Lerngruppen viel zu groß sind.
    Welche Lehrkraft kennt nicht das Problem, dass sie die stillen und unauffälligen nicht genügend beachtet hat, weil es zu viele Kinder gibt, die eine besondere Zuwendung brauchen, und die lauten und auffälligen diese massivst einfordern.
  4. #4

    Bürger die dienlich, hörig sind und alles glauben sollten gefördert werden.

    Zitat von fördeanwohner Beitrag anzeigen
    Das Problem introvertierter Menschen beginnt bereits in der Kindheit. In der Schule gibt es nur mittelmäßige Noten, Mitschüler nehmen einen nicht wahr und binden einen nicht ein.
    Fördern kann man also insbesondere hier. Anstatt Kinder danach zu bewerten, wie sie sich einbringen, sollte man ihnen Alternativen anbieten und sie danach bewerten, wie sie diese umsetzen, oder die Bewertungskriterien verändern. Jedes Kind kann etwas besonders gut. Wird das honoriert, wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Der erste Schritt wäre getan.
    Leider gibt unser Schulsystem das nicht wirklich her, da die Lerngruppen viel zu groß sind.
    Welche Lehrkraft kennt nicht das Problem, dass sie die stillen und unauffälligen nicht genügend beachtet hat, weil es zu viele Kinder gibt, die eine besondere Zuwendung brauchen, und die lauten und auffälligen diese massivst einfordern.

    Streber neigen eher nach Introvertiertheit und die Klassen-Clowns bringen eher die schlechtere schulische Leistung..... dies ist in den EU Länder Fakt und widerspricht ihrer These, den sprachliche und kulturelle Ausgrenzung in der Schule hat meist Nichts mit extro.-introvertiert zu tun.

    Die Schule fördert nur nach System staatsdienliche 0815 Bürger mit staatsfreundlicher Religionsansichten, die dank ihren Verpflichtungen (die sie als Vermögen ansehen) immer gerade so viel verdienen um es auszugeben, egal in welcher Lohnklasse........ deshalb stehen die Eltern immer mehr in der Erziehungs-Pflicht ihre Weltanschauung, Rechtsverständnis den Kindern zu übermitteln und Ihnen zu zeigen das freien Autoditakten mit weniger Verpflichtungen, erfolgreicher, unabhängiger und mit gesunder Skepsis durchs Leben marschieren.

    Die Vorbereitung eines Kinderflohmarkt Standes, der Geschäftssinn und die Belohnung danach bringen weit mehr Erfahrungen die es braucht
    für ein zufriedenes Leben und man durchschaut damit jedes System.

    An Schluss steht immer Arbeitsleistung in Zufriedenheit gegen faires Gehalt.

    Das PsychoSozi Sektentum wie auch die Staatshörigkeit in den Schulen sollte massiv eingedämmt und von den Eltern bekämpft werden.
  5. #5

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Streber neigen eher nach Introvertiertheit und die Klassen-Clowns bringen eher die schlechtere schulische Leistung.....
    Die Introvertierten sind häufig jene Schüler, die zu Hause streng erzogen werden, in deren Elternhaus vor allem Leistung zählt und ständige Bewertung. Aus diesen Gründen beobachten sie sich ständig selbst, sind eher gehemmt. Viele Eltern erziehen ihre Kinder streng, damit sie in der Schule nach Plan funktionieren und es klappt ja auch meist, wenn die Kinder nicht gerade völlig still werden und deshalb schlechte mündliche Noten erhalten.


    Ich glaube nicht, dass Introvertiertheit angeboren ist, diese Eigenschaft ist eher angezogen und kann auch wieder verlernt werden, wenn man sich von den prägenden Einflüssen des Elternhauses weit genug entfernt.

    Die Klassenclowns haben wohl in den seltensten Fällen strenge und kontrollierende Eltern. Interessant wäre eine Studie darüber.
    Sie sind in der Schule oft nicht leistungsstark, aufgrund ihres enormen Selbstbewusstseins und ihres unternehmungslustigen Geistes haben sie im späteren Leben aber oft mehr Erfolg als die Gehemmten.
  6. #6

    Gesundes Maß fehlt

    Wozu um den heißen Brei reden:
    Das Problem liegt darin begründet, dass in unserer Gesellschaft bzw. im Mainstream Extrovertiertheit positiv besetzt und erwünscht ist und Introvertiertheit negativ besetzt ist (letztere vom Mainstream heutzutage gerne als "Spaßbremsen" und "Langeweiler" diffamiert werden). Das Optimum einer Persönlichkeit sollte aber meiner Meinung nach in der gesunden Mitte liegen. Hier sind die Maßstäbe unserer Gesellschaft vollkommen aus dem Lot geraten.

    Besonders lustig finde ich übrigens immer die vielfach krampf- und krankhaft zur Schau gestellte Extrovertiertheit in den Privat-TV-Sendern, zB RTL2 ;-)
  7. #7

    Vorurteile

    Zitat von xehris Beitrag anzeigen
    Die Introvertierten sind häufig jene Schüler, die zu Hause streng erzogen werden, in deren Elternhaus vor allem Leistung zählt und ständige Bewertung. Aus diesen Gründen beobachten sie sich ständig selbst, sind eher gehemmt. Viele Eltern erziehen ihre Kinder streng, damit sie in der Schule nach Plan funktionieren und es klappt ja auch meist, wenn die Kinder nicht gerade völlig still werden und deshalb schlechte mündliche Noten erhalten.


    Ich glaube nicht, dass Introvertiertheit angeboren ist, diese Eigenschaft ist eher angezogen und kann auch wieder verlernt werden, wenn man sich von den prägenden Einflüssen des Elternhauses weit genug entfernt.

    Die Klassenclowns haben wohl in den seltensten Fällen strenge und kontrollierende Eltern. Interessant wäre eine Studie darüber.
    Sie sind in der Schule oft nicht leistungsstark, aufgrund ihres enormen Selbstbewusstseins und ihres unternehmungslustigen Geistes haben sie im späteren Leben aber oft mehr Erfolg als die Gehemmten.
    Ich habe selten einen Beitrag gelesen in dem weniger Vorurteile in drei Absätzen untergebracht sind als in ihrem. Verhalten muss aus Sicht eines Individuums sinnvoll sein. Warum sollte sich jemand zum Klassenclown entwickeln, wenn er es gewohnt ist mit individueller Freiheit und wenig Grenzen zu leben? Dieses Verhalten würde in einem strengen depressiv gefärbten Elternhaus mehr Sinn ergeben.

    Leistungsorientierung muss auch nicht Gehemmtheit zur Folge haben. Entscheidend ist, wie ein Kind gefördert wird. Wird es in seinen Talenten unterstützt und ihm/ihr Wege aufgezeigt individuelle Leistungen zu Verbessern wird es sich natürlich anders entwickeln als wenn ihm/ihr gesagt wird, "Du bist zu doof dafür, dein Bruder konnte alles besser, wieso kapierst Du das denn nicht, Du bist zu faul...."
  8. #8

    gutes Thema schlechter Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um Erfolg zu haben, braucht man die berühmten Ellenbogen: sich durchsetzen, auch mal Härte zeigen, Überlegenheit demonstrieren. Doch zu dominieren, ist nicht jedem gegeben. Nicht jeder kann sich permanent beweisen und seiner Umgebung den Stempel aufdrücken. Dabei schlummern viele Talente im Verborgenen - aber wie können sich Introvertierte in unseren Gesellschaft besser behaupten?
    Selten war ich derart enttäuscht über ein Titelthema des Spiegels. Da wird über mehrere Seiten berichtet, dass es zwei Verhaltenstypen von Menschen gibt, damit ich im Test nachher feststelle, dass ich genauso extrovertiert wie introvertiert bin. Es gibt also eine dritte Gruppe von Menschen, die die konzentriert individuelle Leistungen erbringen, die ihre Lösungswege im Meeting darstellen können, die ihre Mitarbeiter für die Erreichung ihrer Ziele begeistern können und die trotzdem gerne alleine zuhause abends Musik hören.

    Ich glaube die meisten Menschen in diesem Land sind einfach normal, einige wenige sind extrem extrovertiert und andere wenige sind extrem introvertiert. Dieser Spiegel-Titel beschreibt eine gesellschaftliche Realität welche es meiner Meinung nach in Deutschland nicht gibt.

    Schade, Thema verfehlt, setzen, sechs!
  9. #9

    Muss man sich überhaupt behaupten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Um Erfolg zu haben, braucht man die berühmten Ellenbogen: sich durchsetzen, auch mal Härte zeigen, Überlegenheit demonstrieren. Doch zu dominieren, ist nicht jedem gegeben. Nicht jeder kann sich permanent beweisen und seiner Umgebung den Stempel aufdrücken. Dabei schlummern viele Talente im Verborgenen - aber wie können sich Introvertierte in unseren Gesellschaft besser behaupten?
    Die Frage ist, muss man sich überhaupt in der Gesellschaft behaupten?
    Ein introvertierter Mensch ist in der Regel ein Mensch, der sich mehr Gedanken macht, kurz einer, der nicht so oberflächlich lebt wie die sogenannten Erfolgreichen. Das kann zunächst schwierig sein. Aber vielleicht dringt man so ja zur Wahrheit durch?
    Ich habe jedenfalls gefunden, und keinerlei Interesse in der Gesellschaft eine Rolle zu spielen. Das was ich weiß, ist wertvoll, aber häufig ein Spott der Unwissenden und Halbgebildeten.
    Ein introvertierter Mensch kann das Glück in sich selbst finden und so dauerhaft glücklich sein. Das ist es, worauf es allein im Leben ankommt.
    Denn alles Bemühen des Menschen hat kein anderes Ziel.
    Hier kann man, wenn man ein Sucher ist, Wichtiges zur Orientierung finden.


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