So eine PV hat in der Praxis oft mehr Nach- als Vorteile.
Wenn man dem behandelnden Arzt juristisch kommt, dann wird das halt ggf. juristisch geklärt. Und das kann dauern.
Stellen Sie sich mal vor, die beiden Kinder stehen am möglichen Sterbebett des Vaters, der im Koma liegt, das Klinikpersonal bekommt durch Zufall mit (das Nachbarbett erzählt das der Pflegerin), dass die beiden Kinder sich überwiegend über die anstehende Erbschaft unterhalten oder der Vater bekommt in seiner schlimmsten Stunde nur einmal in 4 Wochen Besuch von den eigenen Kindern und plötzlich zückt eines der beiden Kinder eine PV. Der verantwortliche Arzt wird das ggf. ablehnen. Der lange Weg durch die Instanzen scheint vorgezeichnet.

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