Forum


 

Wie gesund ist Fasten?

Zu viel Essen, zu viel Alkohol, Genuss mit Übertreibung, das ist in Verruf gekommen. Gezielter Verzicht, "Sechs Wochen ohne" und besonders Fasten gehören seit Jahren zum gesünderen Leben. Kontrolliertes Fasten führt zwar nicht zum Traumgewicht auf Dauer, soll aber die Sinne beleben. Kann Fasten Ihrer Meinung nach sogar Spaß machen?
  1. #140

    Esoschiene?

    Zitat von treverxy Beitrag anzeigen
    ...

    Fasten löst für Jeden jedes Problem, soweit es mit falscher Ernährung zu tun hat. Übergewichtige haben es deshalb schwerer, weil sie stärker der Sucht nach Gekochtem und Gewürzen verfallen sind. Hier ist schon ein Wille erforderlich, der der Rauch- oder Drogenentwöhnung vergleichbar ist.
    So einfach - besser: so schwierig - ist Fasten.
    Es gibt keine "Sucht" nach Gekochtem und Gewürztem. Die Zubereitung von Mahlzeiten ist ein natürlicher Vorgang, man kann nicht alles roh essen, das verträgt keiner. Das Würzen von Speisen ist keine Sucht, sondern dient der Geschmacksverbesserung.

    Sicher muss man Obst nicht würzen, das ist aber kein Grund, das Forum mit (verbalem) Frutariermüll zuzuschütten.
  2. #141

    Etwas mehr Achtung

    Zitat von Pinarello Beitrag anzeigen
    Das sollte man mal unserer Kanzlerdarstellerin empfehlen, ich habe mir die Dame gestern in den Nachrichten bei den Bildern zum EU-Gipfel mal genauer angesehen, das ist ja schon icht mehr zu ertragen, die "Rettungsringe" werden nur noch mit Mühe von der 4-fach Knopfleiste im Zaum gehalten.

    Vom immer dicker werdenden Hintern mit einhergehendem Watschelgang gar nicht erst zu reden, die eifert ihrem Vorbild, dem Schwarzgeldkanzler auch in dieser Beziehung immer mehr nach.

    Aber der machte wenigstens noch einmal im Jahr am Wolfgangsee eine kurze Einhalt, bei Murksel ist dergleichen nicht bekannt.

    Ansonsten, man schaue sich die immer fetter werdenden Menschen in Deutschland an, die obendrein auch noch immer jünger werden.

    Keine gesunden Aussichten.
    Ich finde diesen Eintrag unverschämt. Man kann natürlich Politiker kritisieren - wegen ihrer Politik.
    Sie sollten mal kurz nachdenken. Frau Merkel wird nícht jünger. Und damit geht es halt bei manchen Frauen einher, dass sie etwas zulegen. Weiß das aus eigener Erfahrung. Informieren Sie sich, bevor Sie hier Beleidigungen von sich geben.
    Wo sehen Sie da Rettungsringe oder gar einen gewissen Gang? Mal von der Politik abgesehen - die hier ja nicht zur Debatte steht - hat die Bundeskanzlerin jede Menge zu tun. Und da kann es vielleicht auch sein: hier ein Empfang, da ein Essen. Und wer viel Stress hat, dem fällt es schwer, auch noch auf das Gewicht zu achten.
    Finde es daneben, bei jedem Thema auf die Kanzlerin zu schimpfen.
  3. #142

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Dass der Körper nichts gekochtes vertragen könnte, ist ein Märchen.
    Die meisten unserer Zivilisationskrankheiten gäbe es nicht,
    wenn wir nur Rohkost essen würden.
  4. #143

    Affen

    Zitat von Abendrot Beitrag anzeigen
    Die meisten unserer Zivilisationskrankheiten gäbe es nicht,
    wenn wir nur Rohkost essen würden.
    Wenn wir nur Rohkost essen würden, würden wir noch auf den Bäumen leben.
  5. #144

    Zitat von sigiof Beitrag anzeigen
    Wenn wir nur Rohkost essen würden, würden wir noch auf den Bäumen leben.
    Interessante Wissenschaftstheorie.
    ;)
  6. #145

    *

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu viel Essen, zu viel Alkohol, Genuss mit Übertreibung, das ist in Verruf gekommen. Gezielter Verzicht, "Sechs Wochen ohne" und besonders Fasten gehören seit Jahren zum gesünderen Leben. Kontrolliertes Fasten führt zwar nicht zum Traumgewicht auf Dauer, soll aber die Sinne beleben. Kann Fasten Ihrer Meinung nach sogar Spaß machen?
    Es kommt nicht nur zu einer körplichen Katharsis, sondern auch zu einer geistigen.

    Das Interessante beim Fasten war, so wie ich es erlebt habe, dass ich nicht mehr auf eine geistige Bewegung zurückgreifen musste um Gedanken aufzuheben oder aufzulösen.

    Auch brauchte ich mich nicht mehr aktiv in einer Landschaft oder einem Gemälde zu verlieren um den Willen ruhen zu lassen. Ich hatte stundenlang Ruhe im Kopf, die aber teilweise mit einer Besorgnis begleitet wurde, in diesem "Buddhazustand" hängen zu bleiben und vergessen würde die gewohnten Gedanken und Vorstellungen wieder herzustellen.

    Ich habe dreimal gefastet. Einmal fünf Tage, sieben Tage und einmal zehn Tage. Ganz ohne Nahrung und nur Wasser trinken. In den ersten Tagen beim fasten wurde mir etwas kalt und ich habe etwas Kopfschmerzen bekommen welches aber auf das entgiften zurückzuführen ist das der Körper bei so einem Zustand durchmacht.

    Nach dem dritten Tag schüttet der Körper Glückshormone aus die deutlich aber angenehm zu spühren waren, alles wurde intensiver; ob es nun die Sonne spühren- oder Gegenstände antasten war. Auch eine gewisse Struktur pendelte sich ein, ich empfand es als angenehm schon um neu oder zehn Uhr schlafen zu gehen und wieder früh mit den Glückshormonen aufzustehen.

    Es sollte aber nicht mehr als vierzehn Tage gefastet werden, weil sonst die Gefahr besteht irgendwelche Mangelerscheinungen zu bekommen. Auch wenn es tatsächlich irgendwelche Gurus scheinbar gibt, die Monate lang nichts essen und sogar nicht trinken und sich womöglich noch einbuddeln.

    Es kommt zu einer aktiven Distanzierung mit der Welt, weil der Körper, in dem er nicht mehr das "Weltliche verschlingt", sie praktisch auf Abstand hält. Die geistige Klarheit wird also primär nicht über das Denken oder der Vernunft erreicht, sondern der Weg geht erst über den Körper, der dann die Klarheit erzeugt und so den Zugang zur Vernunft erleichtert.
  7. #146

    Zitat von TvanH Beitrag anzeigen
    Es kommt nicht nur zu einer körplichen Katharsis, sondern auch zu einer geistigen.

    Das Interessante beim Fasten war, so wie ich es erlebt habe, dass ich nicht mehr auf eine geistige Bewegung zurückgreifen musste um Gedanken aufzuheben oder aufzulösen. ..... l
    Sehr schöner Beitrag.
    Man sollte wirklich dafür freinehmen, um es auch intensiv wirken lassen zu können. Wer Stress hat und das während der Arbeit machen will, ihm bringt es nicht wirklich etwas. Nur mit hoher Anstrengung, aber wenig Zufriedenheit.
  8. #147

    Trotzdem

    Zitat von Abendrot Beitrag anzeigen
    Die meisten unserer Zivilisationskrankheiten gäbe es nicht,
    wenn wir nur Rohkost essen würden.
    steigt die Lebenserwartung in den wirtschaftlich starken Ländern bedrohlich an, so dass die Regierungen durch Duldung schädlicher Nahrungsmittel, Pharmaprodukte, Behandlungsfehler, schlechter Pflege und Reduzierung der Hygiene in Krankenhäuser und Pflegeheimen inzwischen energisch dagegen angehen müssen. Erste Erfolge zeichnen sich bereits ab. Aber wie sagt der Volksmund: Vegetarier leben auch nicht länger, denen kommt es nur so lange vor. ;) Auch bei Fasten gilt: Die Dosis machts!
  9. #148

    Zitat von Pinarello Beitrag anzeigen
    Das sollte man mal unserer Kanzlerdarstellerin empfehlen, ich habe mir die Dame gestern in den Nachrichten bei den Bildern zum EU-Gipfel mal genauer angesehen, das ist ja schon icht mehr zu ertragen, die "Rettungsringe" werden nur noch mit Mühe von der 4-fach Knopfleiste im Zaum gehalten.

    Vom immer dicker werdenden Hintern mit einhergehendem Watschelgang gar nicht erst zu reden, die eifert ihrem Vorbild, dem Schwarzgeldkanzler auch in dieser Beziehung immer mehr nach.
    Schon dieses "genauer angesehen" verrät die Mischung aus Voyerismus, Stalking und Mobbing. Versuchen Sie doch mal, sich Ihre Häme zu verkneifen. DIE ist kaum noch zu ertragen.
  10. #149

    Fasten tut gut

    Was interessiert mich die Figur der Kanzlerin? Ich bin für mich selber verantwortlich. Fasten reduziert Stress, hilft beim Besinnen auf wichtige Dinge und das Essen bekommt wieder den Stellenwert, den es eigentlich haben sollte. Und weil im Alltag all dieses bei mir wieder ein wenig untergeht, wiederhole ich das Fasten seit rund 30 Jahren immer mal wieder. Die Fastentage sind immer eine gute Zeit für mich gewesen.








TOP



TOP