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Wer ist für die Kluft zwischen Arm und Reich verantwortlich?

Den Deutschen geht es im internationalen Vergleich gut, aber nicht allen gleich gut. Der Mittelstand leidet seit vielen Jahren unter Schwund, die Kluft zwischen oben und unten wird größer, eine Tendenz, die die Politik mit Sorge erfüllt. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Und wie kann man ihr effizient entgegenwirken?
  1. #390

    Ein paar Reiche mehr !!

    Chapeau vor solch erfolgreich bis zu 32 Std täglich arbeitenden
    Topgeschäftsleuten!
    Wieder mal ein Paradebeispiel für die asozial aGierenden
    Eliten . Heute im SPON :

    Ihre Geschäfte liefen in Deutschland, doch Steuern wollten sie offenbar lieber in Zypern zahlen: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine Gruppe von Firmenhändlern, die zusammen insgesamt 450 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben soll. Zwei Männer wurden festgenommen. .............
  2. #391

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen
    Menschen die nicht bereit sind ihre Ersparnisse irgendwann einmal wieder auszugeben, handeln genauso unfair wie Menschen die nicht bereit sind ihre Schulden abzubezahlen
    Wir sollten froh sein, dass die Superreichen ihre vielen Milliarden "Spielgeld" bunkern anstatt es auszugeben. Man stelle sich mal vor, diese Leute würden damit mal so richtig auf Shopping-Tour gehen. Der Markt wäre sofort leer gefegt und die Preise würden geradezu explodieren...
  3. #392

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Wir sollten froh sein, dass die Superreichen ihre vielen Milliarden "Spielgeld" bunkern anstatt es auszugeben. Man stelle sich mal vor, diese Leute würden damit mal so richtig auf Shopping-Tour gehen. Der Markt wäre sofort leer gefegt und die Preise würden geradezu explodieren...
    So etwas stellt sich niemand vor. Große Vermögen werden nicht durch Shopping in der Fußgängerzone verbraucht, sondern bei Jachtwerften. Flugzeugbauern, Immobilienmaklern und in Firmenanteilen, eigenen Firmen usw.
  4. #393

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen
    Der Witz ist sie können nur sparen wenn andere Menschen bereit sind sich zu verschulden und umgekehrt. Wenn keiner spart kann sich keiner verschulden. Wenn keiner sich verschuldet kann auch keiner sparen.
    Es ist natürlich unfair sich absichtlich zu überschulden. Genauso unfair ist es aber zu verhindern, dass die Schuldner ihre Schuld zurückzahlen.
    Menschen die nicht bereit sind ihre Ersparnisse irgendwann einmal wieder auszugeben, handeln genauso unfair wie Menschen die nicht bereit sind ihre Schulden abzubezahlen
    Diese Überlegungen muss sich jeder anstellen, der mit etwas größeren Geldbeträgen (Gutahebn oder Krediten/Darlehen) umgeht, z.B. beim Hausbau: Eigenkapital, Eigenleistungen, Bausparverträge (Ansparphase - Darlehensphase) Aufbaukredite, Förderkredite, Sonderzahlungen usw. usw. Da ist man gleichzeitig verschuldet und verfügt über Erspartes.
  5. #394

    tatsächlich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ..., die Kluft zwischen oben und unten wird größer, eine Tendenz, die die Politik mit Sorge erfüllt.
    Erfüllt das die Politik mit Sorge?
    Existenzielle Abhängigkeiten durch Armut sind doch gewollt.
    Nicht der Reichtum ist das Problem, sondern die Armut!
  6. #395

    Die Schuldner entlasten

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Wir sollten froh sein, dass die Superreichen ihre vielen Milliarden "Spielgeld" bunkern anstatt es auszugeben. Man stelle sich mal vor, diese Leute würden damit mal so richtig auf Shopping-Tour gehen. Der Markt wäre sofort leer gefegt und die Preise würden geradezu explodieren...
    Das Geld das die Reichen nicht ausgeben, sind aber die Schulden anderer. Das sind Menschen die nur noch das notwendigste konsumieren können, jede Arbeit zu jedem niedrigem Lohn annehmen müssen - und damit auch die Löhne derjenigen drücken die selbst nicht verschuldet sind. Wenn die Superreichen ihr Geld nicht ausgeben wollen, dann wäre eine Entschuldung sinnvoller.

    Ich selber glaube um eine starke Inflation oder Währungsreform zu vermeiden nur ein Lastenausgleich hilft. Um über Wachstum die Schulden abzubauen bräuchten wir schon einen Krieg der zuvor alles zerstört. Eine sehr starke Inflation oder Währungsreform würde auch die Kleinsparer extrem treffen.
  7. #396

    Bedingungsloses Grundeinkommen...

    eine Gesellschaft die es sich leisten kann vier Luxusrentner - nämlich unsere ehemaligen Bundespräsidenten - mit 200.000€ per annum zu alimentieren und jede Menge Kohle in die notleidenden Großbanken zu pumpen, müsste es sich auch leisten können, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger einzuführen.
    Konsequenz wäre natürlich dass zunächst mal jede Menge schlecht bezahlter und total überflüssiger Scheißjobs wie zum Beispiel Callcenter entfielen - weil sich niemand mehr findet, der diesen Job machen will (zur Zeit wird das Frischfleisch für die Callcenter über die Job-Agenturen vermittelt - mit den entsprechenden Konsequenzen, wenn jemand dankend ablehnt.)
    Und man komme mir nicht mit der Frage der Finanzierung! Es ist genug Geld da... man braucht nur die Nichtstuer aus dem so genannten Jet set zur Kasse zu bitten, für jede mutwillig herbeigeführte Firmenpleite (siehe Karstadt) von den Verursachern kräftig Strafsteuern zu kassieren etc. und das Problem ist vom Tisch. (Ironie off...)
    Aber jetzt mal im Ernst: wenn jeder Arbeitnehmer bis zur Rente in seinem angestammten Beruf arbeiten kann - ohne vorher als "zu alt" und "zu teuer" weg gemobbt zu werden und außerdem jeder Schulabgänger/Absolvent einen Arbeitsplatz bekommt (DIE Arbeitsplätze die zur Zeit als so genannte Praktika und Werkverträge an die Generation Praktium vergeben werden, könnten genau so gut als vollwertige Arbeitplätze dienen) - dann erledigt sich das Problem der leeren Rentenkassen von allein...
  8. #397

    Kein Titel

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    So etwas stellt sich niemand vor. Große Vermögen werden nicht durch Shopping in der Fußgängerzone verbraucht, sondern bei Jachtwerften. Flugzeugbauern, Immobilienmaklern und in Firmenanteilen, eigenen Firmen usw.
    Sollte das grosse Geld in die Industrie fliessen, würde es ja die Realwirtschaft fördern. Nur momentan bekommt nicht über die Realwirtschaft die grossen Renditen wie in der Finanzwirtschaft. Das muss sich ändern.
  9. #398

    Die Spaltung wird wachen, solange Politikerbestechung straffrei bleibt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Den Deutschen geht es im internationalen Vergleich gut, aber nicht allen gleich gut. Der Mittelstand leidet seit vielen Jahren unter Schwund, die Kluft zwischen oben und unten wird größer, eine Tendenz, die die Politik mit Sorge erfüllt. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Und wie kann man ihr effizient entgegenwirken?
    Ein Möglichkeit, ihr entgegenzuwirken, wäre sicherlich, endlich auch in Deutschland die UN-Konvention gegen Korruption zu ratifizeren!

    Die Tatsache, dass sich die parlamentarische Mehrheit rigoros einer Ratifizierung verweigert, zeigt doch, wie viele Politiker das Recht beanspruchen, bevorzugt die politischen Interessen derjenigen zu vertreten, die für den Einkauf von Interessenvertretung zahlen (können).
  10. #399

    jaja

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Diese Überlegungen muss sich jeder anstellen, der mit etwas größeren Geldbeträgen (Gutahebn oder Krediten/Darlehen) umgeht, z.B. beim Hausbau: Eigenkapital, Eigenleistungen, Bausparverträge (Ansparphase - Darlehensphase) Aufbaukredite, Förderkredite, Sonderzahlungen usw. usw. Da ist man gleichzeitig verschuldet und verfügt über Erspartes.
    ........

    Es gibt doch schon diverse Agenturen, deren einziger Geschäftsinhalt das Herausfinden der optimalen Fördermöglichkeiten ist. Otto Normalbürger findet sich da ja gar nicht mehr zurecht und selbst Geschäftsinhaber ist der Förderwahn der tausend Möglichkeiten ein Buch mit sieben Siegeln.
    Eigenwillig und aussagekräftig, daß es all dies für unsere HartzIV (Finanz-)Wirtschaft, nur halt nicht für normale Hartz IV-Bezieher gibt.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....


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