Forum: Panorama
Wer ist für die Kluft zwischen Arm und Reich verantwortlich?
Den Deutschen geht es im internationalen Vergleich gut, aber nicht allen gleich gut. Der Mittelstand leidet seit vielen Jahren unter Schwund, die Kluft zwischen oben und unten wird größer, eine Tendenz, die die Politik mit Sorge erfüllt. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Und wie kann man ihr effizient entgegenwirken?
- #380 18.03.2012 17:23 von
doch es funktionierte,
natürlich nicht in der "idealform", dafür waren es menschen und deren unvermeidliche fehler.der so hoch gelobte eigennutz wird , falls es nicht gelingt die gemeinnützige alternative - von mir aus "sozialismus"- zu installieren, in sehr kurzer zeit das ende der menschheit bringen.
große teile der umwelt sind zerstört ,oder zumindest schwer belastet. im pazifik schwimmen riesige flächen mit leeren plastikflaschen u.a. müll - und was machen die menschen?
sie rüsten auf , briongegen sich gegenseitig mit immer raffinierteren mitteln um und feiern die größten gauner und gangster aufgrund deren ergaunerten milliarden und aber milliarden.
da es aber mit "vernunft" nicht funktioniert, muß es andere anreize geben, um den eigennutz als antriebskraft abzulösen. ihn zu zügeln , in schranken/regeln zu weisen, wäre da schon ein fortschritt. allerdings bin ich pessimistisch, denn es gilt der alte spruch: "... erst wenn ....- werdet ihr erkennen, daß man papiergeld nicht essen kann...." - #381 18.03.2012 18:06 von
F. A. v. Hayek gehört in die Tonne
Sie haben ja doch Ihren Hayek unterm Kopfkissen liegen.
Zu Zeiten der Frühindustrialisierung und des Manchesterkapitalismus wurden Orgien des Eigennutzes gefeiert und fast ganz Europa in eine Dante'sche Hölle der Verelendung verwandelt. Erst durch eine organisierte Arbeiterschaft, die soziale Frage thematisierende Parteien und staatliche Eingriffe wurde dieses Eigennutzstreben gezähmt, wurde es humanisiert und zivilisiert.
Jetzt tragen Sie diesen Eigennutzbegriff wie eine Monstranz vor sich her, obwohl dieses Eigennutzstreben großen Anteil an den aktuellen Krisen hat. Sie sollten vielleicht nicht mehr Hayeks „Der Weg zur Knechtschaft“ lesen, sondern Wagenknechts „Freiheit statt Kapitalismus“! - #382 18.03.2012 22:11 von
- #383 19.03.2012 08:26 von
Gern
In einem System, von dem jeder annimmt, es erlaube ihm seinen Eigennutz zu verfolgen, werden Einschränkungen gern als Behinderung der Konkurrenz angesehen und deshalb akzeptiert. Im Gegensatz dazu wird die Verpflichtung auf einen Gemeinnutz als zu abstrakt vielleicht mit Lippenbekenntnissen unterstützt, aber nicht gefühlt.
Deshalb handelt keiner danach und müssen alle durch Funktionäre, die wiederum vor allem an Ihrer Macht interessiert sind (lesen Sie mal "1984"), also aus Eigennutz handeln, zu einem scheinbar gemeinnützigen Verhalten gezwungen werden. Der Fehler steckt also im System und ist nicht auf die Unfähigkeit der "Funktionäre" zurückzuführen. Denen könnte man allenfalls vorwerfen, keine Heiligen zu sein.
Sie können auch so sagen: kein "Sozialismus" ohne (machtvolle) Funktionäre. - #384 19.03.2012 08:28 von
- #385 19.03.2012 08:34 von
- #386 19.03.2012 11:34 von
Sparen und Schulden machen
Der Witz ist sie können nur sparen wenn andere Menschen bereit sind sich zu verschulden und umgekehrt. Wenn keiner spart kann sich keiner verschulden. Wenn keiner sich verschuldet kann auch keiner sparen.
Es ist natürlich unfair sich absichtlich zu überschulden. Genauso unfair ist es aber zu verhindern, dass die Schuldner ihre Schuld zurückzahlen.
Menschen die nicht bereit sind ihre Ersparnisse irgendwann einmal wieder auszugeben, handeln genauso unfair wie Menschen die nicht bereit sind ihre Schulden abzubezahlen - #387 19.03.2012 11:40 von
- #388 19.03.2012 12:45 von
- #389 19.03.2012 12:51 von
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