Den Deutschen geht es im internationalen Vergleich gut, aber nicht allen gleich gut. Der Mittelstand leidet seit vielen Jahren unter Schwund, die Kluft zwischen oben und unten wird größer, eine Tendenz, die die Politik mit Sorge erfüllt. Wie kommt es zu dieser Entwicklung? Und wie kann man ihr effizient entgegenwirken?
...das wohl aktuellste Beipiel wäre der Karstadtretter Nicolas Berggruen,
von dem mit Sicherheit noch etwas in dieser Richtung zu hören ist.
Mein Beitrag incl. Bericht dazu ist leider entfernt worden.
Ab Juli darf der gute Mann aus dem 1 Euro- Unternehmen Kapital heraus
ziehen, ohne etwas investiert zu haben.
Er wird die Filetstücke meistbietend verkaufen, und den Schrott dem Steuerzahler zur finanziellen Entsorgung überlassen.
Ich habe wegen der nichtveröffentlichung meines Beitrages, der Mann
hat eine Einstweilige Verfügung gegen kritische Berichte erwirkt...:((
Leistung = Arbeit/Zeit Einheit ist Watt.
Vermoegen, oder Reichtum entstehen nicht durch Arbeit, oder Leistung.
Meistens entsteht Vermoegen durch Vorteilsnahme.
Erbe ist etwas, was jemand hoffentlich legal erworben und in der Erwerbsphase versteuert hat, welches er nach seinem Ableben seinen Hinterbliebenen hinterlaesst. Evt. Ertraege sind zu versteuern.
Lottogewinne, oder Scheidung von einem reichen Partner (Nicht die 08/15 Trennung) sind Ereignisse, die einen Zugewinn kreieren. Auch hier, Ertraege sind zu versteuern.
Vergessen Sie das Abschoepfen. Die Moeglichkeiten zur Vorteilsnahme gehoeren limitiert.
Freunde von mir vermieten eine Wohnung. Die behaupten tatsächlich, sie mussten für den Zins, den sie vom Mieter bekommen, hart arbeiten.
Sie haben das Geld für die Wohnung über Jahrzehnte zusammengespart, müssen die Wohnung instandhalten, jede Handwerkerrechnung und jede Modernisierungsmaßnahme (Wärmedämmung) selber zahlen. Wenn ihr Mieter mal nicht zahlt, stehen sie dumm da. Und dann verlierte ihre Wohnung auch noch ständig an Wert.
Leistungslos? Sicher nicht!
Das wäre richtig, wenn wir einen idealen Markt hätten. Doch die Marktteilnehmer greifen ein. Z.B. wird künstlich das Angebot knapp gehalten, damit der Preis nicht fällt (siehe Rohöl, siehe seltene Erden in China usw.).
Jetzt sagen sie, ja so ist es eben, genau, nur ist das nicht ein idealer Markt, so wie sie ihn beschrieben haben.
Umgekehrt gilt ähnliches, z.B. hat der Staat die Arbeitnehmer unter Druck gesetzt durch die "Reform" der Sozialgesetze.
Nur gibt es niemanden, der mich dazu zwingt, die Milch zu einem gewissen Preis zu kaufen. Am Arbeitsmarkt kann mich aber der Staat zwingen, eine Stelle annehmen zu müssen, auch wenn sie miserabel bezahlt wird. Ergo gibt es dort keine Freiheit, wie von ihnen dargestellt.Natürlich erhofft sich jeder Arbeitgeber, Arbeitsleistung möglichst günstig einzukaufen. Sie machen als Kunde auch nichts anderes, wenn Sie die Milch im Supermarkt und nicht an der Tankstelle oder im teuren Kiosk kaufen.
Als gibt es nur die Möglichkeit, entweder verdient jemand das 400-fache von jemand anderem oder er verdient gleich. Wie wäre es mit einem gesunden Mittelmaß?Es wäre bedenklicher, wenn alle gleich viel verdienen würden. Denn dann würde sich kaum einer mehr im Job Mühe geben, ein schwieriges Studium absolvieren oder eine Stelle annehmen, die dreckig oder mit Schichtarbeit verbunden wäre.
Aber klar doch!Es gibt kein "Parken von Geld" (Siehe unten).
Aha, dann nähern wir uns an.Sie könenn die Frage stellen und für sich beantworten. Andere tun das auch und kommen zu einem anderen Ergebnis. Das ist Meinungsvielfalt. Jeder darf so viel verdienen wie er will - in der sozialen Marktwirtschaft muss er auf ein hohes Einkommen auch noch kräftig Steuern zahlen. Was auch richtig ist.
Nein, er verleiht es nicht. Das ist der Irrglaube vieler Bürger. Die Glauben, eine Bank kann nur das Geld, was sie als Einlagen hat, verleihen. Sie kann aber einen Kredit aus dem nichts schöpfen.Es gibt kein "herumliegendes" Geld. Wer sein Geld spart, verleiht es damit an andere,
Nochmal, die Sparquote interessiert bei der Geldschöpfung nicht. Wenn Dagmar auf ihr Girokonto 10.000 Euro einzahlt und sich Hugo 10.000 Euro von derselben Bank leiht, dann wandern nicht die 10.000 Euro von Dagmar an Hugo, sondern das Geld bleibt auf dem Konto von Dagmar und Hugo bekommt 10.000 Euro von der Bank. Es wurden damit 10.000 Euro aus Nichts geschöpft.die einen Kredit aufnehmen und investieren können. Spart niemand mehr, kann auch niemand mehr Unternehmen gründen oder beispielsweise ein Haus auf Kredit bauen.
Hugo muss allerdings dann Zinsen erbringen, für aus luftgeschöpftem Geld und muss dafür eine wirkliche Leistung erbringen.
Die eigentliche Leistung hat also Hugo erbracht, weder die Bank noch Dagmar hat etwas dazu beigetragen. Aber die Bank macht den großen Gewinn und gibt minimal etwas davon an Dagmar weiter. Allerdings muss Dagmar die höheren Preise zahlen, die Hugo zum tilgen der Kredite braucht. Ergo hat Dagmar im günstigsten Fall 0 Euro Verlust gemacht (siehe Inflation). Die Bank hat aber in jedem Fall Gewinn gemacht.
Ich hoffe wir sind uns da einig.
Sie meinen also es ist gerecht, wenn jemand durch einen einzigen
Anruf an der Börse Milliarden macht um sich dann dafür 1000
Wohnungen zu kaufen um diese dann an seine Mitmenschen für
Miete zu beleihen um dann dafür weitere 1000 Wohnungen zu
kaufen etc. etc. etc.?
Das geht natürlich auch mit Zinsen oder mit einem überhöhten
Stundenlohn.
JEGLICHE Leistungssysteme die ohne Arbeit Kapital vermehren
gehören verboten. Wenn ihre Freunde von dem Vermieter nur einen
menschlichen Stundenlohn für ihre Bemühungen verlangen würden,
ohne jeglichen Gewinn für sie selbst, dann wären sie sozial, ansonsten
benutzen sie diesen Menschen nur um sich an ihm zu bereichern.