Wir sind verantwortlich. Ich, Du, Er, Sie, wir alle. Geben wir es doch zu, jeder von uns möchte vermögend sein. Am liebsten am vermögendsten. Wir übersiehen unseren inneren Reichtum und streben nach dem äußeren. Würden sich sich die Seiten verkehren, es änderte nichts. Solange sich diese Sichtweise nicht aufhebt, wird es immer diese Ungleichheiten geben, denn wir bestimmen doch, wem oder was wir Wert zumessen.
In allen sozialen Schichten gibt es sie - the good, the bad and the ugly. Gleich ob Bundespräsident, Busfahrer, Vorstandsvorsitzender, Rentner,
präkerer Student, Dienstleister, Familienmensch, Gewerkschafter, Politiker, Forumschreiber etc. - ein Jeder strebt nach dem Vorteilhaften für sich. Ob Schnäppchen, Steuertrick, Bonuszahlung, Dividende immer geht es darum, etwas herauszuholen, zu gewinnen, zu vermehren. Wer frei davon, werfe den ersten Stein. Dieser Egoismus ist pure Freiheit und die wollen wir nun mal alle. Sie soll nur nicht auf unsere eigenen Kosten gehen.
Erst mit dem Bewusstsein, dass mein eigenes Tun dem anderen nicht schaden möge, kann ich vielleicht die Tragweite aller meiner Entscheidungen erahnen und mein Handeln dementsprechend ausrichten. Helfen würde sicherlich ein bedingungsloses Grundeinkommen und die geldwerte Bewertung von globalen Ressourcen. Grundsätzlich ist genug für uns alle da und es hängt auch von meiner eigenen Betrachtungsweise ab, ob ich mich als defizitär oder im Überfluss befindlich betrachte. Mir persönlich ist es egal ob ich einen Qudrokopter habe oder ein Fahrrad, mein Streben gilt nicht dem Haben, sondern dem Sein.
Frieden, Liebe, genug zu essen und einen Platz zu Sein wünsche ich jedem Menschen, egal ob arm oder reich!