Der frühere Bischof von Augsburg, Walter Mixa, stellt seinen Rücktritt nicht mehr in Frage und zieht aus dem kirchlichen Palais aus. Er will im Juli mit dem Papst reden. Darf der Ex-Bischof Mixa künftig eine Aufgabe in Rom erhalten?
Nein. Er hat sich durch sein Verhalten disqualifiziert. erst Schutzbefohlene schlagen, dieses leugnen - dann doch zugeben und hinterher jammern, dass man alles nur auf Druck ausgesagt hätte. So eine schwache, nicht-vertrauenswürdige Person kann keine öffentlichkeits-wirksame Aufgaben übernehmen.
Der zurückgetretene Bischof Mixa sollte eine längere Bedenkzeit erhalten, während der er in sich gehen sollte und über seine Verfehlungen nachdenken sollte. Er sollte unbedingt die von den Medien "kolportierte" Annahme seiner Alkoholabhängigkeit therapieren lassen. Wenn er dann noch immer glaubt, dass er für höhere Weihen im Vatikan geeignet ist , dann soll er selbst entscheiden, ob er sich das zutraut. Voraussetzung ist allerdings, dass der Vatikan dem zustimmt!!
Walter Mixa sollte keine Aufgabe in Rom uebernehmen, auch
wenn er damit aus der "deutschen Schusslinie" waere,
ein altes jahrelanges Verhaltensprinzip der rkK.
Zeit fuer sich selbst hat er genug, um sich dem zu stellen,
was sich so angesammelt hat.
Ein Weg zur echten Basis zurueck sollte offen sein, es gibt wahrlich genug Baustellen in der Republik.
Meiner Meinung nach sollte man Mixa sehr wohl eine Arbeit im Vatikan geben.
1. käme die RKK hierdurch ihrer Verpflichtung bzgl. Sorge um und für Sünder nach
2. wäre er hier aus der Schusslinie
3. wäre er seiner himmlischen Heimat viel näher (quasi direkt beim heiligen Vater)
4. der Pabst hätte auch was davon, weil sich die beiden Hardliner dann gegenseitig austauschen u. befruchten könnten
5. könnte man ihn zum Leiter der Stelle machen, wo all die Schandtaten der Kleriker zur Zentralisierung hingemeldet werden müssen. Ich glaube Benedikt hatte diese Stelle mal inne, Mixas Erfahrung im Ableugnen, Vertuschen u. Abwiegeln kämen doch dort gut zur Geltung.