Naja, glücklicherweise kann jeder Künstler selbst entscheiden wann, wo und ob er oder sie singt. Die Aufmerksamkeit im Rahmen des ESC lässt sich auch gezielt nutzten, z.B. in dem man ganz normal probt, dann aber bei der Live Sendung den Auftritt für ein unabgesprochenes Statement nutzt, bei Buuuuh Rufen kann man den Act dann zur Not maximal publikumswirksam (positiv wie negativ) ganz beenden.
Es gibt auch bereits eine Initiative für eine alternative Veranstaltung:
«
Sing for Democracy»
Nur beherzt vom Frieden singen, während im gleichen Land die
Kriegsvorbereitungen laufen, und die Pressefreiheit eingeschränkt wird, hat keinen Impact und Null Reach, man könnte sogar sagen es ist verlogen.
Solche Veranstaltungen werden dann von Regierungen gerne als Propagandaevent genutzt, um im Ausland gut darzustehen, man kennt das in Deutschland spätestens seit Olympia 1936.
Yoko Ono hat übrigens meinen YouTube-Channel abonniert. :)
Ich könnte Sie ja mal fragen, was John Lennon ihrer Meinung nach gemacht hätte, neben Musik und Konzeptkunst machte Yoko ja schon immer stets auch unerschrocken durch politische Aussagen auf sich aufmerksam.
Ein Problem sehe ich darin, dass die Leute, die beim ECS antreten, meist keine international bekannten Größen... :) ...., sondern oft Newcomer sind, für viele ist es vielleicht die einzige Chance auf einen internationalen Durchbruch, da kann man so ein Engagement für den Frieden und Menschenrechte kaum erwarten, aber manche Künstler überraschen einen immer wieder :)
Wahrscheinlich würde dem Saboteur europaweit mehr Aufmerksamkeit zuteil als dem Gewinner.
The Best Of Bette Davis (High Quality) - YouTube