Zitat von
Harald A. Irmer
Deutsch ist ja wirklich eine tolle Sprache mit
- 3 Lauten für einen Vokal, Beispiel gefällig:
"der Lehrer", korrekt zu schreiben: 'däär Leerr' [wenn man definiert, daß Doppelkonsonanten zweimal zu sprechen sind und das Schwa entfällt], Sprecher östlicher Provenienz: 'däär Läärr'.
Manchmal sind mehrere Lautungen möglich, das französerische 'Teeleefoon' klingt zwar ungewöhnlich, geht aber für das deutsche 'Tälfoon' durch.
- Die Homophone f/v und v/w: Das "v" ist entbehrlich: "vor" |-> 'foor', "Vase" |-> 'Waas' [Brutal weg mit dem Schwa!, die Italiener schreiben auch unhistorisch "storia"].
- uneindeutige Lautlängen: "Der Weg" |-> 'Däär Weeg', "Geh weg!" |-> 'Gee wäg!'
- überflüssige Konsonanten "x": Türkisch 'Taksi' tut auch!
- überflüssige Längenzeichen "h" und "i": "Die hehren Phrasen" |-> 'Dii heern Fraasn'. [Schwa geschenkt]
Etwas Türkisierung und Finnisierung täte der deutschen Schreibung gut i.S.v.
"Man schreibe wie man spricht und man spreche wie man schreibt."
Es gelte das gesprochene Wort: Homographe sind kein Problem.
Groß-/Kleinschreibung: Keine Position, aber es ist wenig nützlich, "Sie standen an Hängen und Pisten" schreiben, aber nicht sprechen zu können.
Schlußbemerkung:
Als Informatiker(IHK) ist Linguistik nicht mein Metier. (Die Folgerung überlasse ich dem geneigten Leser ;-) )