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Was tun gegen Schläger?

Der tödliche Übergriff in München entfacht eine neue Debatte über die Sicherheit vor Schlägern - was ist das richtige Mittel?
  1. #530

    Ich fordere zwar auch härtere Strafen für solche Straftäter, aber das Grundproblem löst es damit nicht. Es ist ein gesellschaftliches Problem, das gelöst werden muss und da reicht es nicht, die Spitzen des Eisberges in den Knast zu stecken. Die Gewaltbereitschaft ist enorm hoch und das nicht nur wegen mangelnder Erziehung der Kids, sondern auch weil man in der Gesellschaft allein gelassen wird. Naja, letzten Endes ist das alles kein Wunder mehr...
  2. #531

    Bewährung

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Hätte von mir sein können;-)
    So dämlich sich solche Vorschläge auch anhören, man muss
    sich immer in die Lage des Täters hineinversetzen.
    Was möchte er auf GAR KEINEN FALL.
    Vor dem Richter stehen und eine Bewährungsstrafe zu
    bekommen, gehört da eher noch zum "guten Ton".
    Es gibt inzwischen etlich soziologische und kriminologische Untersuchungen, die uniso aufzeigen, dass [Bewährungs-[/b]Strafen von jugendlichen Strqaftätern gar nicht als Strafe wahrgenommen werden und sie sich hinterher sogar noch über die Jugendgerichtshilfe und Richter lustigmachen.

    Bewährungsstrafen werden oftmals sogar als Auszeichnung innerhalb ihres sozialen Umfelds (Peergroups) wahrgenommen.
  3. #532

    Das war ich

    Zitat von Polyantha Beitrag anzeigen
    ... Und weiter vorne hat ein Forist Ähnliches berichtet.
    Er bekam noch Vorwürfe der anderen Fahrgäste zu hören, weil er eingeschritten ist...
    Der Forist, der das berichtet hat war ... ich ..., den Sie doch so gar nicht mögen ;-)
  4. #533

    Leider nichts Neues

    Seit Kain&Abel gibt es Menschen, die umwelt- und/oder anlagebedingt seelisch und geistig leichter verkümmern und verrohen als andere und früher oder später aus nicht vorhersehbaren Gründen zu Mördern werden. Daran haben 60 Jahre Sozialstaat ebenso wenig geändert wie 12 Jahre Diktatur. Unter Adolf wurde die Aggressivität solcher Menschen lediglich 'nutzbringend' umgeleitet aufs Schlachtfeld und in die KZs, so dass die Zivilbevölkerung sich 'frei von Kriminalität' wähnte...

    Unser Mitgefühl gilt denen, die ahnungslos mit diesen Rohlingen der Gesellschaft in tödliche Berührung kommen.
    Der SCHUTZ vor solchen Tätern muss oberste Priorität haben.
    Ursachenforschung zum Zwecke der PRÄVENTION, im Sinne von Aufdeckung und Verhinderung gewaltfördernder Lebensumstände, ist Teil des Schutzes. Konsequentes Vorleben und Einfordern von Werten in der gesamterzieherischen Einflusssphäre ist grundlegende Voraussetzung. Armut ist kein Freibrief für Verrohung.

    Als direkte Schutzmaßnahme in Regional-, U- und S-Bahnen sowie auf Bahnsteigen sind nach reichlich trauriger Erfahrung robuste WACHLEUTE, verstärkt in den Abend- und Nachtstunden, UNERLÄSSLICH! Videokameras und Alarmschalter müssen zusätzlich vorhanden bzw. leicht erreichbar sein. Einzelne Fahrscheinkontrolleure bieten kaum Sicherheit, zu ihrer eigenen Dienstverrichtung treten sie oftmals zu zweit oder dritt in Erscheinung und vermeiden sogar das Kontrollieren randalierender Jugendhorden nach Fussballfreuden, so dass den sich bedroht fühlenden Passagieren nur noch Dulden und Beten bleibt.

    Die kostenträchtige Resozialisierung überführter Mörder (ab 18 J.) kann man sich sparen, indem man sie lebenslang von der Menschheit fernhält und sie für ihren Unterhalt auf Staatskosten arbeiten lässt. So kommen ZUMINDEST DIESE TÄTER nie mehr in Verlegenheit, rückfällig zu werden und anderen Menschen nach Leib und Leben zu trachten.

    Auch minderjährige Mörder, die i.d.R. eine tiefgreifende, einschlägige Entwicklung hinter sich haben, bleiben für alle Zeit eine latente Gefahr und sollten im Zuge einer drastischen(Jugend-)Höchststrafe zur Wahrnehmung von Schuld und Sühne sowie menschenwürdigem Miteinander erzogen werden. Ihr späteres Leben in Freiheit muss dennoch hinsichtlich ihres kriminellen Potentials langfristig unter Kontrolle bleiben. Hier sollte zu unser aller Schutz
    nicht gespart werden. Und Sexualstraftätern sollte ein für allemal der Trieb genommen werden! Hier Rücksichtnahme zu üben bedeutet, andern Menschen Übles zuzumuten.

    Soziale Experimente der Justiz fanden zu oft ein vermeidbar tödliches Ende für Unbeteiligte! Die indirekt Schuldigen, weil erwiesenermaßen zu Gutgläubigen, die dies in unserer Justiz zu verantworten haben, dürften eigentlich ihres Lebens nicht mehr froh werden.

    Wann hört man zudem endlich auf, Kinder und Heranwachsende frei Haus mit Anleitungen zu Gewalttaten zu inspirieren? Das sorgende Elternhaus, auf das man sich immer so gern beruft, entfällt doch weitgehend!
  5. #534

    Derartige Subjekte sollten lange weggesperrt und zur körperlichen Strafarbeit z.B. im Wald oder zum Straßenbau herangezogen werden. Dies hätte den Vorteil, dass zum einen der Tagesablauf alles andere als ein Zuckerschlecken ist und die Gesellschaft von der Strafarbeit profitiert, in dem man die Herrschaften für notwendige aber unbeliebte Tätigkeiten einsetzt. Ferner wäre mit Sicherheit auch das Gewaltpotential unter den gewaltätigen Straftätern geringer da sie durch die 12 bis 14 stündige schwere körperliche Arbeit so ausgelaugt sind, dass sie nicht auf die Idee kommen einen Zellengenossen zu quälen oder zu töten. Und nach einer Entlassung, dem bin ich mir sicher, ist die Quote derjenigen die rückfällig werden, deutlich geringer. Denn eine solche Strafe schreckt schlicht ab.

    Kombiniert mit einer erhöhten Polizeipräsenz sollte man das Gewaltproblem so doch in den Griff bekommen.
  6. #535

    Staatsbürger

    Zitat von Wattläufer Beitrag anzeigen
    Welcher ethnischen Nationalität waren die Täter eigentlich ? Warum werden ihre Namen und ihre Fotos nicht gezeigt ?
    Deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Ihre Vorfahren waren mit Hannibal über die Alpen gezogen und in Bayern seßhaft geworden. Zufrieden??
  7. #536

    Zitat von Asparago Beitrag anzeigen
    ...........

    Hier hätten die Passanten eingreifen oder zumindest in der Nähe bleiben müssen, um im Falle einer Eskalation unverzüglich einzugreifen.
    Sich hinter der Entschuldigung zu verstecken, man wolle sich doch nicht selber verletzen, ist angesichts der mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit Überzahl der Helfer einfach nur billig und feige.
    Hallo Asparago,
    ich denke nicht einmal, dass die meisten Passanten feig waren. Sie sind gedankenlos weitergegangen.
    Ich glaube schon, hätten diese gewusst wie hilflos dieser Mann war, und dass diese Auseinandersetzung so ein schlimmes Ende nehmen würde, dann hätten sich bestimmt viele eingemischt.
    Man geht halt oft gedankenlos seinen Weg dahin.

    Ich erinnere mich an einen Feuerwehrmann, der um Mitternacht auf dem Heimweg von einer Veranstaltung war. Da torkelte ein beschoffener Jugendlicher im Scheinwerferlicht vor ihm am Strassenrand herum.
    Er schimpfte so vor sich hin: So ein besoffenes Schwein, und noch so jung und verdorben.
    Als er nach Hause kam, erzählte er das seiner Frau und konnte sich nicht beruhigen.
    Eine halbe Stunde später hörte er das Martinshorn des Rettungsdienstes. Der Junge Pole 16 Jahre alt wurde tödlich überfahren. Immer wenn er an dem geschmückten Kreuz an der Strasse vorbeifährt, denkt er: Warum bin ich nicht ausgestiegen und habe den Jungen mitgenommen. Das ist jetzt zwar ein anderes Thema, aber es zeigt oft, wie gedankenlos sogar hilfsbereite Menschen machmal ihre Umgebung wahrnehmen.
    Ich denke mal, dass die Passanten zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt waren und ihre Umgebung einfach nicht richtig wahrgenommen haben.
  8. #537

    Verantwortlichkeiten

    Zitat von Shiraz Beitrag anzeigen
    Nicht so kryptisch bitte. Was meinen sie mit zum Solidarstaat zurückfinden?
    Natürlich kan man alleine mit Wegsperren das Gewaltproblem nicht lösen. Tatsache ist aber auch, dass diese Jugendlichen ihr Leben verpfuscht haben. Ob sie 10 Jahre bekommen oder lebenslänglich, eine Arbeit finden sie später nie mehr, auch....
    Okay Shiraz;
    Sie haben da nicht so ganz Unrecht;
    Aber wie waere es wenn wir endlich fuer zukuenftige Generationen die Basis fuer ein friedlicheres Miteinander legen.
    Und die heutige den Merkels und Steinmeiers vor die Tuer legen, damit die sich mit den Resultaten der Politik ihrer Parteien auseinandersetzen. Und klar, auch dem Herren Fischer.
  9. #538

    Unterlassene Hileleistungsphantasien

    Zitat von wohe Beitrag anzeigen
    .. und solche Leute sollten konsequent wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt werden! Juristisch dürfte das gar nicht so schwer sein. Nur: wo kein Kläger, da kein Richter.
    "Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

    Sprich, doch, das ist juristisch schwer. Denn die erhebliche Gefahr für das Leben war ja wohl gegebenen.
    Übrigens: Wenn Sie solche Schläger mit Gewalt niederringen wollen, dann stellen Sie sich mal drauf ein, deutlich härter zuzuschlagen als die Berliner Polizisten im aktuellen Fall von "Polizeibrutalität".

    Im Grund gehören all die Prügelfilme, die nicht zeigen, wie man danach wirklich aussieht, verboten. Da kommen nämlich diesen naiven Vorstellungen von "mal eben eine Schläger umhauen" oder "einem schmächtigen Studenten mal eben in zwei Sekunden das Messer abnehmen" (die absurde Aussage des Anwaltes der Familie Eisenberg) her.
  10. #539

    Zitat von desktopper Beitrag anzeigen
    Der Forist, der das berichtet hat war ... ich ..., den Sie doch so gar nicht mögen ;-)
    Sie werden mir nachsehen, dass ich keine Lust hatte zurückzublättern und nachzusehen, wer das geschrieben hatte.
    Hätte ich es noch im Gedächtnis gehabt (pardon, aber bei den vielen Beiträgen, kann man sich nicht immer merken, wer was geschrieben hat), hätte ich selbstverständlich nicht gezögert Ihren Nick zu nennen.


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