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Trennen sich Paare heute zu leichtfertig?

Es gab Zeiten, in denen waren Bücher wie "Die Kunst zu lieben" von Erich Fromm sehr populär: Liebe als Aufgabe, fast als Emotionsarbeit. Heute sehen viele Menschen Beziehungen als Entertainment, als leicht austauschbares Gut. Auch hohe Scheidungsraten belegen die Trennungsfreudigkeit. Habe eben alle gelernt, rechtzeitig loszulassen - oder trennen sich Paare heute zu leichtfertig?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Habe eben alle gelernt, rechtzeitig loszulassen - oder trennen sich Paare heute zu leichtfertig?
    Es ist nicht leichtfertig sich zu trennen wenn man merkt, dass man sich nicht liebt.
    Es wäre verantwortungslos nach dieser Erkenntnis noch zusammenzubleiben.
    Damit verrät man sich selbst, den momentanen Partner und auch
    seine Kinder, da man nicht mehr als positives Beispiel fungiert.
  2. #2

    Warum hat man geheiratet

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Es ist nicht leichtfertig sich zu trennen wenn man merkt, dass man sich nicht liebt.
    Es wäre verantwortungslos nach dieser Erkenntnis noch zusammenzubleiben.
    Damit verrät man sich selbst, den momentanen Partner und auch
    seine Kinder, da man nicht mehr als positives Beispiel fungiert.
    Vielleicht haben die Menschen so eine romantische Vorstellung von der Liebe. Wenn dann die Schmetterlinge nicht mehr im Bauch flattern, dann ist die Liebe aus? Liebe ist aber viel mehr: Annahme, Treue, Toleranz, sich gegenseitig akzeptieren.
    Es gibt sicher nur wenige Ehen, die nicht mal in die Krise kommen. Und dann lassen die Leute alles fallen: wir lieben uns nicht mehr. Und Schluss.
    Besser für die Kinder: nein, die leiden immer darunter.
    Es gibt Gründe, sich zu trennen. Aber die müssen schon recht heftig sein. Wenn ein Partner den andern unterdrückt, gar misshandelt usw. Da gibt es eben nur die Trennung. Man sollte für die Ehe kämpfen und für die Liebe. Die Leute heiraten heute einige Male und es wird dann auch nicht besser.
  3. #3

    Mangelnde Tiefe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gab Zeiten, in denen waren Bücher wie "Die Kunst zu lieben" von Erich Fromm sehr populär: Liebe als Aufgabe, fast als Emotionsarbeit. Heute sehen viele Menschen Beziehungen als Entertainment, als leicht austauschbares Gut. Auch hohe Scheidungsraten belegen die Trennungsfreudigkeit. Habe eben alle gelernt, rechtzeitig loszulassen - oder trennen sich Paare heute zu leichtfertig?
    Ich sehe die Trennungsfreudigkeit, ebenso wie das schnelle Zusammenfinden zum Sex als Zeichen der Oberflächlichkeit. Wo keine Tiefe ist, "muss" man nicht zusammenwachsen, da muss nichts mehr gemeinsam durchgestanden werden. Da gibt es auch nichts, was nur dieser eine Mensch von mir weiß. Intimität ist ein Fremdwort, dort wo man schnell intim wird. Wir Menschen sind aber auf Tiefe angelegt. Auf Zusammenwachsen, auf wirkliches Verständnis.
    Ich weiß von mir, dass ich mit einem Menschen zusammengeführt wurde mit dem ich mich wirklich verstehe. Das wusste ich durch eine Vision, die ich bereits sieben Jahre vor dem Kennenlernen hatte.
    Dergleichen konnte mir aber nur passieren, da ich um eine geistige Welt wusste, die die Schicksale der Menschen lenkt. In einem früheren Erdenleben waren in Ehedingen meine Frau und ich ebenfalls recht locker. Dieser Frau begegnete ich auch in diesem Erdenleben wieder. Da wollte sie aber nichts mehr von mir wissen...
  4. #4

    Ein sehr interessanter und erfrischender Spiegel-Titel mit sehnsüchtig erwarteten empirischen Belegen zur gelungenen Beziehungsgestaltung. Ich werde mir einiges davon zu Herzen nehmen und meine Partnerin damit konfrontieren.
    Etwas übel aufgestoßen ist mir jedoch das vermittelte Männerbild wonach wir unsere Partnerwahl alleine auf 'Sie sieht gut aus und ist nett zu mir' reduzieren, nicht über unsere Gefühle sprechen können und in Krisen nie die Initiative ergreifen. Das stimmt so heute nicht (mehr)!
    Auch wir Männer besitzen eine ganze Menge emotionaler und sozialer Kompetenz, die sich vielleicht nicht immer in langatmigen, verbalen Ergüssen äußert, sondern uns eher handeln lässt. Das ist manchmal sehr viel überzeugender als eine aufreibende und nicht zielführende Diskussion.
    Merry Christmas!
  5. #5

    Jeder Alleingang, auch genannt Singledasein, ist für jeden Menschen ein Irrweg, eine Sackgasse. Der Mensch ist für die Gemeinsamkeit geschaffen. Viele aber denken, es geht alleine - und finden sich dann doch auf der Suche wieder. - Zusammenleben, Lieben - daran sollte immerzu gearbeitet werden. Die Menschen sind und bleiben verschieden, aber das lebenslange Suchen nach dem gegenseitigen Verstehen, das ist eine permanente Aufgabe für jede Beziehung. Paare scheitern nicht, wenn sie die Suche dach den Gemeinsamkeiten als reizvolles lebenslanges Spiel ansehen.
  6. #6

    Eine reine Vernunftehe, ohne Liebe reduzirt den Mensch zum blosen Wirtschaftsfaktor!

    Zitat von Petra Raab Beitrag anzeigen
    Es ist nicht leichtfertig sich zu trennen wenn man merkt, dass man sich nicht liebt.
    Es wäre verantwortungslos nach dieser Erkenntnis noch zusammenzubleiben.
    Damit verrät man sich selbst, den momentanen Partner und auch
    seine Kinder, da man nicht mehr als positives Beispiel fungiert.
    Die Liebe ist das was uns alle begründet. Ein Zusammenleben ohne Liebe nur auf Wirtschaftlichkeit und Zugewinn bedacht, macht uns zu Marionetten.
    Besser loslassen wenn man sich geirrt hat! Es wäre gut die wirkliche Ehe, das Band der Ewigkeit und Unendlichkeit erst nach 7 Jahre Probe zu schließen, wie die ehem. Landrätin Frau Pauli das vorgeschlagen hat!
    Liebe bedeutet auch aufgeben und warten auf die, den richtigen den der Zufall uns zuspielt!
  7. #7

    Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen
    Die Liebe ist das was uns alle begründet. Ein Zusammenleben ohne Liebe nur auf Wirtschaftlichkeit und Zugewinn bedacht, macht uns zu Marionetten.
    Besser loslassen wenn man sich geirrt hat! Es wäre gut die wirkliche Ehe, das Band der Ewigkeit und Unendlichkeit erst nach 7 Jahre Probe zu schließen, wie die ehem. Landrätin Frau Pauli das vorgeschlagen hat!
    Liebe bedeutet auch aufgeben und warten auf die, den richtigen den der Zufall uns zuspielt!
    Der "Wirtschaftsfaktor" und die angebliche Austauschbarkeit des Menschen läßt vielen eine Beziehung und Liebe vielleicht als wertlos erscheinen.

    Zusammenleben kann nicht einfach sein- schließlich sind alle Individuen und haben unterschiedliche subjektive Lebensbedingungen. Auf die Zusammenklänge kommt es an, die, die uns einander ähnlich machen, die uns einig werden lassen. Diese zu suchen ist Bindung und Liebe- nicht jedoch erst wieder im nächsten Partner....
  8. #8

    reizvolles, lebenslanges Spiel

    Zitat von Berg Beitrag anzeigen
    Jeder Alleingang, auch genannt Singledasein, ist für jeden Menschen ein Irrweg, eine Sackgasse. Der Mensch ist für die Gemeinsamkeit geschaffen. Viele aber denken, es geht alleine - und finden sich dann doch auf der Suche wieder. - Zusammenleben, Lieben - daran sollte immerzu gearbeitet werden. Die Menschen sind und bleiben verschieden, aber das lebenslange Suchen nach dem gegenseitigen Verstehen, das ist eine permanente Aufgabe für jede Beziehung. Paare scheitern nicht, wenn sie die Suche dach den Gemeinsamkeiten als reizvolles lebenslanges Spiel ansehen.
    Ihre Sichtweise über die lebenslange Suche nach Gemeinsamkeiten, hat mir sehr gefallen, das fällt mir nicht leicht zuzugeben, denn über Ihre provokanten, politischen Einlassungen "ärgere" ich mich doch immer wieder aufs Neue.
  9. #9

    Zitat von mika5 Beitrag anzeigen
    Ihre Sichtweise über die lebenslange Suche nach Gemeinsamkeiten, hat mir sehr gefallen, das fällt mir nicht leicht zuzugeben, denn über Ihre provokanten, politischen Einlassungen "ärgere" ich mich doch immer wieder aufs Neue.
    Danke. Spreche aus Erfahrung. Wir hatten dieses Jahr die Goldene.
    Ansonsten: Luft heraus lassen. Nehmen Sie die Zuschriften nicht so personenbezogen. Einfach nur lesen, was geschrieben steht - ohne den Absender zu beachten.








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