enn dem Freund was wegnehmen, die ganzen Seilschaften sind seit 1000+++ Jahren verzahnt, in jedem Verein/Ausschuss/ Kremieum sitzen RKK und EV Vertreter, glaubt denn jemand, dass die sich freiwillig was wegnehmen lassen ?
Selbst der Papst sprach bei seinem Deutschlandbesuch über stärkere Trennung von Kirche und Staat, doch bei uns treibt der Fiskus von Mitgliedern eine Kirchensteuer zur Finanzierung der christlichen Glaubensgemeinschaften ein. Sollte diese Steuer generell abgeschafft werden?
enn dem Freund was wegnehmen, die ganzen Seilschaften sind seit 1000+++ Jahren verzahnt, in jedem Verein/Ausschuss/ Kremieum sitzen RKK und EV Vertreter, glaubt denn jemand, dass die sich freiwillig was wegnehmen lassen ?
Jehovas Zeugen kannten noch nie Kirchensteuern. Auch in Sachsen gibt es die seit Martin Luther nicht mehr. Nach dem Grundgesetz sind Staatsverwaltung und Religionen streng getrennt. Wieso wird dann die Kirchensteuer von den Finanzämtern eingezogen?
Die Antwort auf diese Frage ist einfach:
Weil die Kirche keine Behörde ist und deshalb keinen gesetzlichen Zwang auf ihre Mitglieder ausüben kann.
Sie wäre also auf Freiwilligkeit angewiesen. Aber wer zahlt schon freiwillig.
Früher hatte, jedenfalls die kath. Kirche, auch soviel staatrliche Macht, um Steuern, z.B. den Zehnten, bon ihren Leibeigenen und Sklaven einzutreiben.
Diese Rechte nimmt sie heute quasi noch in Anspruch, indem sie mit dem Staat unmoralische Verträge abgeschlossen hat.
Und die Evangelen haben sich sa einfach dran gehängt....
glaube auch nicht, dass der Wegfall der Kirchensteuer die Substanz einer Kirche gefährdet. Im Kleinen sehen Sie das z.B. bei Kulturveranstaltungen die eintrittsfrei sind und am Ende wird um eine Spende gebeten und gesammelt. Das ist wirtschaftlich oft viel interessanter als der Eintritt.
Die Bindung an die jeweilige Kirche würde m.E. gestärkt, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gläubigen enorm wachsen.
Die würden dann zum erstenmal bewusst erleben, welche politische Macht eine Organisation mit 15 Millionen Mitgliedern hat, gegenüber z.B. einer politischen Partei mit 500.000 Nasen.
Sobald diese Menschen sich dann Ihrer Macht in einer Demokratie bewusst würden und diese gezielt einsetzten, hätten wir unter Umständen schnell wieder einen Gottesstaat ähnlich
den heutigen muslimischen Republiken, nur mit westlichen Wertevorstellungen und demokratischen Spielregeln.
Die heutige Macht der Kirchen (zumindest in D) beruht maßgeblich darauf, dass die Kirchen immer noch ausnehmend reich sind.
Wie mächtig sind denn die ca. 10 Millionen Armen in Deutschland ?
Hinzu kommt, dass Staat und Kirche nicht etwa getrennt wären. Sie sind durch unmoralische oder besser durch sittenwidrige, weil 'auf Ewigkeit' angelegte Verträge, mit dem Staat verbandelt.
Ihr politischer Einfluss ist daher so groß, dass sie quasi hoheitliche Rechte ausüben und darüber hinaus parallel zum
Grundgesetz ihre Kirchengesetze repressiv und gewinnbringend
einsetzen (Tendenzbetrieb, Steuerfreiheit, staatliche Subventionen, Öffentlich -Rechtlich usw.) ausüben dürfen..... alles klassische Verstösse gegen GG und Rechtsstaatlichkeit.
Muß heißen : Sollen die Kirche abgeschafft werden. Dann würde ich sagen :"Ja." Besser wäre es hätte nie welche gegeben. Keine Religionskriege, keine Hexenverbrennungen, keine sexuellen Übergriffe, keine Geldmaschine für Papst und Konsorten usw. Nur um diesen Mist zu erhalten werden Milliarden in den Sand gesetzt. Beten kann jeder für sich, glauben kann jeder für sich. Glaube kaum daß irgendjemand dafür eine Betriebsanleitung braucht.
Um die evangelische Kirche fände ich es aber schade. Die haben wirklich dazugelernt und holen die Menschen dort ab, wo sie sich gerade befinden. Auch von diesen ganzen sexuellen Repressalien hat man sich befreit, es werden sogar homosexuelle Partnerschaften gesegnet, es ist eine Kirche für Menschen geworden, die auch Fehler haben dürfen und diese zeigen können.
Menschenverachtend finde ich die mittelalterlichen Lehren des Papstes. Bei den Katholiken wird noch wie vor der Moderne zwischen dem sogenannten "Guten" und dem sogenannten "Bösen", der "Sünde" unterschieden, es wird quasi prähistorische Alchimie betrieben, wo die Wissenschaft doch heute schon lange erkannt hat, wie der Mensch durch seinen sozialen Kontext geprägt wird (Behaviorismus), bzw. wie sein Gehirn wirklich tickt. (Hirnforschung).
Da werden also vorsintflutliche Märchen erzählt, statt die Kinder auf ein Leben im 21. Jahrhundert vorzubereiten. Das halte ich für sehr gefährlich.
Ein demokratischer Staat ist verpflichtet, frei von Ideologie zu sein.