Zunächst einmal müsste das Verständnis der Lehre der Kirche zur Heiligen Eucharistie, der Realpräsenz Jesu Christi, bekannt werden, denn dabei gibt es erhebliche Unterschiede zu den protestantischen Kirchen, die darin lediglich ein Symbol sehen und seit der Reformation eine völlig andere Lehre eingeführt haben.
Das, was gerne als "Reform" beschrieben wird, ist nichts weiter als die voranschreitende und bisweilen gewollte oder billigend in Kauf genommene Entfernung von der Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi.
Diejenigen, die das fordern, u.a. die unsägliche "Pfarrer-Initiative" aus Österreich, sind in der Regel aus der 68er Generation und sehen ihre Felle davonschwimmen - als ob der durch diesen 68er Geist angerichtete Scherbenhaufen nicht groß genug ist.
Es braucht sicherlich Reformen, aber wahrhaftige Reformen getreu dem Lehramt der Heiligen Römischen und Apostoloischen Kirche. Wer einen großen katholischen Reformer zum Beispiel nennen möchte, der nehme sich den Heiligen Papst Pius V. zum Vorbild.
Priestermangel gibt es im Übrigen bei denen, die besonders "liberal" ausgerichtet sind; wobei "liberal" nicht anderes meint, als das Aufweichen der Wahrheit des Evangeliums und die Anpassung an die Dekadenz der Welt.
Die Priestergemeinschaften der Tradition beispielsweise erleben gerade eine ungeahnte Blüte, trotz und vor allem dank ihrer treuen Lebensweise nach dem katholischen Lehramt.
Die katholische Zukunft gehört sicherlich nicht dem Geist der "Basis"-Grüppchen wie "Wir-sind-Kirche" usw., sondern jenen, die das Evangelium unseres Herrn in Demut und Treue annehmen und leben.
Ein Wort noch zum ZdK, das in den letzten Tagen durch den Katholikentag häufig in den Medien war: Der Name ist irreführend - das ZdK repräsentiert NICHT die deutschen Katholiken, dazu hat es gar keine Legitimation, - es besteht aus Polit-Funktionären aus der Welt - insofern sollte es auch nicht so ernst genommen werden.
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