Ich meine wiki ist okay bis zu einem gewissen level; danach könnte man das Ganze ein wenig kontrollierter gestalten, vielleicht auch mit Geld, für vertiefende Beiträge von Autoren.
Wikipedia beruht auf der Intelligenz des "Schwarms", der großen Masse. Ein Irrglaube, meint Tech-Visionär Jaron Lanier: Masse produziere Kompromisse, keine Geistesblitze. Ist das Prinzip Wiki ein Irrweg?
Ich meine wiki ist okay bis zu einem gewissen level; danach könnte man das Ganze ein wenig kontrollierter gestalten, vielleicht auch mit Geld, für vertiefende Beiträge von Autoren.
Ein gesundes Maß an Skepsis gehört doch im Leben immer dazu.
Aber wenn ich mir so einige Berichte diverser Fachleute zu diversen Themen durchlese, dann stimmt es mit dem "10 Fachleute = 15 Meinungen" durchaus immer noch.
Es kommt auch auf das Thema an zu dem man Beiträge sucht.
Von einem Laien würde ich mir nichts über Phsychologie erzählen lassen, sondern lieber die verschiedenen Meinungen der Fachleute abwägen und versuchen mir ein eigenes Urteil zu bilden.
Geht es z.B. um Pflanzen dann werde ich mir besser die Erfahrungen von 30 Laien durchlesen samt ihren direkten Erfahrungsberichten als die 70 Ansichten von Fachleuten, welche zumeist auch nur untereinander abschreiben.
Die Antwort also lautet: Es kommt darauf an !
Seit wann soll Wikipedia (oder eine andere Enziklopädie) Geistesblitze produzieren ?Zitat von sysop
Produziert der Brockhaus oder der Duden welche ?
Genauso gut könnte man sagen: Geniale Köpfe produzieren Geistesblitze aber keine vernünftigen Enzyklopädien.
Auch nicht verkehrt.
Ein Tech-Visionär produziert vermutlich tolle Visionen, aber anscheinend keine klugen Sprüche ;)
Grüsse
ALOA
Hierzu kann ich im Verlauf der hiesigen Rätselwoche auf das entsprechende Forum verweisen.
Leider werden Wiki-Seiten bewußt manipuliert.
Das ist arm im Geist und sinnlos.
Grüße
Lanier hat völlig Recht, da Wikipedia in der Hand von Massen ist, sehr oft sogar von Fanatikern, welche Artikel innerhalb kurzer Zeit nach Ihrem Gutdünken "verbiegen". Ich habe Situationen wie von Lanier beschrieben mehrmals selbst erlebt, es ging um reine Fakten, welche nachweislich stimmten, egal, die Manipulatoren sind unerbittlich.Zitat von sysop
Noch viel kritischer wird es in subjektiven Bereichen, wo sozusagen Glaubenskriege ausgefochten werden. Da wird "nach Strich und Faden" intrigiert!
Im Vergleich von 3 Wikipediaversionen, USA, Deutschland und Frankreich werte ich diese auch in aufgeführter Reihenfolge, Frankreich ist teilweise katastrophal subjektiv und sozusagen noch in der www-Steinzeit....
Wikipedia ist ein interessantes Experiment, da sich davon sehr viel auf andere Bereiche querschliessen lässt, für mich immer wieder erschreckend, da Eigensinn, Egoismus und Fanatismus fast grenzenlos durch schimmern. Das alleine überraschte mich nicht so sehr, mehr die Vehemenz und Intention dahinter....
Wikipedia beruht auf der Intelligenz kooperierender Individuen.Zitat von sysop
Enyklopädien sind garnicht für Geistesblitze zuständig.
Das Prinzip Wiki ist sicherlich kein Irrweg. Doch es sollte auch nicht der einzige Weg sein. In gewisser Weise besteht in vielen Dingen das Problem der Gleichmacherei. Das ist aber eher ein allgemein-mediales Problem und kann wohl nicht nur auf Wikipedia und das Internet bezogen werden.
Ja. Quelle für Unmengen von Wissen aber eben auch ebenso gut für Unmengen von Fehlinformationen. Ohne Redaktion oder einen auf den jeweiligen Artikel bezogen sehr kenntnisreichen Leser, dem zudem andere Möglichkeiten weiterer Verifizierung zur Verfügung stehen und auch genutzt werden, unzuverlässig und daher unbrauchbar. Wer sich darauf verlässt ist verlassen. Wissen(schaft) ist kein demokratischer Prozess oder womöglich noch schlimmer etwas das von den stursten Wikimanen festgestellt, dann wieder revidiert, dann wieder festgestellt, dann wieder revidiert und erneut festgestellt werden kann, usw. usw..Zitat von sysop
Wer sollte ihnen die Antwort geben? Ein Experte? Welchen Wert hätte seine Antwort, wenn die Masse eine klügere Antwort geben könnte? Könnte die Masse selber bestimmen, dass sie klüger ist? Und wenn sie es aus Dummheit täte?
Da hilft nur eins -> Forschen, wann die Einschätzung der Masse den Experten schlägt und wann nicht.