Integration setzt Bildung, Toleranz und Willen voraus. Die Bildung ist ein Ergebnis des Elternhauses, der Gesellschaft und der Schule und hat mit Volkszugehörigkeit nichts zu tun.
Doch leider vermisse ich bei einer großen Zahl der Muselmanen den Willen, sich zu integrieren. Hier ist nur auf den Besuch des türkischen
Präsidenten Erdogan in Deutschland zu verweisen. Weiter wird meiner Meinung nach der Wille durch die Religion behindert. Was passiert, wenn eine nicht dem Islam Angehörige einen muselmanischen Türken heiraten will?
Wenn auch die Wortwahl des Herrn Sarrazin unter Berücksichtigung seiner gesellschaftlichen Position unglücklich und provokativ ist und er nicht klar sagte, was er mit derartigen Äußerungen beabsichtigt, kann ihm meiner Meinung nach in großen Teilen Recht gegeben werden.
Anstatt sich nun mit diesem Thema sachlich auseinander zu setzen, will man ihn aus der SPD und dem Vorstand der Bank rauswerfen. Hier kann ich nur sagen, Deutschland, Nichts gelernt in all den Jahren. Schon im Mittelalter mussten die Untertanen den Glauben ihres Fürsten annehmen.
Setzen wir uns mit seinen Äußerungen auseinander! Wenn Herr Sarrazin so falsch liegt,wie seine Kritiker heute sagen, wird er längere Diskussionen nicht durchstehen.
Man kann schon von deutscher Tradition reden, jeder, der nicht die offizielle Meinung vertritt, wird als links- oder rechtsextrem bezeichnet und kalt gestellt.
Rainer Gimbel
28879 Grasberg