Nimmt die Islamfeindlichkeit in Deutschland zu?

Die Diskussion um Ausländer-Integration fokussiert sich immer häufiger auf die Gruppe der Muslime. Zeigen radikale Thesen eine fatale Wirkung? Nimmt dadurch die generelle Islamfeindlichkeit in Deutschland zu?
  1. #3170

    Zitat von DeeDeeBee Beitrag anzeigen
    Sie wissen über die Germanen so wenig, weil diese keine Schriften hinterlassen haben. Und bei den Arabern war alles so lange gut, bis eine Religion daher kam, die die Ehe in blutsverwandtschaftlichen Verhältnissen fördert. Ab da ging´s bergab. Bis heute.
    Herzlichen Glückwunsch! Ziemlich undifferenzierter Stuss, den Sie schreiben. Zuviel Bild oder Sarrazin gelesen?

    Mal so als historische Beispiele, um den Unsinn etwas einzuhegen, den Sie hier verbreiten wollen. Wie versteht man denn bitte schön die Vorkommnisse im europäischen christlichen Abendland, in dem sich die Cousins und Cousinen der erzkatholischen Fürstenhäuser munter untereinader vermählten, bis es, wie im Hause Habsburg, zu Rot-Grün-Farbgestörten, Blutern, Schwachsinnigen und anderen inzestbedingten Krankheiten kam? Meinen Sie etwa, in manchem Dorf Europas hätte es weniger Inzest gegeben? Nur den Islam alleine als Wurzel all der üblen Verwandtschaftheirat hinzustellen, ist nicht nur ein fieses chauvinistisches Vorurteil, sondern auch noch eine Messung mit zweierlei Maß, die außer Acht lässt, dass wir bis ins letzte Jahrhundert auch noch so gelebt haben.

    Auf der anderen Seite kann man auch fragen, wieso der katholische Ludwig der Fromme im 9. Jahrhundert nach Christus alle wissenschaftlichen und literarischen Zeugnisse der Antike verbrennen lassen wollte, während diese, bereits nach Religionsgründung, in den islamischen Kalifaten lange bewahrt wurden. Wieso gab es, wenn man ihrer Meinung folgt, gerade auf der Iberischen Halbinsel eine derart lange Zeit des Zusammenlebens zwischen Christen und Muslime, die zwar nicht immer reibungslos, aber im Großen und Ganzen für die damalige Zeit nicht nur tolerant, sondern auch zum gegenseitigen Nutzen verlief. Die Bildung und die Archive der Mauren fanden auch großen Anklang bei den Christen. Besonders Alfonso El Sabio schöpfte daraus als christlicher Herrscher und trug so zu einem Glanz der Bildung auch in den christlichen Königreichen bei.

    Es ist bezeichnend dafür, dass man nicht pauschalisieren kann, dass die eine Seite dumm, die andere intelligent sei. Ebenso wenig, dass die eine zivilisiert und friedlich und die andere aggressiv und roh sei. Es gibt auf beiden Seiten Menschen, die derart auftreten und es sind die aggressiven und dummen Menschen auf beiden Seiten, die ein Zusammenleben durch Agitation und blinden einseitigen Aktionismus stören.
  2. #3171

    nur Ihnen

    Zitat von paretooptimal Beitrag anzeigen
    Himmler hat seine Erberkenntnisse aus der Hühnerzucht gezogen. Woher Sarrazin seine Erkenntnisse hat, bleibt im Dunkeln.
    lesen Sie die Quellen
  3. #3172

    auf den einwand habe ich gewartet...

    Zitat von aromakaffee Beitrag anzeigen
    Im übrigen sind 98,4% der Erbanlagen ALLER Menschen mit denen von Affen identisch. Dazu passt auch die kommunikative Zielsetzung des Herrn S., vornehmlich das Stammhirn seiner Leser und Jünger ansprechen zu wollen.
    ...wenn uns 1,6% vom affen unterscheiden, wieviel % bewirken dann einen signifikanten unterschied zwischen menschen verschiedener rassen?
    es geht mir nur um den unterschied, nicht um eine bewertung
    also gibt es unterschiede und die werden sich nicht nur optisch äußern, auch innere werte wie gesundheitsstabilität, ... werden dann eine rolle spielen
    also die gene zu erwähnen ist nicht unfalsch
  4. #3173

    -

    Zitat von blomson Beitrag anzeigen
    Und was ist mit gebürtigen Deutschen, die sich weigern, die Nationalhymne zu singen?
    Die sollten in "Musik" ein "mangelhaft" bekommen.
  5. #3174

    Zitat von Ichbinsleid Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, aber Ihr erstes Posting lässt nur den Schluss zu das sie sich anderen Kulturen eigentlich überlegen fühlen. Gut, Sie gehen dabei weit in die Vergangenheit, und übersehen auch noch das es gerade die Religion war die alle von Ihnen genannten Punkte zum Stillstand gebracht hat, aber letztendlich ist der Türke schon schlauer als die dummen Europäer die vor kurzem noch Wildschweine jagten, gelle?
    Ich wollte die Sache mal wie Herr S. etwas "überspitzt" formulieren. Nur mal in die andere Richtung. Und schnell regt sich Unmut und Widerstand. Vestehen Sie eigentlich, wie sich Menschen fühlen, die als genetisch bedingt dumm deklariert werden?
  6. #3175

    Zitat von ProPolizei Beitrag anzeigen
    Und was ist damit, dass der Herr Özil "aus Respekt vor der Türkei" nicht willens ist, die Nationalhymne zu singen?
    Da fängt doch der Unwille zur Integration schon an!
    Herr Özil ist der deutschen Sprache mächtig, er lebt nicht von Transferleistungen. Seine Freundin trägt kein Kopftuch, und ist zudem noch gebürtige Deutsche (so wie er). Zudem hat er sich bewusst für die deutsche, nicht die türkische NM aufstellen lassen. All das sagt mehr über seine Integration als das mitsingen der NH.

    Die Menschen die Sarrazin meint und die seine Unterstützer meinen, leben sein xx Jahren hier, haben zumeist schon die Staatsbürgerschaft, sprechen unsere Sprache schlecht oder gar nicht, leben ausschließlich von Transferleistungen und Schwarzarbeit. Zudem geben sie sich nur mit gleichgesinnten aus ihrem eigenen Kulturkreis ab, heiraten einer Deutschen wäre undenkbar, denn das sind ja alles Schlampen...
  7. #3176

    Kreuzigt Ihn.

    Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht ! Spätestens nach der heutigen Pressekonferenz ist augenscheinlich: Sarrazin ist kein rechter Spinner, kein Antisemit, kein Volksverhetzer - die Kakaphonie politscher Entscheidungsträger aller Parteien die Ihn einhellig verdammen verdeutlich nur eines - es beseht eine riesige Kluft zwischen der politisch gewollten Meinung und der Meinung der Bürgerinnen und Bürger.

    Als besonders lächerlich empfinde ich die Kritik des Zentralrats der Deutschen Juden - hier wird offensichtlich schon Nazi gerufen, wenn jemand das Wort Jude in den Mund nimmt - selbst wenn dieser den jüdischen Migranten eine überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigt und einen stärkteren Zuzug begrüsst.
    Auch die deutliche Abgrenzung von rechten Parteien und der Hinweis die Volksparteien seien für die gesellschaftliche Diskussion zuständig wird Sarazzin nichts nützen - das Urteil ist bereits im Vorfeld gesprochen, Sarrazin wird medial gekreuzigt.
  8. #3177

    Der Berliner...

    Bezirksbürgermeister Buschkowsky sagt in der TAZ, er sei gegen einen Ausschluß, man müsse auch kontroverse Meinungen akzeptieren. Dies müsse eine Volkspartei aushalten. Die Thesen des Buches seinen gro0enteils richtig, nur eben zu scharf polemisiert.

    Warum liest man im SPON nichts von der so wichtigen Meinung?? warum kommt nur Hr Friedmann und Herr Al Wazir zu Wort?

    Immer dann, wenn es in D ein Thema gibt, welches medienaufmerksamkeit hat, meldet sich der Zentralrat d J und Hr Friedmann, denn Medien braucht er für seine Rückkehr.
  9. #3178

    Die Polpularität

    von Herrn S. zeigt doch nur, wie verfestigt reaktionäre und ausländerfeindliche Meinungen nach wie vor bei vielen Leuten sind. Das hat überhaupt nichts mit kritischem Bewußtsein zu tun oder mit dem Wunsch, eine sachliche Diskussion anzuregen. Dass viele Foristen in Herrn S. quasi ein Opfer sehr und z.T. sogar von öffentlichem Mobbing reden ist aberwitzig.
  10. #3179

    Absolut...

    Zitat von Originalaufnahme Beitrag anzeigen
    Und wenn es wandernde Voelker und Einfluesse anderer Kulturen in Europa (oder wo dann auch) nicht schon seit tausenden Jahren geben wuerde, dann koennten wir Germanen wohl heute noch nicht schreiben. Geschweige denn auf unsere so ruehmliche christliche Kultur hinweisen. Oder kam die erst spaeter und womoeglich aus dem Ausland? Bitte mal nachdenken!
    Genau die permanente Durch- oder Einwanderung hat die Germanen so stark gemacht. Allerdings war Integration Voraussetzung. Und religiöses Andersglauben und die Bildung von Paralellgesellschaften innerhalb germanischer Stämme hatte null Bedeutung.

    Würden die türkischen Migranten so herzlich mit dem Einfluß anderer Kulturen umgehen, wie die Deutschen das tun, gäb´s Bezirke wie Duisburg - Marxloh nicht und türkische Mütter mit deutschem Pass sprächen nach 30 Jahren in D die Landessprache.