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Was muss die katholische Kirche zur Aufklärung der Missbrauchsfälle tun?

Die Diskussion über die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche hält an. Was muss die katholische Kirche zur Aufklärung der Missbrauchsfälle tun?
  1. #4180

    Ha Ha den Messenger als den Uebeltaeter zu definieren

    ist nichts neues das geht schon seit der Antike so, jedoch alle sind an ihren Ausreden und Vernebelungstaktiken gescheitert, auch der Vatika kommt mit wegschauen nicht durch, trust me, ratzi !!
  2. #4181

    Zitat von raka Beitrag anzeigen
    In welchem Jahrhundert leben Sie denn?
    Die Trennung von Staat und Kirche ist längst vollzogen und Tatsache.
    Leider falsch. Aufgrund des Reichskonkordats ist das leider nicht so:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat



    Zitat von Dr. Buchholz Beitrag anzeigen
    Die katholische Kirche als Institution muss und darf sich nicht verstecken,
    Es nützt nichts mehr, irgendwas von der Kirche fordern zu wollen. Es hilft nur noch Ausbluten- und Sterben-Lassen.


    Zitat von harrold Beitrag anzeigen
    Das ist die größte Erschütterung der katholischen Kirche seit der Reformation.
    Ja, und sie dringt der Kirche bis ins Mark und lässt sie daran regelrecht zerbrechen. :)
  3. #4182

    Nicht noch befeuern.... NBL

    Zitat von Antje Technau Beitrag anzeigen
    aktuell im SPON:
    Von 2001 bis 2010 habe es rund 3000 Beschwerden über Geistliche gegeben.
    Jetzt komme noch mal einer und sage: alles längst verjährt...
    Jep - deshalb veröffentliche ich ja auch die aktuellen Vorfälle jeden Tag....
    Und es ist kein Wunder, dass sich immer mehr vom RKKMVC zurückziehen - was bleibt noch?

    Derzeit stehen den Angaben zufolge mindestens zehn Kirchendiener unter Missbrauchsverdacht... Nur die Bistümer Limburg, Regensburg und Dresden-Meißen verweigerten eine Auskunft zu Missbrauchsfällen. Man wolle "die aktuelle Diskussion nicht noch befeuern", erklärte etwa der Sprecher des Bistums Dresden-Meißen.
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...676278,00.html
  4. #4183

    Naja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Diskussion über die Missbrauchsfälle in Einrichtungen der katholischen Kirche hält an. Was muss die katholische Kirche zur Aufklärung der Missbrauchsfälle tun?
    man wird ja kaum damit rechnen können, dass die katholische Kirche sich den unsäglichen Missbrauchstaten an Kindern und Jugendlichen in zivil- und straf-rechtlich oder wenigstens moralisch relevanter Form stellen wird, oder in irgendeiner Art Konsequenzen daraus zieht.
    Die papale Omerta gilt ja nun bekanntlich weltweit und hat ihre ganz eigene Tradition.
    Es bleibt abzuwarten, wie lange sich die paar innerkirchlichen Kritiker noch halten können.
  5. #4184

    Zitat von akrisios Beitrag anzeigen
    Ich will hier zu den Taten nichts schönreden. Meiner Meinung nach jedoch sollte die "Justiz" dieses Landes im gleichen Maß am Pranger stehen wie die Taten selbst. Denn erst durch unsere krude korrupte Interessen-Legislative ist erst eine Judikative entstanden bei deren Urteilen (bzw. Verjährungen) sich mir und vielen anderen jedes Haar sträubt.
    Das ist ein weiterer Punkt für meine Liste:

    1. Sexuelle Revolution der 60er und 70er Jahre hat leider vor der katholischen Kirche nicht halt gemacht und sozusagen auch ihre Priester verdorben.
    2. Die ganze Kampagne nutzt dem Islam - dadurch steht er nicht mehr allein am Pranger.
    3. In wirtschaftlich schlechten Zeiten erinnern sich Opfer der sexuellen und sonstigen Übergriffe der Priester besonders häufig - oder sie werden dazu animiert, sich zu erinnern, damit man … ja einen Sündenbock mehr hat für die miserable wirtschaftliche Situation, richtig?
    4. Da ist viel Faules im Vatikan, ja, aber bei Nazisympathisanten ist auch viel Faules.
    5. Der Bundestag bzw. die Justiz sind genauso schuld wie die Täter, weil sie Gesetze erlassen bzw. angewendet haben, die zu mild und die Verjährungsfristen zu kurz waren und sind.
  6. #4185

    Der liebe Herr Dorfpfarrer...

    Zitat von kelcmatej Beitrag anzeigen
    Eher die Kirche. Christus hat sowas nicht gelehrt.
    Ich selbst habe verschiedene Priester und Religionslehrer immer als positiv empfunden. Es gab auch den Fall wo sich ein Priester in der Schule vor versammelter Klasse für mich eingesetzt hat.
    okay...

    in unserer "weichgespülten" Zeit ist anderes Handeln auch gar nicht möglich.
    Vor allem wenn man in der Kirchengemeinde Kontakt zu den Eltern, Geschwistern und den sonstigen Familienmitgliedern der potenziellen Opfer hat.
    Das geht nur hinter geschlossen Mauern im geschlossenen Kreis.

    Ich bin Baujahr 58 und bin hier in einem kleinen Dorf in der Pfalz zur Grundschule gegangen.
    Der einzige der mich gerne und oft verprügelt hat war der Dorfpfarrer & gleichzeitig Religionslehrer (katholisch...).

    Das war im Jahre des Herren 1965 & 1966.

    Aber natürlich so richtig.
    Mit heruntergelassen Hosen und über die Schulbank legen und mit dem Rohrstock immer feste auf den Hintern.
    Vor allen anderen Schülern.

    Als junger Mensch denkt man nicht im Traum daran das es andere Gründe haben könnte als das eigene Fehlverhalten.

    Später habe ich das durchaus anders gesehen :))

    Aber trotz allem.

    Ich möchte mal behaupten das mir Schläge nie geschadet hat.

    Die habe ich auf der linken Backe ausgesessen.
    Nur so ist mir klar geworden das die Seele bei manchen Menschen ein tiefer Abgrund ist, in den ich auf keinen Fall reinschauen möchte.
    Davon gab es damals noch sooo viele.
    Mit diktatorischer Macht ausgestattet und jeglicher Kontrolle entzogen.

    Es hat mir gezeigt worauf ich bei mir achten muß um grundsätzlich in die andere (tolerante, liebevolle) Richtung zu gehen.
    In den Jahren 1970-1990 war halb Deutschland auf dem Weg in diese Richtung.
    Man hat sich um Behinderte gekümmert.
    Hat versucht andere Menschen aufzubauen und zu helfen.
    Ja.... "Selbstlos" einfach so...
    Ohne viel Geld in der Tasche.

    Heute sollte man so ein altruistisches Verhalten nur noch bei nahestehenden Personen zeigen.

    Sonst wird man zum Gespött der Leute.

    In einer Welt in der alles, aber auch wirklich alles nach monetärem Vorteil bemessen wird, ist solch ein Verhalten nur noch lächerlich.
    Die Mächtigen in Deutschland haben es geschafft alle Gruppen unseres Volkes zu entsolidarisieren und in Konkurrenz zu einander treten zu lassen.
    Und vor allem immer neue Gruppen geschaffen damit die verbleibenden kleiner werden und immer weniger Einfluß haben.
    Nur so kann man sie optimal ausbeuten.

    Das ist der Fluch unter dem wir heute zu leben haben.
    Meiner Meinung nach....

    Viele Grüße, brilli
  7. #4186

    Zitat von oida_ouden_eidos Beitrag anzeigen
    Dieser Schwachsinn stammt von dem deutschen Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg.
    Stimmt, der war auch nciht immer klaren Geistes.
  8. #4187

    Zitat von citrin Beitrag anzeigen
    http://www.buecher.de/shop/buecher/h.../10842676/#faz
    Victor und Victoria Trimondi: Hitler, Buddha, Krishna. Eine unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute.
    Und was soll das jetzt im Zusammenhang mit dem Reichskonkordat beweisen? Ich kann mich nicht erinnern, dass es von buddhistischen oder hinduistischen Geistlichen aus der Zeit ähnlich hysterisch enthusiatische Äußerungen zum gottgewollten Führer des Deutschen Reiches gegeben hat wie von den klerikalfaschistischen Bischöfen der katholischen Kirche in Deutschland. Das Buch schein doch soetwas zu sein, wie die "Protokolle der Weisen von Shangri-La".
  9. #4188

    Zitat von oida_ouden_eidos Beitrag anzeigen
    Dieser Schwachsinn stammt von dem deutschen Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg.
    Ihr Wort "Schwachsinn" für den Ausspruch von Heisenberg ist zwar angemessen gewählt, jedoch muß man Bedenken, daß Heisenbergs Gottesbegriff nicht der chrsitlichen Kirche entspricht und schon gar nicht dem eines Herrn Degen, der beispielsweise die Handlungen und Auswüchse eines Amorth für korrekt hält, weil er selbst noch an den Leibhaftigen glaubt.
  10. #4189

    Zitat von harrold Beitrag anzeigen
    Das ist die größte Erschütterung der katholischen Kirche seit der Reformation.
    Hoffentlich! Allein, mir fehlt der Glaube.

    Auch wenn die/der SYSOP wieder den Rotstift ansetzt, ich wiederhole: Die Kirche ist nur bereit zu Reformen, wenn der Faktor "Geld" in die Waagschale geworfen wird. Die Katholiken in Deutschland haben eine Möglichkeit, die in fast allen anderen Ländern nicht besteht, sie können aus der Kirche austreten. Der entstehende finanzielle Verlust wird die Kirchenleitung zu schnellem Handeln zwingen. Daran glaube ich.








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