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Machen uns die Ärzte krank?

Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
  1. #1

    negative Anpassung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
    Die Ärzte sind so gut oder so schlecht, wie das Gesundheitssystem selbst es ist. Sie passen sich dem an, weil sie keine Halbgötter sondern Menschen sind.
    Die gegebenen bürokratischen Strukturen demotivieren die Ärzte oft mit entsprechenden Folgen oder sie veranlassen sie gar, das Land zu verlassen.
    Trotz aller Fehlentwicklungen glaube ich aber, dass die Ärzte auch heute noch zum großen Teil berechtigt das hohe Ansehen in der Gesellschaft genießen, das die Umfragen immer ausweisen.
  2. #2

    Der Mensch als Ganzes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
    Unser heutiges Gesundheitssystem ist überholt und alt, hilft keinem richtig weiter, doch es gibt neue Ansätze,auch in der Behandlung:
    Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Ambulanz kaum von anderen Krankenhausangeboten. Doch im Champ am Berliner Charité versuchen die Ärzte verschiedener Fachrichtungen den Menschen als Ganzes zu sehen und haben damit weltweit Seltenheitswert.

    http://www.news.de/gesundheit/789179...-als-ganzes/1/
  3. #3

    Jeder ist selbstverantwortlich....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
    Es sind nicht die Ärzte, die uns krank machen. Es ist das falsche Weltbild, das uns krank bleiben lässt und krank macht.
    Solange der Mensch nicht begreift, dass er für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist, wird alles nur immer schlechter werden. Nur indem der Mensch in Übereinstimmung mit der Wahrheit kommt, wird er ein heilsames, ein gesundmachendes Leben leben können. Welchen Sinn haben Krankheiten?
  4. #4

    Weg mit den Pillen Professor Harald Walach

    Der Spiegel hat diesmal wieder echt das Ohr am Puls der modernen Medizin - längst ist eiene neue Generation von Medizinern unterwegs, die nach neuen heilsameren Ansätzen suchen. An der Sporthochschule Köln erforscht Dr.Freerk Baumann mit großangelegten Studien,das Bewegung besser heilt als manche Psychopillen, siehe "Macht der Bewegung". Und der Placebo-Fachmann Professor Harald Walach von der Viadrina Universität hat gerade in seinem Buch Weg mit den Pillen ausführlich beschrieben, das wir ohne Umstellung unseres persönlichen Verhaltens hinsichtlich Bewegung, Ernährung und geistiger Ruhephasen und der Rückkehr zur Eigenverantwortung was Gesundheit betrifft, dem sicheren Gau in der Gesundheitsversorgung entgegengehen. Darum: brecht die Macht des medizinisch-gesundheitlichen Netzes in Deutschland, stoppt die Milliardenverschwendung - und uns gehts allen wieder gut und wir haben Geld für die Versorgung der wirklich Kranken. Weg mit den Pillen!!!!
  5. #5

    Sach ich doch!

    Zitat von heinrichp Beitrag anzeigen
    Unser heutiges Gesundheitssystem ist überholt und alt, hilft keinem richtig weiter, doch es gibt neue Ansätze,auch in der Behandlung:
    Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Ambulanz kaum von anderen Krankenhausangeboten. Doch im Champ am Berliner Charité versuchen die Ärzte verschiedener Fachrichtungen den Menschen als Ganzes zu sehen und haben damit weltweit Seltenheitswert.

    http://www.news.de/gesundheit/789179...-als-ganzes/1/
    Wenn ich an die Scharmützel denke, die in diesem Forum zw. mir und Ärzten in einem älteren Thema gefochten wurden, gibt mir Ihre Information gradezu Nitroglyzerin in mein Feuerchen.
    Unser Flehen wurde erhört! Ich behaupte aber weiterhin bissig, dass "die" nur so tun, weil die gemerkt haben, denen schwimmen die lukrativen Felle weg. Das Zeitalter der Aufklärung für Patienten hat Dank WWW so stark gezündet, dass die ärztliche Kompetenz vom Patienten im Westen hinterfragt wird!
  6. #6

    .

    Zitat von kyon Beitrag anzeigen
    Die Ärzte sind so gut oder so schlecht, wie das Gesundheitssystem selbst es ist. Sie passen sich dem an, weil sie keine Halbgötter sondern Menschen sind.
    Die gegebenen bürokratischen Strukturen demotivieren die Ärzte oft mit entsprechenden Folgen oder sie veranlassen sie gar, das Land zu verlassen.
    Trotz aller Fehlentwicklungen glaube ich aber, dass die Ärzte auch heute noch zum großen Teil berechtigt das hohe Ansehen in der Gesellschaft genießen, das die Umfragen immer ausweisen.
    Was dann durch die schwarzen Schafe verringert wird. Das Problem beim "Gott in weiß" ist ja, dass er der Fachmann für Fragen ist, die man eben mal nicht durch lesen im Buch/Internet einfach beantworten kann. Da hat man dann schnell Dinge, die man nicht hat oder braucht Mittelchen, die vor allem dem Geldbeutel der Beteiligten gut tun.
    Wehe, wem dann die Menschenkenntnis völlig abgeht und allein die Autorität des Kittels den Ausschlag gibt.
  7. #7

    Physiologisch

    kann sich der Körper oft selbst heilen, man muss ihn nur lassen, denn kein System ist so gut wie das des Körpers.

    Viele Patienten gehen beim kleinsten Ach und Weh gleich zum Arzt, manche stellen sogar bereits ihre Diagnose selbst.
    Warum also dem Patienten widersprechen?

    Und die Medizinindustrie unterstützt das durch immer neue Erfindungen von Krankheiten, Technik und Medikamenten - verkauft an mindestens mit 80 % der Patienten - mit Psychologie.

    Alle ausser dem Patienten wissen: Mens sana in corpore sano - psychisch belastete und somit instabile Patienten brauchen "Zuhören" als Betreuung.
    Dann sind wir am Anfang einer "Behandlung", die zur Dauerbehandlung wird - insbesondere durch alle die Nebenwirkungen von Diagnostik und Therapie...
    Daher: Weit wegbleiben von Praxren und Kliniken - solange es geht!
  8. #8

    Dämliche Frage....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
    Punkt 1: Sie stellen die Zweiklassenmedizin als Fakt hin. In Wirklichkeit gibt es min. sieben Klassen:
    1. ohne Versicherung und arm
    2. privat versichert mit so hoher Selbstbeteiligung, dass nur im großen Notfall der Arzt aufgesucht wird
    3. der gewöhnliche gesetzlich Versicherte
    4. der mit Grundtarif privat Versicherte
    5. der priviligierte gesetzlich Versichterte mit Härtefallregelung
    6. der klassisch privat Versicherte mit Rundumpaket
    7. Der unverschämt Reiche, dem Arztrechnungen egal sind

    Punkt 2 Versorgungsdichte
    Ja, stimmt, ich hätte auch gerne wie der amerikanische Präsident immer zwei Ärzte rund um die Uhr in meiner Nähe, die sich exklusiv nur um mich und mich und mich kümmern. Wie dicht soll denn die Versorgung sein? Ländlich mag es von der Entfernung gerade für Ältere ein Problem werden, aber in Städten ist die Dichte unglaublich hoch.

    Punkt 3 Kosten
    Hört, hört, teuer sollen unsere 15% vom Bruttoeinkommen sein. Wenn man sieht, was man dafür bekommt und damit vergleicht, dass der gemeine Deutsche mehr für sein vierrädriges Statussysmbol vor der Tür ausgibt, obwohl für den reinen Zweck immer ein halb so teures Fahrzeug ausreichen würde, relativiert sich die Aussage schnell.

    Der Stundenlohn für Ärzte ist geringer als für Handwerker. Und bei Medikamenten möchte jeder immer das beste und neuste und eine einfache Positivliste mit von der Kasse definierten erprobten und günstigen Medikamenten wird es in konsequenter Form nicht geben.

    Punkt 4 Ärzte machen uns krank
    Das ist eine Unverschämtheit und läuft in die Richtung, den Boten für das Problem zu köpfen. Natürlich ist immer der Bote schuld, denn wäre er schneller da gewesen, am besten vor dem Eintreten des Problems, hätten wir noch reagieren können. Natürlich gibt es schlechte Ärzte, aber da geht man nur einmal hin. Krank machen wir uns aber selber mit unserem selbstverantwortlichem Handeln.
  9. #9

    kleiner Tipp...

    Zitat von Andr.e Beitrag anzeigen
    Was dann durch die schwarzen Schafe verringert wird. Das Problem beim "Gott in weiß" ist ja, dass er der Fachmann für Fragen ist, die man eben mal nicht durch lesen im Buch/Internet einfach beantworten kann. Da hat man dann schnell Dinge, die man nicht hat oder braucht Mittelchen, die vor allem dem Geldbeutel der Beteiligten gut tun.
    Wehe, wem dann die Menschenkenntnis völlig abgeht und allein die Autorität des Kittels den Ausschlag gibt.
    Lassen Sie sich nicht die Entscheidung aus der Hand nehmen! Reden sie über die Krankheit und fragen Sie den Arzt, welche Alternativen es gibt. Wenn Ihnen der Arzt keine Alternativen nennt, oder mit dem lapidaren "Ich weiss, was für Sie am besten ist" antwortet, lacht man und geht.

    Sie müssen bewerten, welche Nebenwirkungen Sie für welchen Nutzen akzeptieren. Es ist Ihr Körper und der Arzt ist nur ein Berater. Es ist wie bei jedem Handwerker. Ich muss meine Heizung nicht verstehen und stelle trotzdem die Temperatur ein, die mir gefällt und die ich mir leisten kann.








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