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Machen uns die Ärzte krank?

Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
  1. #1750

    ernst zu nehmender Vorschlag!

    Zitat von Katzenliebhaber Beitrag anzeigen
    Würde eine Kassen-Hotline vorschlagen. Da kann man gutes! Pflegepersonal aus Kliniken für Telefonzentralen abwerben, evtl besser bezahlen, als würden sie in ihrem erlernten Beruf arbeiten (gibt es übrigens bereits...)
    In der ehemaligen DDR gab es solches Fachpersonal, die eben für kleineres Geld das machten, was heute für großes und garantiertes Geld von den niedergelassenen Allgemeinmedici durchgeführt wird, äh, an das Praxenfachpersonal deligiert wird. Aber für solche Strukturrevolutionen müssten erstemal die Fürsten, und der König "überzeugt" werden-
  2. #1751

    Zitat von mainjj67 Beitrag anzeigen
    Ist doch schön für Sie! Kein erhöhtes Risiko.

    Was mich nervt, ist, dass hier ständg daran gezweifelt wird, dass hoher Blutdruck, schlechte Verteilung der Cholesterinwerte, Rauchen etc. Risikofaktoren für Herinfarkt oder Schlaganfall darstellen. Das ist keine Pharmaverschwörung, das ist Tatsache!

    Kann man in einer 2004 publizierten Studie nachlesen Quelle.

    Und natürlich bekommen auch Menschen ohne Risikofaktoren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, aber eben seltener.

    Wer damit nicht einverstanden ist, der soll es halt lassen. Vergeude ich nicht mehr meine Energie mit.
  3. #1752

    Zitat von mainjj67 Beitrag anzeigen
    Ist doch schön für Sie! Kein erhöhtes Risiko.

    Was mich nervt, ist, dass hier ständg daran gezweifelt wird, dass hoher Blutdruck, schlechte Verteilung der Cholesterinwerte, Rauchen etc. Risikofaktoren für Herinfarkt oder Schlaganfall darstellen. Das ist keine Pharmaverschwörung, das ist Tatsache!

    Kann man in einer 2004 publizierten Studie nachlesen Quelle.

    Und natürlich bekommen auch Menschen ohne Risikofaktoren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, aber eben seltener.

    Wer damit nicht einverstanden ist, der soll es halt lassen. Vergeude ich nicht mehr meine Energie mit.
    Was mich nervt, ist, dass selbst hochgebildete Menschen, wie z.B. Mediziner, den Unsinn glauben, man könne durch das Vermeiden von Risikofaktoren Einfluss nehmen auf den Zeitpunkt oder die Ursache des Todes. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn ein Raucher einen Lungenkrebs bekommt, weiß er wenigstens warum. Ansonsten ist es reiner Zufall. Da helfen alle statistischen Wahrscheinlichkeiten nichts. Wahrscheinlich heist nämlich, dass etwas wahr zu sein scheint und nicht, dass es auch wahr ist.
  4. #1753

    Zitat von pcpero Beitrag anzeigen
    In der ehemaligen DDR gab es solches Fachpersonal, die eben für kleineres Geld das machten, was heute für großes und garantiertes Geld von den niedergelassenen Allgemeinmedici durchgeführt wird, äh, an das Praxenfachpersonal deligiert wird. Aber für solche Strukturrevolutionen müssten erstemal die Fürsten, und der König "überzeugt" werden-
    Wenn Sie wirklich "ernstzuehmene Vorschläge" unterbreiten möchten, dann könnten Sie doch auf die dummen "Spitzen" verzichten, oder?

    Von den 263 Milliarden Euro die 2008 für Gesundheit ausgegeben wurden, wurden gerade mal 40 Milliarden Euro für niedergelassene Ärzte ausgegeben. Also wollen Sie ausgerechnet in dem Bereich, der 15% der Kosten verursacht, große Ersparnisse erzielen?

    Abgesehen davon, das Thema der Quartalspauschalen wurde hier schon zu Genüge durchgekaut. Nun, egal ob diese nun 34 oder 44 Euro betragen, wie viel billiger wollen Sie denn die derzeit von den niedergelassenen Ärzten geleisteten Dienste anders leisten lassen? Zumal auch Sie nicht mit Ihrem "ernstzunehmenden Vorschlag" meinen können, dass die Hälfte der niedergelassenen Ärzte "wegrationalisiert" werden könnte und durch "andere Kräfte", die vielleicht nur halb so viel kosten, ersetzt werden könnten. Und selbst wenn das (mit ungeahnten Folgen) gelingen würde, würde mit dieser Umwälzung maximal 4% der Gesamtkosten gespart werden können.
  5. #1754

    Zitat von sigiof Beitrag anzeigen
    ...Wahrscheinlich heist nämlich, dass etwas wahr zu sein scheint und nicht, dass es auch wahr ist.
    Ich gehe zwar davon aus, dass Sie versuchen gerade sehr witzig zu sein, aber falls nicht:
    Die Wahrscheinlichkeit ist eine Einstufung von Aussagen und Urteilen nach dem Grad der Gewissheit (Sicherheit). Besondere Bedeutung hat dabei die Gewissheit von Vorhersagen. In der Mathematik hat sich mit der Wahrscheinlichkeitstheorie ein eigenes Fachgebiet entwickelt, das die Messung von Wahrscheinlichkeiten untersucht.
    Die Wahrscheinlichkeit ist 100%, das jeder lebender Mansch mal sterben wird. Das scheint nicht nur wahr zu sein, sondern ist es auch.
  6. #1755

    @Softship

    Zitat von Softship Beitrag anzeigen
    Ich gehe zwar davon aus, dass Sie versuchen gerade sehr witzig zu sein, aber falls nicht:
    Die Wahrscheinlichkeit ist eine Einstufung von Aussagen und Urteilen nach dem Grad der Gewissheit (Sicherheit). Besondere Bedeutung hat dabei die Gewissheit von Vorhersagen. In der Mathematik hat sich mit der Wahrscheinlichkeitstheorie ein eigenes Fachgebiet entwickelt, das die Messung von Wahrscheinlichkeiten untersucht.
    Die Wahrscheinlichkeit ist 100%, das jeder lebender Mansch mal sterben wird. Das scheint nicht nur wahr zu sein, sondern ist es auch.
    Entweder haben Sie es nicht so mit Sprache oder mit Naturwissenschaft. Da Naturwissenschaftler den Begriff Wahrheit nicht verwenden ist die mathematisch korrekte Formulierung dafür selbstverständlich 100% Wahrscheinlichkeit. Das ändert aber nichts an der sprachlichen Bedeutung. Da ist nichts witzig dran. Auch dass jeder lebende Mensch mal sterben wird ist aus Sicht der Naturwissenschaft nur eine Annahme, die wir für wahr halten, weil bisher nichts Anderes bewiesen ist. Daran ändert auch die bei wikipedia verbreitete Halbbildung nichts.
  7. #1756

    Zitat von sigiof Beitrag anzeigen
    Was mich nervt, ist, dass selbst hochgebildete Menschen, wie z.B. Mediziner, den Unsinn glauben, man könne durch das Vermeiden von Risikofaktoren Einfluss nehmen auf den Zeitpunkt oder die Ursache des Todes. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn ein Raucher einen Lungenkrebs bekommt, weiß er wenigstens warum. Ansonsten ist es reiner Zufall. Da helfen alle statistischen Wahrscheinlichkeiten nichts. Wahrscheinlich heist nämlich, dass etwas wahr zu sein scheint und nicht, dass es auch wahr ist.
    Sie glauben nicht, daß man durch Vermeidung von Risikofaktoren Einfluss auf Ursache oder Zeitpunkt des Todes nehmen kann?
    Vorschlag: Augen verbinden, aufs Fahrrad setzen und ab auf die nächste Autobahn, natürliich entgegen der Fahrtrichtung und auf der Überholspur.

    Wenn Sie es überleben, dann haben Sie wohl recht.
    Und wenn nicht - ihr Zeitpunkt wäre ja anscheinend ohnehin gekommen, und Sie wissen wenigstens, warum.
  8. #1757

    Zitat von sigiof Beitrag anzeigen
    Entweder haben Sie es nicht so mit Sprache oder mit Naturwissenschaft. Da Naturwissenschaftler den Begriff Wahrheit nicht verwenden ist die mathematisch korrekte Formulierung dafür selbstverständlich 100% Wahrscheinlichkeit. Das ändert aber nichts an der sprachlichen Bedeutung. Da ist nichts witzig dran. Auch dass jeder lebende Mensch mal sterben wird ist aus Sicht der Naturwissenschaft nur eine Annahme, die wir für wahr halten, weil bisher nichts Anderes bewiesen ist. Daran ändert auch die bei wikipedia verbreitete Halbbildung nichts.
    Nur weil das Wort "Wahrscheinlichkeit" die Begriffe "Wahr" und "Schein" beinhaltet, bedeutet das nicht, dass die Kombination wörtlich genommen werden muss. Vielleicht – weil Sie meinen die Sprache und die Wissenschaft für sich gepachtet zu haben – versuchen Sie mit dem Begriff "Risiko" weiter zu kommen.

    Aber ich gehe davon aus, dass Sie weder an Wahrheit, noch an Wahrscheinlichkeit, tatsächlich interessiert sind, sondern einfach Ihr eigenes Verhalten, dass das Risiko einer daraus folgenden Erkrankung zu erleiden erhöht, begründen möchten. Wie Sie aber bemerkt haben dürfen, Ärzten ist es relativ egal ob Sie weiter zu viel essen, rauchen, Alkohol trinken und/oder auf dem Sofa sitzen. Das einzige was Ärzte überhaupt tun können ist Patienten darauf aufmerksam machen, dass sie dadurch das Risiko diese Erkrankungen zu erleiden erhöhen, und wenn der Patient willens ist das Verhalten zu verändern, das zu unterstützen.
  9. #1758

    Zitat von mainjj67 Beitrag anzeigen
    Ist doch schön für Sie! Kein erhöhtes Risiko.

    Was mich nervt, ist, dass hier ständg
    Was mich nervt ist Ihre arrogante und vor allem aggressive Diskussionsweise.
    Das tötet jegliche Chance auf eine sachliche Gesprächsatmosphäre.
    Wenn Sie schon alles (besser) wissen, warum diskutieren Sie dann noch?
  10. #1759

    Wer uns krank macht sind wir selbst. Bei allen schrecklichen Leiden, die es gibt, sind wir nebenher noch der ständigen Beeinflussung durch die Pharmaindustrie ausgesetzt, die ihren Kundenkreis erweitern will um zu wachsen. Daher wirft sie auch ständig irgendwelche Modekrankheiten auf den Markt, für die sie dann auch gleich Gegenmittel entwickelt. Wir wissen schon gar nicht mehr, was es heißt, gesund zu sein, weil selbst ein Bischen trockene Haut schon gleich zur Krankheit wird.








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