Die medizinische Versorgung in Deutschland sieht sich unter ständiger Kritik, einerseits ist sie teuer, andererseits lückenhaft. Auch die Arbeit der Ärzte liefert ständig Diskussionsstoff, seien es die Zwei-Klassen-Medizin, Kunstfehler oder der Umgang mit den Kassen. Wie steht es um deutsche Ärzte - machen sie uns krank?
Wie kommen Sie auf die absurde Idee? Kleine Leseschwäche, oder was? Ich schrieb:
Dummes Zeug, was Sie da schreiben. Schön, dass Sie solchen Spaß daran finden, sich selbst lächerlich zu machen.
Ach so, ich dachte es erinnert daran was Sie sehen, wenn Sie in den Spiegel gucken.
Ich denke, dass ich eine Beschreibung der "Harvard Studie" gefunden habe.
Demnach stimmt Ihre Satz "Bis ich von einer 4-jährigen Studie..." nicht ganz – hätte heißen müssen "… dass die Wirkstoffe Iboprofen, Paracetamol und Aspirin bei Dauereinnahme den Blutdruck erhöhen können. In diesem Artikel steht, dass von gut 16.000 Männern – Durchschnittsalter 65 - fast 2.000 einen erhöhten Blutdruck entwickelt haben.
Die Männer, die 6-7 Tage die Woche Paracetamol nahmen, hatten ein 34% höheres Risiko als die, die es nicht genommen habe. Bei Aspirin war es ein 26% höheres Risiko, bei Ibuprofen war das Risiko 38% höher.
Je mehr Tabletten sie nahmen, desto höher das Risiko. Die, die 6 bis 14 Tabletten Paracetamol nahmen, erhöhten das Risiko auf 53%, bei Aspirin auf 32%.
Aber, damit war noch nicht beweisen, dass die Schmerztabletten tatsächlich den Blutdruck erhöhte. Es könnten auch andere Faktoren gewesen sein. [z.B. das Problem, das dazu führte, dass sie die Schmerzmittel überhaupt nahmen.]
Aber am allerwichtigsten: das absolute Risiko war nicht hoch. Jenseits von 65 besteht ein 3% Risiko dass ein Mann erstmalig einen erhöhten Blutdruck bekommt. Also erhöhen die Schmerzmittel das Risiko auf 4% - das ist nicht viel.
Ich denke, dass ich eine Beschreibung der "Harvard Studie" gefunden habe.
Demnach stimmt Ihre Satz "Bis ich von einer 4-jährigen Studie..." nicht ganz – hätte heißen müssen "… dass die Wirkstoffe Iboprofen, Paracetamol und Aspirin bei Dauereinnahme den Blutdruck erhöhen können. In diesem Artikel steht, dass von gut 16.000 Männern – Durchschnittsalter 65 - fast 2.000 einen erhöhten Blutdruck entwickelt haben.
Die Männer, die 6-7 Tage die Woche Paracetamol nahmen, hatten ein 34% höheres Risiko als die, die es nicht genommen habe. Bei Aspirin war es ein 26% höheres Risiko, bei Ibuprofen war das Risiko 38% höher.
Je mehr Tabletten sie nahmen, desto höher das Risiko. Die, die 6 bis 14 Tabletten Paracetamol nahmen, erhöhten das Risiko auf 53%, bei Aspirin auf 32%.
Aber, damit war noch nicht beweisen, dass die Schmerztabletten tatsächlich den Blutdruck erhöhte. Es könnten auch andere Faktoren gewesen sein. [z.B. das Problem, das dazu führte, dass sie die Schmerzmittel überhaupt nahmen.]
Aber am allerwichtigsten: das absolute Risiko war nicht hoch. Jenseits von 65 besteht ein 3% Risiko dass ein Mann erstmalig einen erhöhten Blutdruck bekommt. Also erhöhen die Schmerzmittel das Risiko auf 4% - das ist nicht viel.
Kann Ihnen nicht ganz folgen.......
Ibuprofen, Aspirin bei Ulcusbeschwerden? Im Magen- Darmtrakt?
Sicher, dass Sie da nicht etwas verwechseln? ASS und Ibuprofen können ein Ulcus erst hervorrrufen, ich glaube nicht, dasas ein Arzt etwas derartiges verschrieben hätte.
Oder sprechen Sie von einem venös bedingten Unterschenkeulcus???
Bei bis zu 57.000 Menschen in der Bundesrepublik, die pro Jahr durch Übermedikation ums Leben kommen, könnte man leicht auf die Idee kommen, dass da System hinter ist.
Zweidrittel aller Medikamente werden älteren Menschen, also meistens Rentnern verschrieben. Die vorzeitige Abgänge sparen der Bundesversicherung ca. 750 Millionen Euro an Renten pro Jahr. Wenn ich das auch nur zu denken wage, es ist trotzdem ein Wahnsinn, was die Gesellschaft älteren Menschen antut. Deshalb, solange man auch nur halbwegs in Takt ist und noch alle Sinne beisammen hat, sollte man sich tunlichst vom Medizinbetrieb fern halten.
http://www.ardmediathek.de/ard/servl...mentId=8390948
Erstmal entschuldige ich michfür meinen Text, die Tastatur hat etwas gehakt.
Sie haben recht, ich meinte auch nicht die Höhe der Cholesterinsenkung, sondern die Rate derer, bei denen die Statine nicht so anschlagen wie gewünscht.
Entscheidend ist eine ordentliche Druckeinstellung.
Krebsmedikamente-Chemotherapeutika: ist ein komplexes Thema, das sind so unterschiedliche Wirkstoffgruppen, die teilweise so spezifisch wirken...
und zum Glück hat jeder Patient das Recht auch gegen eine Therapie zu entscheiden.
Wichtig ist nur, dass ihm die richtigen Informationen zur Verfügung stehen .
In meiner Familie hat jeder eine Patientenverfügung, die wirklich Kranken ebenso wie die schlecht untersuchten 'Gesunden'.
Der Hausarzt muß a priori eingebunden (und namentlich genannt) sein, sonst läuft das Ganze spätestens in der Klinik aus dem Ruder.
Bewußtlosigkeit. Magensonde über Monate. Nil nocere?
Das große "Warum nicht" - auch aus der aktuellen Diskussion des Bundesgesundheitsministeriums - ist ganz klar: Der Gedanke an den eigenen Tod scheuen viele, obwohl jedes Leben mit dem Tode endet. Unausweichlich.