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#Nachgedacht
In einer Gesellschaft in der soziale Spaltung betrieben wird, darf man sich über derartiges Verhalten nicht wundern. Sich beim Nachbarn einmischen? Bei unserer Rechtssprechung, nee bringt Ärger. Jemanden Helfen und selber geschädigt werden können? Warum sich in Gefahr begeben? Das hört man oft.
Unwissenheit, wie verhalte ich mich richtig, ist ein weiterer Aspekt.
Was aber viel schlimmer ist wenn man genau dort schlechte Erfahrungen macht, wo man genau das Gegenteil erwartet.
Ich habe es selbst 2x erlebt.
Beim melden eines Brandes, wo zum Schluß die Erkenntnis stand, dass eine heiße "Sanierung" gewünscht war.
Das andere war eine Situation wo es mir urplötzlich nicht gut ging.
Obwohl ich im Haltverbot stand, mich am Fahrzeug festhielt und versuchte ein Fahrzeug zum halten zu bewegen, schockte es mich als selbst ein Streifenwagen ohne zu bremsen vorbeifuhr. Warum soll dann ein "normaler Auto oder Radfahrer halten.
Von einem Radfahrer hörte ich nur, Sorry habs eilig.
Wenn man sich dann mit Anderen unterhält, haben diese Personen oft ähnliches erlebt.
Wir leben in einer Gesellschaft der Einzelkämpfer, wo jeden Tag mantraartig die Eigenverantwortung nach dem Motto:" Jeder ist sich selbst der Nächste" verbreitet wird.
Das spiegelt sich in den in jüngster Zeit bekommenen Kommentaren zu solchen Themen wieder.
Man könnte einem Helfen der es nicht verdient hat.
Man versteht Symptome falsch z.B. schwanken in Folge von Kreislaufproblemen wird als Alkoholmissbrauch gedeutet.
Aufklärung bereits im Kindesalter tut Not.
Helfen kann jeder und wenn es nur ist, das man Hilfe ruft oder holt, dass können bereits Kinder.
Leider hat man auch via Medien mit Sensationsberichterstattungen viel Schaden angerichtet und gegen das Grundanliegen einer Solidargemeinschaft gearbeitet.
Sarkasmus an // Wir haben keine Armen, wir haben keine Arbeitsmarktprobleme, wir haben keine Europrobleme - Warum sollten wir dann ein Problem mit der Hilfe haben? // Sarkasmus aus.
#Nachgedacht