Die Krise als Chance: stets ein Renner bei Manager-Seminaren. Aber liegt in der aktuellen Währungskrise Europas, der Notwendigkeit, einander unter die finanziellen Arme zu greifen, nicht tatsächlich mehr als wirtschaftliche Notwendigkeit? Kommen sich die Länder näher, entsteht vielleicht ein neues Gemeinschaftsgefühl unter den Nationen Europas?
es wird das passieren was viele zur enführung damals hervorgesehen haben, aus einem angeblich geeinigten Europa wird ein Trümmerhaufen bleiben nicht mehr und nicht weniger.
Wenn alle Politiker , Banker, Manager usw... auch den letzen tropfen ausgesaugt haben zur persönlichen Bereicherung werden sie sich vom Acker machen und das dumme Wahlvolk wird gegenseitig über sich herfallen , wann das passieren wird weiß ich nicht genau aber passieren wird es.
Der Gedanke ist ökonomisch nachvollziehbar. Analysiere ich den Gedanken im Detail, komme ich stets auf das gleiche Ergebnis, nämlich dass ein 'neues Gemeinschaftsgefühl' auf europäischer Ebene ihren Ursprung ausschließlich aus finanziellen Zwängen speisen müsste. Zwangsläufigkeit im Staatenverbund war, ist und wird immer eine unter'm Strich nicht einigungsfähige Komponente sein. Eine Transferunion (als vermeintlich alternativlose Lösung zur Finanzkrise) den Bürgern Akzeptanz fähig zu vermitteln, dürfte nicht nur in Deutschland auf erheblichen Widerstand stoßen.
Im Gegensatz zu den USA, stehen in Europa grundliegend unterschiedliche Sprachen, Kulturen und historische Bedingungen einem durchaus wünschenswerten 'Mehr' an 'Gemeinschaftsgefühl ' entgegen. Zu groß sind die Mentalitätsunterschiede.
Ferner ist Deutschlands 'Führungsrolle' zugleich Motor und Hemmschwelle für ein engeres Miteinander. Briten und Polen sind nicht geneigt den Deutschen diese Rolle uneingeschränkt zuzustehen, die einen wohl mehr aus politischen, die anderen aus historischen Gründen. Und die Grande Nation stünde über die Frage, wem die Führungsrolle eigentlich zustehen sollte im Dauerclinch mit Deutschland.
Nur gleichgepolt politische Kräfte in allen betreffenden Ländern dürfte einem engeren Gemeinschaftsgefühl einen Schub geben können. Ein utopischer Gedanke.
Nachgewiesen ist somit zumindest, dass Krisen eine Chance sind, mit Manager-Seminaren gutes Geld zu machen.
Die meisten Menschen dürften Europa inzwischen eher als Geiselnahme empfinden, bei dem Europa einflussreichen Wirtschaftskreisen alle notwendigen Werkzeuge in die Hand gibt, um sich zulasten der übrigen Bevölkerung zu bereichern. Ansonsten sehe ich eher einen Keil zwischen den Staaten, deren Bevölkerung in die Armut gespart wird, und denen, deren Bevölkerung abkassiert wird, damit der Reichtum des europäischen Geldadels die Krise unbeschadet übersteht. Ein Gemeinschaftsgefühl könnte höchstens entstehen, wenn es den Wählern gemeinschaftlich gelingen würde, sich aus der Knechtschaft der Lobbyisten - einschließlich ihrer Trojaner in den Parlamenten - zu befreien, welche die demokratischen Strukturen immer mehr zerfressen.
PS: Eine Krisenfolge, die viele Manager wohl als Chance verstehen dürften, ist, dass sie ihnen vermutlich niedrigere Arbeitnehmerlöhne als Geschenk hinterlässt.
Richtig. Und das wußten sie auch und sie wußten auch, dass die Völker Europas niemals die "Vereinigten Staaten von Europa" haben wollen. Man wußte ,was kommen muß (nämlich die Eurokrise) und hoffte so, dass Europa zusammen wächst. Aber das Gegenteil ist der Fall...
Völker sind eine andere Qualität als "Geldadel" und dessen Lakeien .... Metternich ist seinerzeit auch gescheitert und heute wird dasselbe Theater wieder aufgeführt.
bestimmt nicht!
jedes Land wird die Schuld auf ein anderes Land schieben. Und so ist es auch: die armen Länder profitieren von den reichen Ländern und reißen uns mit in den Abgrund!
Sie könnte es, aber sie wird es nicht! Leider kann man dieses so kategorisch sagen, wenn man allein die meisten Kommentare zu den Artikeln Eurokrise liest. Geld regiert die Welt. Der ursprüngliche Europagedanke, eine Gemeinschaft der Europäer, gleiche Rechte für alle, Akzeptanz des Anderen in seiner Andersartigkeit usw., wo sind diese Ansprüche geblieben? In der Zeit des Wirtschaftswachstums hat man sich offensichtlich nicht genug bemüht, diese Werte mit Inhalten zu füllen und einen allgemeinen Konzens in der europäischen Bevölkerung zu erzielen. Jetzt steht man plötzlich vor einem Scherbenhaufen des Europa-Gedankens und kann es kaum fassen. Und anstatt zu Europa zu stehen, wird es angefangen von unseren Politikern für ein paar Wahlstimmen geopfert. Die Sprache unserer Politiker (und hier meine ich aller europäischen Länder) fördert direkt die Ängste der Menschen und läßt sie einen Punkt vergessen. Die Eurokrise ist auch von den großen Hedgefonds und den Ratingagenturen gemacht worden. Hinter diesen stehen Menschen, die auf alles spekulieren und wetten, was nur möglich ist. Und das ist alles. Sie bestimmen z.B. durch ihre Wetten auf Getreide, wie viele Kinder in den nächsten Monaten an Hunger sterben werden. Das ist ein Skandal, und das sollte Thema vieler beunruhigender und Unruhe stiftender Beiträge sein. Wollen wir als Bewohner Europas wirklich eine solche Welt? Soll unseren Kindern und Enkeln eine solche Welt, bestimmt durch Geld und skrupellose Ratingagenturen, vermacht werden? Hier sind nicht nur die Politiker sondern auch alle Einwohner Europas aufgefordert Farbe zu bekennen. Es wird höchste Zeit, diesem Missstand einen Riegel vorzuschieben, auch wenn es uns etwas Mühe und Geld kostet. Es würde sich lohnen und das Leben in Frieden wäre ein nicht zu unterschätzender Lohn. Argumentieren wir endlich auf einer anderen Ebene. "Geld regiert die Welt!" heißt eine Redeart, aber es gibt auch "Geld allein macht nicht glücklich!" Versuchen wir doch ein Miteinander, es lohnt sich bestimmt!
Geld ganz abgesehen. Die Politik als eigene Art ( sie sprechen von den Bürgern als Menschen in einer Art, daß man meinen könnte die Politik gehört nicht dazu) macht nichts anderes als alles was ihnen nicht in den Kram paßt um der eigenen Karriere willen zu diskriminieren. Dies wäre schon ein Grund diese ganze Sippschaft anzuzeigen. Da diese Vorgehensweise überall praktiziert wird, entsteht bestenfalls Zwietracht. Siehe Griechenland, siehe Großbritannien. Eine Zusammenführung existiert nur in extrem kranken Politikerhirnen. Es ist wie immer. Die Bürger eines jeden Landes, einer jeden Region haben ursächlich nichts anderes im Sinn als ein friedliches Zusammenleben. Verhindert wurd und wird es immer von ein paar dekadenten, abgehobenen, gehirnamputierten Chaoten....den Politikern.