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Könnte die Währungskrise ein europäisches Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen?

Die Krise als Chance: stets ein Renner bei Manager-Seminaren. Aber liegt in der aktuellen Währungskrise Europas, der Notwendigkeit, einander unter die finanziellen Arme zu greifen, nicht tatsächlich mehr als wirtschaftliche Notwendigkeit? Kommen sich die Länder näher, entsteht vielleicht ein neues Gemeinschaftsgefühl unter den Nationen Europas?
  1. #10

    Was haben Finnen und Griechen gemeinsam?

    ...außer einer gemeinsamen Währung? Italiener und Griechen haben sich, soviel wissen wir heute, mit falschen Angaben in den Club hineingemogelt. Da bleibt auch mein Gemeinschaftsgefühl, ganz ehrlich, äußerst eingeschränkt.

    Da kommt dann wieder der moralische Zeigefinger von wegen: "Oooh, wir Deutsche haben ja sooo profitiert von der Währungsunion. Unsere Wirtschaft und der Export, jaaaa." Na toll. Wenn das so weitergeht, profitieren die Italiener, die einen Großteil ihrer Wirtschaft offensichtlich der Mafia überlassen und größenwahnsinnige Olivenhainbesitzer, denen wir fortan wohl 18 hohe Monatsgehälter für den Pförtner finanzieren.
  2. #11

    Wem nutzt die Krise, ist hier die Frage.

    Ja natürlich, und das ist auch der Ziel, den Bürgern weg zu nehmen , und dann kommt Einer , der den Schuldigen kennt , und die Lösungen parat hat.
    So kam der Kommunismus , und das Gemeinschaftsgefühl des Faschismus zum Potte. Früchte erntete die Religion.
    Auch diesmal wird man einen Sündenbock finden.
    Raten Sie mal , wer diesmal die Früchte ernten wird?
    Ja genau , die Religion.
    "Wer das Gute an Gott akzeptiert , muss auch das Böse akzeptieren." Bibel
    Das ist natürlich mehr für Frau Dr. Merkel und Co. gedacht , die das Gute in Form von ihnen Millionen bringenden Posten zu akzeptieren , wie sie auch den Harz IV , die 1-Euro Jobs , und andere Hungerlohnjobs, eine Maßnahme des Staates zur Straffe und Ausbeutung der Anderen durch Staat im Auftrag der Religion , akzeptieren.
    So wird der Auftrag des Papstums , zur Erschaffung verschiedene Systeme, Herrschaftsformen und Staatsformen
    als eine Art Schwitzkasten für die Bürger , die für die Religion das Geld antreiben , verständlich.
  3. #12

    Könnte die Währungskrise ein europäisches Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen?

    Zitat von gestandeneFrau Beitrag anzeigen
    Nein, denn es war schon immer so: Bei Geld hört die Freundschaft auf.
    Nein, das denke ich nicht und wurde auch von vielen Menschen, die spenden und Pakete schicken bewiesen.
    Aber Europa ist abstrakt - und wieso sollten wir Europäer ein Gemeinschaftsgefühl haben? Das haben auch die Amerikaner nicht.
    Ich habe es mit etlichen Deutschen nicht und auch in allen Ländern der Welt nur mit Menschen, mit denen man sich verständigen kann. Natürlich haben wir ab - und an - wie unsere Freunde , auch anderen Menschen und uns gegenseitig aus der Not geholfen, aber da kenne ich die Umstände und kann einschätzen , ob das mal eine Verlegenheit ist - das sind auch größere Beträge so bis 30 000 Euro und natürlich ohne Verzinsung - wie es unter Freunden üblich ist - und wir haben auch alles zurück erhalten, aber zu Politikern habe ich einfach das Vertrauen verloren - seit Schröder. Wir sind alles Pleitegeier und ich denke, die Rezession wird kommen bzw. noch schlimmer kommen, wenn wir nciht zu einer seriösen Posiltik zurück finden,statt den mafiosen Verhältnissen die derzeit herrschen und das insbesondere in der Politik.
  4. #13

    In der Not geeint?

    Ist ein netter Ansatz, man könnte auch sagen das Pferd von hinten aufgezäumt. Ich hätte ein Europa erwartet in dem sich die Menschen über Herz und Verstand näher kommen und nicht über den Geldbeutel. Jetzt aus der Not eine Tugend machen zu wollen ist schon die pervertierte Form von Gemeinschaft, wo man eben nicht der Freiwilligkeit frönt sondern der Not gehorcht.

    Aber in diesem abgekarteten Spiel kann ich mir vorstellen, dass man auch sowas billigend in Kauf nimmt, denn wehrlose und mittellose Menschen sind fügsamer als jene, denen es an nichts mangelt.

    Jetzt wird mir natürlich auch klar warum man versucht die Euro-Bonds mit Macht einzuführen, wird so eine Art Kopfschuss mit dieser Geheimwaffe … Link. In jedem Fall aber die Vergemeinschaftung der Not. Und in dieser Not sollten dann die Europäer endgültig an/erkennen, dass sie nur noch Sklaven des Mammon sind? Passt auch zum Papstbesuch … (°!°)
  5. #14

    Nein

    Diese Krise kann möglicherweise dazu führen, dass in Europa Feindschaft und mglw. Krieg wieder an Bedeutung gewinnen.

    Und alles nur, weil Finanz- und Industrieadel noch nicht genug haben, nur Deutschland unter die Armuts- und Hartz4-Knute gezwungen zu haben, während sie selbst in absurdestem Reichtum schwimmen.
    Heuschrecke war gestern.
  6. #15

    Spässle?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Krise als Chance: stets ein Renner bei Manager-Seminaren. Aber liegt in der aktuellen Währungskrise Europas, der Notwendigkeit, einander unter die finanziellen Arme zu greifen, nicht tatsächlich mehr als wirtschaftliche Notwendigkeit? Kommen sich die Länder näher, entsteht vielleicht ein neues Gemeinschaftsgefühl unter den Nationen Europas?
    So weit ich sehen kann, wird sich nichts derartiges entwickeln.
  7. #16

    Könnte die Währungskrise

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Die Völker liegen uns bisher nicht auf der Tasche. Bisher haben wir nur an der Gemeinschaft verdient.
    Deutschlands Länderfinanzausgleich bietet ein gutes Beispiel, wie gut es inzwischen Bayern geht. Der Freistaat hat zuvor viele Gelder, zum Beispiel aus NRW erhalten. Heute kann Bayern die Hilfen mit Zinsen zurückzahlen.

    Wir müssen und wir werden in Europa zusammenwachsen. Das ist unser Schicksal, sonst bestimmen in einigen Jahren Andere über die europäischen Kleinstaaten.
    Uns nicht auf der Tasche liegen? Was sonst ist es, daß D der größte Nettozahler in der EU ist? Klappt in der Bananen-Republik- Deutschland? Klingt euphemistisch, wenn von 16 Bundesländern 13 Empfängerländer sind und der Bund und die Länder nie und nimmer in der Lage sind, ihre Schulden zu tilgen.AAA für Deutschland ist ein Witz. D profitiert von Europa? Herr Spethmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Thyssen hat minutiös nachgewiesen, daß allein der € Deutschland bisher gut 2,5 Billionen € gekostet hat. Und dies in nur zehn Jahren. Der helle Wahnsinn. Deshalb Cato abwandelnd: ceterum censeo, eu esse delendam samt €.
  8. #17

    Lügengebilde

    Zitat von wurzelei Beitrag anzeigen
    D profitiert von Europa? Herr Spethmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Thyssen hat minutiös nachgewiesen, daß allein der € Deutschland bisher gut 2,5 Billionen € gekostet hat. Und dies in nur zehn Jahren. Der helle Wahnsinn. Deshalb Cato abwandelnd: ceterum censeo, eu esse delendam samt €.

    Wir sind nie gefragt worden, ob wir den € wollen oder nicht.
    Unsere führenden Politiker glaubten mittels Ideologie die Ökonomie zu überlisten.
    Das funktioniert nicht und wurde schon oft genug nachgewiesen. Das führt lediglich in eine Sackkasse, oder, noch schlimmer, in den Abgrund.
    Schon bei Umtausch der DM in den € wurden wir betrogen um ca. 500 Milliarden (Umtausch 1:2 statt 1 : 1,40).

    Angesichts solcher Folgen kann es kein Gemeinschaftsgefühl geben. Die Nehmerländer werden nie genug bekommen und uns für ihre selbstverscnhuldete Misere verantwortlich machen.
  9. #18

    Mit

    solchen Politikern, mit deren Einstellung ? Nie.
  10. #19

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    ....
    Wir müssen und wir werden in Europa zusammenwachsen. Das ist unser Schicksal, sonst bestimmen in einigen Jahren Andere über die europäischen Kleinstaaten.
    Der europäische Kleinstaat Griechenland hat heute schon im eigenen Land nichts mehr zu bestimmen. Dafür fühlen sich bereits Merkel und Sarkozy zuständig und setzen auch durch, was Deutschland und Frankreich nutzt - nicht etwa den Griechen.


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