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Jugendgewalt - kann lückenlose Videoüberwachung das Problem lösen?

Gewalt auf U-Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen erregt Bürger und Politiker. Lösungen und Prävention werden heftig diskutiert. Immer wieder ein Favorit ist die lückenlose Videoüberwachung von Gewalt-Brennpunkten. Kann sie entscheidend zur Lösung des Problems Jugendgewalt beitragen?
  1. #780

    Jugendgewalt - kann lückenlose Videoüberwachung das Problem lösen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gewalt auf U-Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen erregt Bürger und Politiker. Lösungen und Prävention werden heftig diskutiert. Immer wieder ein Favorit ist die lückenlose Videoüberwachung von Gewalt-Brennpunkten. Kann sie entscheidend zur Lösung des Problems Jugendgewalt beitragen?

    Lückenlose Videoüberwachung - die hilflose Variante eines Verbrecherstaates- also eines Staates, der durch Minderbildung und kümmern - viele Jugendliche zu Verbrechern werden ließ - schon durch Mangelerziehung der Eltern, die das Tumbe an ihre Kinder weiter geben, nun ist die Videoüberwachung unverzichtbar um Täter zu identifizieren und zu überführen, aber das ist eigentlich Deutschlands voller Abstieg. Die Versäumnisse der Schulen, Kindertagesstätten in der Bundesrepublik (in der ehemaligen DDR waren solche taten nicht möglich) die oberflächliche und mangelhafte Bildung einer Vielzahl von Schülern hat zu der Verrohung geführt. Die Filme im Fernsehen und im Internet tun ihr Übriges, wenn die "Seher" zu jung sind.
    Den Rest erledigen viele faule Eltern, die nicht bereit sind ihr Kind zu loben , in die Arme zu nehmen , mit dem kleinen Kind schon über ärmere und arme Menschen sprechen
    ihm Sozialverhalten beibringen, es bekochen und nicht nur Hamburger oder Pizza fertig zu kaufen. Es gibt da viele Versäumnisse bei den Eltern und deshalb würde ich auch die Eltern in Haftung nehmen. Wenn 12jhr. straffällig werden , dürften bei mir die Eltern ins Gefängnis wandern.Sofern es sich um Migranten handelt müßten diese sofort das Land verlassen.
    Hier ist staatlicherseits ein Wust von Unterlassungen zu Lasten der Bürger der BRD. Klare Gesetze - klare umgehende Umsetzung derselben - und in dem derzeit völlig kriminellen Land ( wie früher New York )würde wieder Ordnung einkehren, das gilt auch für Wirtschaftsverbrechen.
  2. #781

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Die Delinquenten, wie Sie selber entlarvend schreiben, haben in der Tat eine Konditionierung erhalten, die sie dorthin geführt hat, wo sie jetzt angekommen sind.
    Und dafür wollen sie sie bestrafen?????
    Für welche Schuld denn?
    Sie begreifen vermutlich nicht die Funktionen von Hierarchien, Autorität und Institutionen.
    Das beginnt bereits im Kindergarten: Es geht eben nicht darum, Vanessa persönlich zu bestrafen, wenn diese Chantal eine gelangt hat, es geht darum, die Handlung Körperverletzung zu ächten.
    Ganz im Unrecht sind Sie nicht, heutige jugendliche Gewalttäter sind durchaus arme Schweine, die Hauptschuldigen sitzen oft an anderer Stelle: Es sind die Weicheier, die die vermeintliche "Toleranz", die es an jeder Straßenecke ganz umsonst gibt, denn Wegsehen ist gratis, tatsächlich immer noch für eine Tugend halten.
  3. #782

    Zitat von fantalupi Beitrag anzeigen
    Ein Teil des Jugendgewaltproblems liegt hierin begründet:

    Gehirn trennt Phantasie und Realität intuitiv
    Persönliche Nähe lässt auch fiktive Personen real erscheinen

    http://www.innovations-report.de/htm...iv_131060.html

    Es stimmt, dass wir die Fähigkeit besitzen in fiktive Welten eintauchen zu können, ohne den Realitätsbezug zu verlieren. Aber je größer die Identifikation mit dieser virtuellen Welt oder dem eigenen "Avatar", desto mehr geht der Realitätsbezug verloren.
    Und ich halte Computerspiele für relativ harmlos, im Vergleich zu virtuellen Kommunikationsplattformen.
    Es ist für Alle - isnbesondere aber für das Opfer völlig uninteressant warum der Täter so ist, die Gesellschaft ist im Ganzen einschließlich der Eltern für diese katastrophalen Zustände verantwortlich.
    Eine Verrohung von Menschen ist immer auch eine Sache der Liebe und Bildung, die schon dem Kleinkind angedeiht.Und wwenn die Eltern versagen ,muß diesen Part der Staat übernehmen und da finde ich schon organisierte Kinder- und
    Jugendgruppen gut. In der DDR gab es solche Schrott-Jugendlichen nicht wie hier an jeder Ecke . Es ist ein Versagen der Institute Kita , Schule und Eltern von klein auf an.

    Offensichtlich sind hier - frei nach Tucholsky - nur die Psychologen ,Psychologen und in allem Anderen irren diese.
  4. #783

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Die Delinquenten, wie Sie selber entlarvend schreiben, haben in der Tat eine Konditionierung erhalten, die sie dorthin geführt hat, wo sie jetzt angekommen sind.

    Und dafür wollen Sie sie bestrafen?????
    Für welche Schuld denn?
    Dieser Aspekt als solcher hat mit unserem speziellen Problem "Jugendgewalt" überhaupt nichts zu tun, er stellt vielmehr das Instrument "Strafe" schlechthin in Frage, mithin die Rechtfertigung des Strafrechts insgesamt, das einen aus Täterschuld abgeleiteten staatlichen Strafanspruch als gegeben unterstellt und diesem zur Geltung verhelfen will. Die Diskussion darüber, ob dieses Prinzip unter psychologischem und/oder (rechts)philosophischem Blickwlinkel hinreichend tragfähig ist, oder ob ein von der Idee "Schuld" losgelöstes reines Maßnahmenrecht der menschlichen Gesellschaft besser zu Gesicht stünde, ist uralt.

    Ich glaube aber nicht, daß hier der Ort ist, diese Diskussion zu führen. In dem Maße nämlich, wie freiheitsentziehende oder wenigstens -beschränkende staatliche Einwirkungen auf jugendliche Gewalttäter gänzlich unterbleiben, daher nicht einmal theoretisch von "Maßnahmen" gesprochen werden kann, aus deren Vollzug ein unmittelbarer Schutz der Gesellschaft vor weiterer Entfaltung dieser Täter folgt, brauchen wir uns nicht darüber zu streiten, ob das, was da unterbleibt, in die Schubladen Strafrecht oder Maßnahmenrecht gehören würde.
  5. #784

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Lückenlose Videoüberwachung - die hilflose Variante eines Verbrecherstaates- also eines Staates, der durch Minderbildung und kümmern - viele Jugendliche zu Verbrechern werden ließ - schon durch Mangelerziehung der Eltern, die das Tumbe an ihre Kinder weiter geben, nun ist die Videoüberwachung unverzichtbar um Täter zu identifizieren und zu überführen, aber das ist eigentlich Deutschlands voller Abstieg. Die Versäumnisse der Schulen, Kindertagesstätten in der Bundesrepublik (in der ehemaligen DDR waren solche taten nicht möglich) die oberflächliche und mangelhafte Bildung einer Vielzahl von Schülern hat zu der Verrohung geführt. Die Filme im Fernsehen und im Internet tun ihr Übriges, wenn die "Seher" zu jung sind.
    Den Rest erledigen viele faule Eltern, die nicht bereit sind ihr Kind zu loben , in die Arme zu nehmen , mit dem kleinen Kind schon über ärmere und arme Menschen sprechen
    ihm Sozialverhalten beibringen, es bekochen und nicht nur Hamburger oder Pizza fertig zu kaufen. Es gibt da viele Versäumnisse bei den Eltern und deshalb würde ich auch die Eltern in Haftung nehmen. Wenn 12jhr. straffällig werden , dürften bei mir die Eltern ins Gefängnis wandern.Sofern es sich um Migranten handelt müßten diese sofort das Land verlassen.
    Hier ist staatlicherseits ein Wust von Unterlassungen zu Lasten der Bürger der BRD. Klare Gesetze - klare umgehende Umsetzung derselben - und in dem derzeit völlig kriminellen Land ( wie früher New York )würde wieder Ordnung einkehren, das gilt auch für Wirtschaftsverbrechen.
    Faule Eltern?
    Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis allgemein begriffen wird, dass es leider nicht so einfach ist.

    Im Dekoteil meines Küchenschrankes stehen wunderbare matt silberne Jugendstileierbecher. Zarte kleine Elfen halten die dreieckigen Blütenkelche. Dazu gibt es ein ganzes Geschirr.
    Und ich muß jedesmal, wenn ich es ansehe, an Beethoven denken und an die Römer und hätte ich meine Ururgroßeltern gekannt, hätte ich das Geschirr wohl gänzlich in den Keller verbannt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bleivergiftung

    Das Geschirr wurde benutzt. Das war damals hochmodern. Wer sich sowas leisten konnte, der hatte es. Und die Römer nutzten Bleilegierungen für ihre vielgerühmte Wasserversorgung. Im Schulunterricht wird nie erwähnt, dass sie hochgiftige Bleilegierungen für ihre Wasserleitungen nutzten. Der Teufel liegt im Detail.

    Heute verlegen wir Leitungen zur Telekommunikation, die ungiftig sind. Aus der Zukunft betrachtet wird man irgendwann feststellen, dass vor allem unsere Kinder mit der rasend schnellen Virtualisierung unserer Gesellschaft überfordert gewesen sind.

    Mir ist es ein Rätsel, wieso das Ausmaß der Veränderungen, die moderne Telekommunikation bedeuten, so unterschätzt wird.
    Es gibt zwar halbherzige Programme zur sog. Medienkompetenz, aber wirklich ernst genommen wird das noch immer nicht.
  6. #785

    Zitat von fantalupi Beitrag anzeigen
    Es gibt zwar halbherzige Programme zur sog. Medienkompetenz, aber wirklich ernst genommen wird das noch immer nicht.
    Halte solche Programme für ähnlich müßig, als wollte man Kindern Nikotin-. Alkohol- oder Cannabis"kompetenz beibringen.
    Das geht eben gerade nicht durch die Beschäftigung mit der jeweilige Droge, sondern dadurch, daß Kinder lernen, andere Objekte der Umwelt positiv zu besetzen, ob nun Fußball gespielt wird oder Blockflöte, im Haushalt mitgeholfen werden muß oder Ausflüge unternommen werden.
    Ansonsten gebe ich ihnen recht: Die Folgen der Virtualisierung werden maßlos UNTERschätzt!
  7. #786

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Die Delinquenten, wie Sie selber entlarvend schreiben, haben in der Tat eine Konditionierung erhalten, die sie dorthin geführt hat, wo sie jetzt angekommen sind.

    Und dafür wollen sie sie bestrafen?????
    Für welche Schuld denn?

    Natürlich haben die Gesellschaft und der Staat das Recht sich gegen so etwas zu schützen.
    Aber hier wird von "Strafe" und bei manchen ganz offen von "Rache" geredet.
    Man will damit von der Gesamtverantwortung ALLER Bürger für den Zustand dieser Gesellschaft ablenken
    Welche verlogene Heuchelei!
    Von welcher Gesamtverantwortung ALLER reden Sie? Weder ich noch Sie tragen eine Verantwortung wenn zwei Möchtegern - Schläger (die keiner von uns je gesehen hat) die jemanden totschlagen.

    Die beiden waren schon mehrfach straffällig und wurden durch zu lockere Konsequenzen ermuntert weiterzumachen. Nun können sie bestraft werden weil sie einen totgeschlagen haben. Und welche Verantwortung haben wir dafür? Dass einer von uns hat sich nicht früher totschlagen lassen?

    Strafe ist die rechtliche Konsequenz einer Tat. Rache ist die persönliche Genügtuung für erlittenes Unrecht. Dass manche von Rache reden wundert micht nicht. Viele reden auch noch sonst so einiges. Nehmen können und werden sie sich diese nicht. Sie freuen sich höchstens über Haftstrafen, die sie selbst nicht verhängen!

    Oder wäre Jemand bereit solche Typen das nächste mal noch vor der Tat mit Gewalt zu stellen (für Benehmen, Aussehen, Arbeitslosigkeit) um eine solche Tat zu verhindern? Ich meine nicht. Aber nur so haben Gesellschaften Jahrhunderte lang funktioniert.
  8. #787

    Die Verantwortung des einzelnen

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Man will damit von der Gesamtverantwortung ALLER Bürger für den Zustand dieser Gesellschaft ablenken.
    Die Gesamtverantwortung ALLER Bürger teilt sich auf in die Verantwortung des je einzelnen - von Fall zu Fall, von Situation zu Situation. Eltern haben z.B. mehr Verantwortung als jemand, der alleinstehend ist. Lehrer haben mehr Verantwortung als Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen nicht unmittelbar zu tun haben usw.

    Die Gesellschaft insgesamt haftbar zu machen, wenn einzelne Menschen ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, halte ich für abwegig.
  9. #788

    Zitat von Against_NWO Beitrag anzeigen
    @Gertrud Stamm-Holz
    Das mag für Sie vielleicht komisch klingen und es ist auch eher ironisch gemeint aber ebenso ironisch und sarkastisch gegenüber den Opfern sehe ich dieses ewige Suchen nach Entschuldigungen innerhalb der Gesellschaft, die letztenendes nur die Tat rechtfertigen soll.
    Es geht nicht um Entschuldigungen.
    Es geht um begreifen einer gesellschaftlichen Entwicklung. Das entschuldigt erst mal gar nichts. Niemand rechtfertigt die Tat. Wie soll das auch gehen?
    Die Burschen haben grundlos einen Mann getötet. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Dafür gibt es auch keine Entschuldigung. Es gibt aber Erklärungen.
    Sehen Sie den Unterschied?
  10. #789

    Zitat von schneewolf Beitrag anzeigen
    wenn das alles so einfach wäre !
    In diesem Falle ist es so einfach.

    Zitat von schneewolf Beitrag anzeigen
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31167/1.html

    manche gestehen doch nicht mal mehr Notwehr zu, weil "Gewaltmonopol"
    Der Artikel berichtet über zwei Urteile eines einzelnen Amtsrichters, der vielleicht als besonders "scharfer Hund" bekannt ist. Bevor man hier konkrete Richterschelte betreiben könnte, müßte man diese Urteile aber einmal lesen und prüfen, denn der Artikel bildet keine ausreichende Grundlage für eine nähere Einschätzung.

    Die sich aus dem Artikel ergebenden Informationen reichen andererseit jedoch aus, um mit Sicherheit sagen zu können, daß es hier nicht um das staatliche Gewaltmonopol ging, sondern um die Abgrenzung eines aktiven Angriffs von einer Notwehr-/Nothilfelage und ggfs. um etwaige Notwehr-/Nothilfeexzesse. Außerhalb einer Notwehrlage ist dem Bürger (als Opfer oder Zeuge) das Handeln aber nicht etwa deshalb untersagt, weil an seiner Stelle nur die Polizei unter Einsatz von Gewalt ("unmittelbarem Zwang") tätig werden dürfte, sondern allein deshalb, weil keine Notlage (mehr) besteht. Dann dürfte aber auch die Polizei dem Täter nicht "auf die Schnauze hauen". Daher nochmals: so what?








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