Na, isses kaputt? Suchen wir es nun in der Zeitung? Das ähnelt dem Kind, das am Morgen seine Sandburg zertreten und am Abend darüber gejammert hat ... Nehmt Eure dreckigen diffus-link-liberalen Griffelfinger von Begriffen, die ihr mit dem angehäuften Reflexionsmüll der letzten Jahrzehnte nicht wieder zusammensetzen könnt.
Die unübersetzbare Heimat ist als Ort Herstellungsraum seßhafter Gemeinschaft und ihrer Sittlichkeit; damit deren für den Einzelnen anschaulicher Lebensprozeß. Darin inbegriffen sind alle Gefühle, Erinnerungen,
Prägungen, Sprech- Hör-, Schmeck-, Handlungsweisen - aber auch die Generationenfolge, das Werden und Vergehen derer, die bedingungslos für uns oder wir bedingslos für sie da sind.
Ein immer mehr zur MassenGesellschaft deformiertes Gebilde wie das da draußen ist am Ende Ausdruck vollendeter Gemeinschaftszerstörung - das sodann die Heimat zu vermissen und zu suchen beginnt. Viel Glück, Spiegeleier.