Ganz einfach:
Home is, where the heart is:
Elvis Presley Home Is Where The Heart Is - YouTube
Wenige Begriffe sind so diffus und gleichzeitig so emotional aufgeladen wie "Heimat". Wo liegt dieser Ort? Der Ort der Geburt oder der, wo man Wurzeln geschlagen hat? Ein geistiger oder sehr konkreter, physischer Ort? Ausdruck einer Idee oder gänzlich konkret voller Geschmack, Bildern und Aromen? Irgendeine Heimat beansprucht nahezu jeder Mensch auf der Erde. Was ist Heimat für Sie?
Ganz einfach:
Home is, where the heart is:
Elvis Presley Home Is Where The Heart Is - YouTube
Wobei sich Elvis ja in dem Song auf eine Frau bezieht. Es gibt aber noch viele andere Arten von Liebe.
"Home is, where the heart is" - anyway (für mich zumindest, und wenn es den Geruch der Donau bedeuteten würde)
"Indem Grenzen zwischen den Marken verschwinden, verschwindet auch das Heimatgefühl, das Autos vermitteln können. Die Kinder von heute werden in 20 oder 30 Jahren wohl kaum mit feuchten Augen über den Pkw reden, auf dessen Rückbank sie ihre Kindheit verbracht haben. So wächst eine Generation von Automobilnomaden heran. Eine Horde Heimatloser, so wie ich."
Heimatlosigkeit oder Heimatgefühl in Bezug auf eine Automarke ist schon starker Tobak. Es gibt eine gewisse Gewöhnung, das wars aber auch. Ich sehe nicht, dass die Kinder "heimatlose Autonomaden" oder so ähnlichen Quatsch werden. In meiner Familie war DB 40 Jahre die Familienmarke, ohne dass ich auf die Idee gekommen wäre, das sei etwas Heimatliches. Seit zehn bzw. drei Jahren fahre ich einen bzw. zwei Ausländer, meine Ex-Frau wechselt fast bei jedem Autokauf die Marke. Mein älterer Sohn will kein eigenes Auto. Er nimmt am liebsten den Mittelklassekombi seiner Mutter oder meinen Kombi der oberen Mittelklasse und stellt ihn mir wieder hin, wenn er absieht, dass er ihn erst einmal nicht mehr braucht. Mein leistungsstärkeres anderes Auto lehnt er ab, weil er "so schlecht mitbekommt, wie schnell" er ist, vielleicht auch wegen der Auffälligkeit, die mich in seinem Alter besonders gereizt hätte. Er ist da indifferent, aber nicht "heimatlos". Er und viele seiner Alterskameraden haben nur ein viel rationaleres Verhältnis zum Auto als unsere Generation. Das zeichnet sich bei meinem jüngeren Sohn auch ab und das finde ich aus mehreren Gründen gut.
Die Problematik mit Facebook&Co. sehe ich genau so wie Sie!
Ich weiß nicht in welchem "biologischem" Alter Sie sich befinden, aber was Sie schreiben, klingt nach Verbitterheit. Sie tun sich da etwas an, dass völlig unnötig ist. Nebenbei angemerkt: Ich hadere auch mit der Entwicklung in dieser "virtuellen "Gesellschaft, doch ich gehe trotzdem einfach "raus"....
Es tut gut!
Hat aber gerade nichts mit dem Thema "Heimat" zu tun ;-)
Nein sollte man nicht.
Der Begriff mag vorbelastet sein aber gerade das ERNEUTE richtige rücken des Begriffes als das was er vor der NS-zeit war DAS ist nötig nicht die Aufgabe des Begriffes, denn nur die WIEDER in Besitznahme des Begriffes und seiner Deutung mag den früheren Missbrauch abschliessen.
Mit der NS-Zeit abschliessen (und das müssen wir nun endlich mal) bedeutet auch ihre Begriffsdeutungen wieder gerade zu biegen.
Ich möchte überhaupt malwissen, welcher Depp die Sache mit dem Flottengesicht erfunden hat. also dass alle Autos eines Herstellers eine ähnliche Frontpartie haben. Die kleine Flitzer, ebenso wie die Familienkutsche oder der Sporliche. Das ist den sowas wie der kleinste gemeinsame Nenner, der zu keinem Typ richtig gut passt.
Erträglich sind für mich eigentlich nur 2 Marken. Welchen Nährwert soll das haben? Wann ist das aufgekommen?
Es ist erstaunlich, dass in dem Thread zu dem Artikel, bei dem es sich um die Verbundenheit zu Autos geht, das Thema ca. 7 Seiten Lang völlig verfehlt wurde. Auch wenn ich hier in D geboren bin fühle ich eigentlich keine Verbundenheit zu dem Land. Eher zu meinem Bundesland, wo ich herkomme, die Pfalz, in der ich seit 20/21 Jahren nicht mehr lebe mit meiner Familie (ich bin 27).
Vielmehr glaube ich, dass in dem Artikel es eher um eine Heimeligkeit geht, als um Heimat. Ich fühle eher mehr Verbundenheit zu den Autos meiner Eltern, als zu der Gegend, in der ich lebe.
3 Generationen VW Busse hatten wir, in allen 3 Modellen viel gereist, weit gereist und jedes Modell steht für einen Lebensabschnitt in meinem Leben. VW T2 für meine Kindheit, VW T3 für meine Jugend und schlussendlich VW T4 für mein Erwachsenenalter. Da sind eine Menge an Erinnerungen verknüpft. bei was bei den Zweitwagen weniger so ist. Da wir einen Mercedes W114/W115, einen BMW E28 524td (an dem hängen die meisten Erinnerungen, auch weil ich ihn selbst dann ne Weile gefahren hatte und wir diesen weit über 10 Jahre fuhren), den BMW E39 530d Touring (anfänge der heute BMW-typischen trägen und ausladenden Optik) und aktuell den BMW E60 530d Touring (Bj: 2007) hatten/haben. die letzten beiden sind schon eher die Vertreter der charismafreien, charakterlosen Autos bei denen ich nichts empfinde und die für mich einfach nur Autos sind, die einen von A nach B bringen, nicht mehr.
Bei den VW Bussen hat VW das schlichtweg einfach versäumt, den Charakter eines Bullis zu erhalten. Fängt mit dem T4 an, der aufgrund Frontmotor/Frontantrieb meiner Meinung nach nicht mehr zu den Bullis zählt aber immer noch das LKW-Feeling hat (großes Lenkrad, langer Schaltstock (gilt nur für die erste T4-Generation)). T5 ist ja viel mehr PKW und hat nichts mehr von dem alten Geist der Bullis mit dem freundlich-rundlichen Gesicht und dem Freiheitsgefühl auf Rädern. Man sitzt da nicht mehr uffm Bock.
Dazu sieht man auch auf Foren, oder Gruppen wo Menschen ihre VW-Busse präsentieren und da sind vielmehr die ersten 3 Generationen zu sehen. Das will doch was heißen. Hat auch viel mit der Kindheit zu tun. Ich fühle mich heimelig in VW-Bussen, der Klang, das Fahrwerk, die Entschleunigung der alten Busse. Man genießt das Autofahren viel mehr.
Haben sie mal darauf geachtet, dass der Klang der Autos heutzutage nichts mehr besonderes ist? Dass die Autos heute alle gleich klingen. Dass sie häufig so klingen, dass es sich nicht gerade angenehm klingt, mehr einheitsbreiig.
gedownsizedte Motoren klingen nach nichts mehr.
Der blubbernde Klang eines amerikanischen hubraumstarken V8 oder eines OM OM 617 Fünfzylinder-Dieselmotors oder der unseres alten BMW E28 hatten immer so eine beruhigende Wirkung auf mich. Auch in den Bussen war es so. vorallem bei dem T3, denn im Urlaub mussten meine Eltern mich und meinen Bruder erst in den Schlaf herumfahren, bis sie ohne uns Kinder ausgehen konnten. Der Bus war unser Kindermädchen quasi. Er sang uns mit seinem charakteristischen Motorgeräusch und wiegte uns angenehmen Fahrwerk in den Schlaf. Solche Dinge vergisst man nie. #
Und ich weiß auch dass mein erstes Auto entweder ein BMW E28 524td von 1984 (Mein Geburtsjahr) oder ein T3 wird. Der wird dann gepflegt und gehegt und geliebt.
ist für mich das Dorf und der Hof meiner Großeltern, geliebte Zuflucht meiner Kindheit und Sehnsuchtsort heute. Und das schöne Wort "Heimat" trifft es genau!