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Ist die Polizei hinreichend ausgestattet, um Großveranstaltungen zu sichern?

Die traurigen Ereignisse bei der Loveparade 2010 brachten auch die polizeiliche Begleitung der Veranstaltung in die Diskussion. Ob die Todesfälle hätten verhindert werden können, blieb letztlich ungeklärt. Dennoch muss die Frage geklärt werden: Ist die Polizei überhaupt hinreichend ausgestattet, um ähnliche Großveranstaltungen zu sichern?
  1. #1

    Ist Innenminister Jäger noch zu halten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die traurigen Ereignisse bei der Loveparade 2010 brachten auch die polizeiliche Begleitung der Veranstaltung in die Diskussion. Ob die Todesfälle hätten verhindert werden können, blieb letztlich ungeklärt. Dennoch muss die Frage geklärt werden: Ist die Polizei überhaupt hinreichend ausgestattet, um ähnliche Großveranstaltungen zu sichern?
    Damit wird auch das große Interesse der Rotgrünen Regierung in NRW klar, ganz schnell die Schuld dem Duisburger OB Sauerland (CDU) zuzuschieben. Leider wurde das von vielen Medien damals massiv unterstützt, obwohl nach genaueren Berichten schon wenige Tage nach dem Umglück eine Mitverantwortung von Innenminister Jäger und der Polizeiführung ganz klar deutlich wurde. Nun weiß man auch, warum der Polizei derart gravierende Fehler unterliefen!
  2. #2

    Thema verfehlt!

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Damit wird auch das große Interesse der Rotgrünen Regierung in NRW klar, ganz schnell die Schuld dem Duisburger OB Sauerland (CDU) zuzuschieben. Leider wurde das von vielen Medien damals massiv unterstützt, obwohl nach genaueren Berichten schon wenige Tage nach dem Umglück eine Mitverantwortung von Innenminister Jäger und der Polizeiführung ganz klar deutlich wurde. Nun weiß man auch, warum der Polizei derart gravierende Fehler unterliefen!
    Es sollte in diesem Strang nicht vorrangig um parteitaktische Schuldzuweisungen gehen, sondern es soll zunächst die Sachfrage geklärt werden, ob die Ausrüstung der Polizei ausreichend ist. Sollten sich hier Defizite ergeben, kann man in nächsten Schritt immer noch fragen, wer hierfür die Verantwortung trägt. Also die Diskussion bitte wieder vom Kopf auf die Beine Stellen!
  3. #3

    warum muss

    die Polizei da den Kopf hinhalten, der Veranstalter kann doch private Unternehmen beauftragen, schliesslich steckt er ja auch einen Haufen Kohle ein, hat der Veranstalter bis jetzt Kosten übernommen ???
  4. #4

    Ist die Polizei hinreichend ausgestattet , um Großveranstaltungen zu sichern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die traurigen Ereignisse bei der Loveparade 2010 brachten auch die polizeiliche Begleitung der Veranstaltung in die Diskussion. Ob die Todesfälle hätten verhindert werden können, blieb letztlich ungeklärt. Dennoch muss die Frage geklärt werden: Ist die Polizei überhaupt hinreichend ausgestattet, um ähnliche Großveranstaltungen zu sichern?
    Das ist mir eigentlich egal, ich finde, es ist nicht die Aufgabe der Polizei diese Großveranstaltungen (höher ,weiter,länger) zu begleiten. Die Leute die dort hingehen zahlen sciherlich genug an den Veranstalter, so das dieser seine Ordnungskräfte selbst zu bezahlen hat. Unsere Polizei ist für hoheitliche Aufgaben, den Schutz aller Bürger z.Beispiel da und nicht für private Großveranstaltungen.
  5. #5

    Nur die Polizei hat die hoheitliche Befugnis

    Zitat von chirin Beitrag anzeigen
    Das ist mir eigentlich egal, ich finde, es ist nicht die Aufgabe der Polizei diese Großveranstaltungen (höher ,weiter,länger) zu begleiten. Die Leute die dort hingehen zahlen sciherlich genug an den Veranstalter, so das dieser seine Ordnungskräfte selbst zu bezahlen hat. Unsere Polizei ist für hoheitliche Aufgaben, den Schutz aller Bürger z.Beispiel da und nicht für private Großveranstaltungen.
    ...solche Großveranstaltungen zu sichern. Der Veranstalter hatte nur das Hausrecht auf dem Veranstaltungsgelände. Der Tunnel gehörte nicht dazu. Wäre der Tunnel vom Veranstalter zu sichern gewesen, hätten sich die Ordner größtenteils vor dem Tunnel befunden, denn dem Veranstalter wäre eine große Menschenansammlung im Tunnel viel zu gefährlich gewesen. Dann wäre das Chaos auf die Straßen Duisburgs verlagert worden. Es trat auch so ein: Schon vor dem Unglück war die Lage so desolat (ab 15:00 - 16:00), dass den Zulaufenden erklärt wurde, sie würden nicht mehr auf das Festgelände kommen.

    Wie man es auch dreht und wendet: Diese Veranstaltung war mit den zur Verfügung stehenden Räumen und Wegen in Duisburg nicht sicher durchführbar. Im Grunde wussten das alle Beteiligten im Vorfeld, deswegen das Hin-und Hergeschiebe der Verantwortung, was sich schon in der Planung (Vermengung der Zuständigkeit der Polizei mit der der Ordner) zeigte. Sehr bemerkenswert auch die "Vorwärts-Verteidigung" des Innenministers Jäger, der von vorneherein jede Beteiligung der Polizei am Desaster ausschloss. Was sich jetzt als unhaltbar erweist.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die traurigen Ereignisse bei der Loveparade 2010 brachten auch die polizeiliche Begleitung der Veranstaltung in die Diskussion. Ob die Todesfälle hätten verhindert werden können, blieb letztlich ungeklärt. Dennoch muss die Frage geklärt werden: Ist die Polizei überhaupt hinreichend ausgestattet, um ähnliche Großveranstaltungen zu sichern?
    Endlich wird vom Hauptverantwortlichen mit einem Spiegeltitel abgelenkt. Schon damals, kurz nach der Tat - ich nenne es einfach so - sassen fürchterlich leichenblasse Typen dumm rum und haben abgeblockt. Jetzt auf einmal soll es eventuell die Ausrüstung der Polizei sein? Oh nein, ganz bestimmt nicht! Denn: die kommt ja auch mit gefährlichen Rentnern zurecht... Stuttgart 21...
    Liebe Grüße, Beutz.
  7. #7

    Das Genehmigungsverfahren wurde vom OB Sauerland durchgedrückt.

    Und dieser macht zur Zeit eines: Er sauerlandet, das heißt: Er klebt auf einem Posten, der ihm wegen Inkompetenz nicht mehr zusteht.
  8. #8

    .

    Jeder weiß doch mittlerweile über die Inkompetenz der Polizei Bescheid. Schlimmer ist jedoch, dass niemand der Polizisten zur Rechenschaft gezogen wird. Bestes Beispiel Eisenberg: über ein Dutzend Kugeln im Körper, einige davon im Rücken und mehrere Polizisten, die nur einer Person mit einem Messer gegenüberstehen. Die Polizisten behaupteten, es war Notwehr. Ergebnis laut Staatsanwaltschaft: alle Polizisten sind unschuldig! Staatsanwälte sind in D weisungsgebunden, d.h. sie müssen tun, was die Politker sagen und nicht was Recht ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  9. #9

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die traurigen Ereignisse bei der Loveparade 2010 brachten auch die polizeiliche Begleitung der Veranstaltung in die Diskussion. Ob die Todesfälle hätten verhindert werden können, blieb letztlich ungeklärt. Dennoch muss die Frage geklärt werden: Ist die Polizei überhaupt hinreichend ausgestattet, um ähnliche Großveranstaltungen zu sichern?
    Was wird das? Ein Foto, eine Schlagzeile, keine Fakten aber ein Diskussionsforum.
    Das soll seriöser Journalismus sein?

    Zur Erinnerung: Der Zugang zum und Abgang vom Partygelände bestand aus einer Rampe an deren Fuß sich östlich ein Unterführung und westlich mehrere Brücken anschlossen.
    Veranstalter Fitness-Guru Schaller und sein so genannter Crowd-Manager bekamen mit ihren Ordnern bekamen die Veranstaltung nicht in den Griff, am Kopf der Rampe kam es zu Pfropfenbildung. Die beiden riefen gegen 15:00 Uhr hilflos nach der Polizei und warfen ihr die Veranstaltung vor die Füße.
    Die Polizei versuchte gegen 16:00 Uhr Zu- und Abfluss der Veranstaltung zu beruhigen durch Polizistenketten auf der Rampe, in der Unterführung und unter der Brücke. Danach hätte ein geregelter Abfluss stattfinden können.
    Gegen 16:20 Uhr wurden die Polizeiketten jedoch überrannt.
    Durch die Menschströme aus drei Richtungen von der Rampe herab, aus Richtung Unterführung und aus Richtung Brücke kam es gegen 17:00 uhr zu einem kurzzeitig extrem hohen, unauflösbaren Gedränge im unteren Teil der Rampe. In dem Gedränge kam es zu einem Massensturz in Folge dessen 21 Menschen erdrückt wurden.
    Das Gedränge löste sich von alleine auf, als große Teile des ehemals rampeabwärts gerichteten Menschenstroms "erkannten", dass sie nicht nach unten gelangen würden, umdrehten und über den "Seitenstreifen" die Rampe wieder hoch zum Partygelände gingen.


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