Zitat von
alop
Stierkampf ist schon mal eine schlechte Übersetzung des eigentlichen Treibens. Er ist die Weiterführung eines über tausendjährigen Kultes um den Stier, der Stier ist nicht das Opfer der Corrida sondern ihr Grund und Zweck. Nicht umsonst hat er Literaten, Maler, Bildhauer, Musik, Tanz und Fußballer (!) inspiriert. Das Ritual umschließt den Tod, etwas womit viele Probleme haben, das ist aber nichts Neues. Wer Millionen von Tieren täglich tötet, die nie eine Leben hatten, kritisiert dann den Stierkampf. Der Stier hat ein Leben in Freiheit und lebt als das wilde Tier, das er ist, bis zum Tag der Corrida, wo er eine Chance erhält, seinen Gegner aufzuspießen, wenn dieser einen Fehler macht. Ihm diese Möglichkeit zu geben, ist Ausdruck für Respekt und nicht Missachtung. Wie kann man einen Stierkämpfer als Mörder beschimpfen, sind Metzger auch Mörder? Die Heuchelei ist immens. Wie wäre es die Tradition einmal wirklich so darzustellen wie sie ist? Das gelingt nicht einmal mehr dem Spiegel, dessen Reporter sogenannten Tierschützern auf den Leim gegangen sind, die Lügen über Aufzucht und Behandlung der Tiere verbreiten. Der Stierkampf war schon immer kontroversiell, doch ist seine Verwurzelung in der mediterranen Kultur allgegenwärtig, und in Spanien hat man ihn zu einer Kunstart entwickelt. Während des Kampfes ist der Stier von seinem eigenen Adrenalin betäubt und geschieht sein Tod nicht rasch, kostet es den Torero die Ehre. Der Toro wird nicht in stinkenden Schlachthöfen am Fließband hinterrücks getötet, sondern findet den Tod von der Hand eines Toreros, der sein Leben dem Stier gewidmet hat.. Viva la fiesta brava!