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Gehört die Zukunft der Städte dem Fahrrad?

Umweltschonend, sportlich, praktisch: In den großen Städten greifen immer mehr Verkehrsteilnehmer zum Fahrrand. Unter Jüngeren ist sogar ein erheblicher Imageverlust der benzingetriebenen Fortbrwegungsmittel zu beobachten - das Auto ist häufig nicht mehr das Statussymbol per se. Gehört die Zukunft des individuellen Stadtverkehrs dem Fahrrad?
  1. #320

    So

    Zitat von scionescio Beitrag anzeigen
    Ich bin auch Ausländer in Berlin und stimme dem Franzosen voll zu. Ihr Kommentar ist legalistisch deutsch. Sie müssen Rechtsanwalt sein wie meine Ex, die auch immer fragte "Hast Du einen Vertrag?"
    Wenn Sie sich im Berliner Strassenverkehr bewegen sind Sie rechtslos.
    ...
    Und die existiert nicht in Berlin in der Praxis, ausser gefahrlos Schnellfahrer blitzen, vor denen -Blitzern - aber das Lokalradio warnt, womit auch diese Polizeimassnahme unwirksam gemacht wird.

    Der Berliner Strassenverkehr ist ein rechtsfreier Raum, Herr Rechtsanwalt. Aber glauben Sie nicht, Sie könnten hier was ändern - die Juristen treten sich hier schon gegenseitig auf die Füsse.
    unterschiedlich können Wahrnehmungen sein. Bei uns hat man einer betrunkenen Radfahrerin den Führerschein abgenommen,
    wer und im betrunkenen Zustand ein Kind totgefahren hat mit einem PS-starken Wagen, konnte noch nicht ermittelt werden. Mit allem Respekt, Einzelfälle helfen mit Sicherheit nicht weiter. Und es sind alles Einzelfälle , jeder ist anders. Nur die Menschen sind die gleichen. Sie sind Autofahrer, Fussgänger, Radfahrer oft in einer Person.
    Und Ferkels Willem bliev Ferkels Willem.
  2. #321

    Zitat von baloo55 Beitrag anzeigen
    TIch vermute mal Sie gehören zu der verantwortungslosen Bande, die ihre Kleinstkinder in klapprigen Anhängern durch Qualm und Feinstaub schleppen.
    Und wie auch schon mit Ihrem vorigen Post greifen Sie damit mächtig daneben. Oder wie Sie es vermutlich ausdrücken würden "ja mit aus der Luft gegriffenen Vermutungen kann man trefflich die Keule schwingen".

    Wo genau liegen eigentlich bei Kraftfahrzeugen die Ansaugöffnungen für die Innenraumbelüftung?

    Und wieviel Blickkontakt und Kontrolle haben Sie während der Fahrt über 2 Kinder auf dem KFZ-Rücksitz? Eben.
  3. #322

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    ...haben Sie ja eindrucksvoll beschrieben, wo es gefährlicher für Sie war und ist. Lebensgefährlich auf der Straße und nur unbequem (Blendung) auf dem Radweg.
    Dieses "nur unbequem" kann bei plötzlicher Blendung dann ganz schnell fatal werden, wenn man dadurch die eigene Strecke nicht mehr erkennen kann und stürzt. Da unten sieht einen dann auch keiner.

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Gerade auf der Landstraße sollte die Benutzung des Radweges verpflichtend sein,
    Nein, auch auf Landstraßen sollte der Radweg gewissen Mindestsicherheitsanforderungen genügen, bevor er als solcher beschildert wird. Dieser hier beschriebene tut das offensichtlich nicht.

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    in der Stadt lasse ich mich überzeugen.

    Hipp Hipp Hurra! Dafür hat sich doch die ganze Diskussion schon gelohnt.
  4. #323

    Zitat von oldharri Beitrag anzeigen
    Was sich aber Radfahrer gegenüber Fußgängern erlauben, kann nur noch mit dem Wort "kriminell" beschrieben werden. Ich habe vollstes Verständnis für die Kinder in Hamburg-Övelgönne, die zur Selbstjustiz schreiten.
    Was machen denn die Kinder in Övelgönne?

    Zitat von oldharri Beitrag anzeigen
    Solange für Verkehrsverstöße kein Geld zu zahlen ist, wird sich auch nichts ändern. Deshalb: Drastische Strafen für alle Verkehrsrowdies.
    Mit Strafen allein werden Sie nichts ändern.

    Den Leuten ist nunmal schwer zu vermitteln, warum die Benutzung des gemeinsamen Geh-/Radwegs 100m weiter vorne vorgeschrieben ist, und jetzt auf dem Gehweg hier, der genauso breit/schmal und genauso (wenig) übersichtlich ist, Fahrradfahren auf einmal total böse ist. Wie schon heute einmal gesagt, es gibt Idioten auf 2 Rädern, genauso, wie es die auf 4 Rädern oder 2 Beinen gibt. Aber einen Teil der Gehwegradler - und meiner Meinung nach ist es der weitaus größte - über die sich hier zu Recht beschwert wird, haben wir uns mit den unseligen Bordsteinradwegen selbst großgezogen.
  5. #324

    Winter in Berlin

    Zitat von na_ja_ Beitrag anzeigen
    […] Radfahrer werden von der Straße gehupt, […]
    Das hatte ich im Winter, wenn ich mich recht entsinne, gar nicht. Allerdings fahre ich von Mitte die B1 (Frankfurter Allee) stadtauswärts in östliche Richtung. Das ging im Winter wunderbar. Die Radwege waren komplett verschneit bzw. zugefroren. Die Straße, dank Salz, frei. Umso grotesker die Tatsache, daß ab Frühling plötzlich nicht mehr funktionieren soll, was im Winter wunderbar ging. Nämlich, daß ich als Radfahrer auf der Straße unterwegs bin.

    Ich hoffe der kommende Winter wird genauso, wie die letzten beiden.
  6. #325

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    [Mentale Masturbation über Hamburg.]
    Berlin, nach den Kommentaren der Teilnehmer hier, scheint ein Haufen von Steinzeitmenschen zu sein. Das behaupte ich nicht, sondern auf über 20 Seiten die Teilnehmer dieser Diskussion. Gut wenn der Frühling wieder losgeht, dann werden die Autofahrer wieder einwenig brauchen Radfahrer zu sehen und ich werde mich deswegen bestimmt hier mal aufregen, aber ansonsten mag ich Hamburg, die Hamburger und die meisten Zugereisten, die sich schon nach kurzer Zeit selber Hamburger nennen.
    Ich wohne in der deutschen weltoffenen Weltstadt.
    Ähem, ich störe ja ungern Ihre Illusionen, aber die meisten Idioten auf dem Rad in Berlin können kein Deutsch. Am häufigsten sind es Amerikaner, Spanier, Englander, Franzosen, sprich die großen Tourigruppen. Die fahren halt, wie es ihnen passt oder was als legal in ihrer Heimat gilt. So kann man in den USA beispielsweise bis 16 legal auf dem Gehweg radeln und häufig auch wird der Radler dahin verwiesen. Nur leider verstehen diese Damen und Herren selten, dass in Berlin der Fussgängeranteil deutlich höher ist.
    Dazu kommen dann die ganzen Provinzler, die in ihrem Kaff König auf'm Rad spielen und diesen Quark hier fortsetzen wollen.
    [Und wenn mein Bruder aus Hamburg berichtet, klingt es nicht so, als wäre der Anteil absolut verständnisvollster und rücksichtsvoller Verkehrsteilnehmer sehr viel höher als hier.]
  7. #326

    Zitat von saschad Beitrag anzeigen
    Wo genau liegen eigentlich bei Kraftfahrzeugen die Ansaugöffnungen für die Innenraumbelüftung?
    In der Regel unter der Frontscheibe, also deutlich höher als ein Kind im Anhänger.

    Zitat von saschad Beitrag anzeigen
    Und wieviel Blickkontakt und Kontrolle haben Sie während der Fahrt über 2 Kinder auf dem KFZ-Rücksitz? Eben.
    Sichere Kindersitze mit getesten Gurten, Rückspiegel, im Stadtverkehrstempo absolut crash - sicherer Innenraum. Noch Fragen?
  8. #327

    Steuern

    Zitat von sorentoraser Beitrag anzeigen
    Fassen wir doch mal zusammen:
    Radfahrer zahlen keine Steuern.
    schon aus diesem Grunde sollten die Radfahrer wesentlich weniger Rechte im Straßenverkehr haben ...
    Der Radfahrer hat ja wenigstens für sein Rad noch Mehrwertsteuer gezahlt (steuerpflichtige notwendige Reparaturen und Wartung lassen wir mal geflissentlich unter den Tisch fallen), aber der Fußgänger … dieses schmarotzende Pack.
  9. #328

    Zitat von baloo55 Beitrag anzeigen
    In der Regel unter der Frontscheibe, also deutlich höher als ein Kind im Anhänger.
    Das kenne ich zwar anders, aber bitte.

    Zitat von baloo55 Beitrag anzeigen
    Sichere Kindersitze mit getesten Gurten, Rückspiegel, im Stadtverkehrstempo absolut crash - sicherer Innenraum. Noch Fragen?
    Hm, Gurte haben die Anhänger genauso, wie es den Radfahrern frei steht, einen entsprechenden Rückspiegel zu montieren. Und die Anhänger-Crashtests, die ich bis jetzt so am Rande quergelesen habe, waren jetzt bei weitem nicht so fatal, wie es Ihre von Hass durchdrungenen Ausführungen hier glauben machen wollen.

    Mal eine Frage am Rande: läuft Ihnen eigentlich beim Schreiben über "Ökofaschisten" der Geifer aus dem Mund? (Nur so aus Neugier...)
  10. #329

    Ich

    Zitat von na_ja_ Beitrag anzeigen
    Sie wundern sich nicht, dass es immer mehr solcher Artikel gibt? Seitdem der Anteil Radfahrer erfreulicherweise zunimmt, gibt es auch immer mehr Beschwerden seitens der Fussgänger, weil es einfach irgendwann zuviele Einzelfälle werden und man nicht mal mehr morgens ruhig auf dem Gehweg zur Ubahn gehen kann, ohne dass ein Radfahrer meint, er müsse da lang weil c) egal, aber die pöhsen Autos!11elf. Da hilft auch nicht, dass auf Radfahrerblogs und derartigen Foren dieses Verhalten immer wieder beschönigt wird oder nur Aussagen kommen wie "Aber da lief mal jemand auf dem Radweg!".
    Als Fussgänger hat man ohnehin die A**chkarte, da müssen Radfahrer einen nicht auch noch über den Haufen fahren, auf den 90cm, der mir gnädigerweise gewährt wird.
    verstehe Sie nicht. Als Fussgänger bin ich der unabhängigste , freieste und sicherste Verkehrsteilnehmer.
    Ich komme und gehe wann ich will und wo ich will. Umsichtiges Verhalten halte ich für alle Verkehrsteilnehmer für unumgänglich. Rechthaberei und Rücksichtslosigkeit sind genauso gefährlich wie Leichtsinn und Übermut. Das hat mit der Wahl des Verkehrsmittels wenig zu tun. Der grosse Unterschied besteht in dem Gefährdungspotentioal. Leute denen man früher nicht eine Karre mit einem PS anvertraut hätte, teilen sich nun den Verkehrsraum und haben 100 PS dabei. Da bin ich vorsichtig. Ob da ein Kind auf einem Fahrrad , oder eine junge Frau mit Kinderanhänger, ein Rentner auf dem Klapprad oder der Radsportverein stramme Wade angeflogen kommt,halte ich nicht für so gefährlich.
    Wie der eine Forist vorhin schrieb, haben selbst drei Kampfradler gegen einen Fussgänger keine Chance. Die liegen alle drei auf der Nase- und das wissen die.








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