Wenn die Angst vor dem Fliegen einsetzt, wird die Reise zur Qual - obwohl viele der Betroffenen eigentlich wissen, dass ihre Furcht übertrieben ist. Laut einer Umfrage graut es Männern und Frauen an Bord vor ganz unterschiedlichen Dingen. Was tun Sie gegen Flugangst?
Ich gehöre zu den Leuten, wo die Flugangst plötzlich eintrat, nachdem ich im Leben schon sehr oft geflogen bin. Damals waren Flüge wie z.B. 13 Stunden nach Singapur kein Problem, außer vielleicht die Langeweile...
Seit ca. 4-5 Jahren habe ich regelrechte Panikattacken, vor allem bei Turbulenzen.
Ich weiß, dass meine Angst eher unbegündet ist, vor allem, da ich über das Fliegen mehr weiß als viele andere, trotzdem äußert sich meine Panik in Unwohlsein, Zittern und Schwitzen.
Es ist eine Mischung aus Platz- und Höhenangst und der verlorenen Kontrolle (Ausgeliefert sein).
Seitdem verlege ich mich auf kurze Flüge bis zu 3 Stunden, oder vermeide das Fliegen ganz (mache dafür Kreuzfahrten).
Meine Frau bringe ich damit zur Weißglut...
Grüße
Wolfgang
Wenn man weiss, dass bei Fluegen nach Asien beim Ueberfliegen des Indischen Kontinents sehr haeufig Turbulenzen auftreten, aber deswegen noch kein Flieger vom Himmel gefallen ist, dann braucht man auch keine Angst vor dem Flug nach dort zu haben.
Voraussetzung ist, dass man waehrend des ganzen Fluges angeschnallt bleiben sollte. Dann gibt es auch keine Verletzungen wie jetzt bei der China Air.
Wenn ich Höhenangst habe - klettere ich nicht auf Leuchttürme oder Dachterassen.
Wenn ich Angst vor Quallen habe - hüpfe ich nicht in die Ostsee.
Irgendwie logisch.
Wenn ich Flugangst habe - brauche ich kein Seminar und keinen Therapeuten, dann fliege ich halt nicht.
Genau so logisch, wie die ersten beiden Punkte.
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Deine Antwort finde ich mehr als daneben!
Wenn ich aus beruflichen Gründen fliegen muß, meine Verwandschaft in Australien oder in China ist usw. Es gibt zig Gründe wieso ich um das Fliegen nicht umher komme.
Tatsächlich muß ich nicht in die Ostsee hüpfen wenn ich Angst vor Quallen habe, aber wenn ich nicht Fliege schränke ich mich ggf. beruflich und auch Privat so sehr ein, das ich gar keine Wahl habe ausser zu fliegen.
Daher: Deine genannten Beispiele sind wirklich daneben und vor allem unpassend. Fliegen ist eben nicht ausschließlich zum Vergnügen da!
Eine wunderschöner Hinweis, der sogar fruchten würde, wäre mit dem Verstand noch etwas anzufangen. Der klinkt sich allerdings bei einer Panikattacke aus.
Haben Sie so etwas schon einmal erlebt?
Ich denke nicht.
Ein brauchbares Mittel gegen ein hysterisches Gehirn ist Alkohol. Das verursacht wenigstens bei mir ein "ist mir wurscht" Gefühl. Ich leide nicht an Flugangst, habe allerdings andere dubiose panische Anfälle.