Wenn das zusätzlich zum DDR-Honorar für „verdient“ erachtet wird, sollte man aber auch andere, denen die Medien nicht in der Vergangenheit so dienstbar waren, dieses mit vergleichbarem Mut und Courage verdiente Kreuz nicht vorenthalten.
Klarsfeld lebt seit vier Jahrzehnten immerhin im Ausland, während andere, die sich in gleicher Weise getraut haben in Deutschland blieben, z. B. der Psychotherapeut Bernd Heller! Der wurde in der Zeit der spektakulären Kiesinger-Ohrfeige für ein fast identisches Anliegen und Engagement in der DDR von der SED mit eineinhalb Jahre Bautzen verurteilt. Deren Nachfolgepartei nominiert jetzt dagegen eine vormals von der Stasi benutzte Nazijägerin zur BP-Kandidatin! -
Präsidentschaftskandidatin der Linkspartei: Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld im Stasi-Dickicht - Politik - Tagesspiegel !
Ebenfalls rückte dann in die Reihe der „mutigen Aufklärer“ ein Horst Günter Roersch, der sogar einen Bundespräsidenten, nämlich Weizsäcker, 1993 noch in einen genau ähnlichen Weise malträtiert hatte, um Licht in seine „unaufgeklärte Vergangenheit“ zu erzwingen!
Wären das nicht ebenfalls fällige Kandidaten für ein Bundesverdienstkreuz, die schon ziemlich vernachlässigt nicht eine analog vorsorgliche „Begleitung“ durch die Medien oder gar eine Nominierung zum BP durch DIE LINKE bisher erfahren haben?