Forum


 

Depression - eine verdrängte Volkskrankheit

Millionen von Deutschen leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen, jedes Jahr nehmen sich Tausende das Leben. Die gefährliche Krankheit ähnelt manchmal schlechter Laune so sehr, dass sie als harmlos abgetan wird, gar als selbstverschuldete Schwäche. Ein schwerer gesellschaftlicher Irrtum. Was kann sinnvoll für die Betroffenen getan werden?
  1. #1470

    ...

    Zitat von AKA Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für diesen Link. Was für ein wunderbar intelligenter Text.
    Ja, ist wirklich interessant, aber die Darstellung, daß Psychologen nur Verhaltenstherapie könnten, während TiefenPSYCHOLOGISCHE Therapie und PSYCHOanalyse rein ärztliche Domänen seien, ist natürlich unsinnig, aber Klappern gehört halt zum Handwerk. In Wahrheit stehen die verschiedenen Psychotherapeuten-Ausbildungen sowohl Medizinern als auch Psychologen offen, wobei die Psychologen offensichtlich mehr Vorwissen haben, aber später als Therapeuten den Nachteil haben, daß sie selbst keine Medikamente verschreiben dürfen.
  2. #1471

    Zitat von gerthans Beitrag anzeigen
    Freud, Adler und Jung, auf die ich mich hauptsächlich berufe, sind nicht veraltet und sie wohnten alle drei nicht im Elfenbeinturm.
    Das gilt freilich auch für Aristoteles. Freilich glaubt ihm trotzdem heute zu Recht keiner mehr die Entstehung von Belebtem aus Unbelebtem, die er beobachtet zu haben meinte - obwohl die im Ernstfall auf stärkeren empirischen Grundlagen stand als Freuds Penisneid.








TOP



TOP