Wer chronisch krank ist, sollte sich umfassend über sein Leiden und die Behandlungsmöglichkeiten informieren. Nimmt sich Ihr Arzt genug Zeit für Ihre Fragen?
Als jemand, der dieses Jahr eine Chemo hatte, versichere ich Ihnen, dass es heutzutage sehr gute Medikamente gegen die Nebenwirkungen gibt und die bekommt man von der Onkologie auch fast alle problemlos aufgeschrieben.
Mir geht es jetzt, ein halbes Jahr nach der Chemo, besser als seit langem, auch weil mich mein Arzt zu Sport verdonnert hat, um das Rückfallrisiko nochmalig zu senken.
Meine Frisur ist jedenfalls mal etwas Neues :-). Damit kann ich gut leben.
Von "Qualen" kann absolut keine Rede sein.
Ich habe die Zeit der Chemo einem guten Freund so beschrieben : die schlimmsten Tage waren noch lange nicht so schlimm, wie damals während der Studienzeit die Tage nach irgendwelchen Trinkgelagen, zum Beispiel mit Genever. ;-)
Soweit ich weiß, ist eine Thermographie des Brustgewebes ähnlich aussagekräftig wie eine klassische Mammographie, nur: unschädlich.
Warum sie nicht schon lange eingeführt wurde und auf diese Methode zumindest wahlweise oder falls ärztlich empfohlen umstellbar ist???
Lobbys der Radiologen??
Der Einsatz der Thermografie in der Krebsdiagnostik basiert auf der Annahme, dass ein Tumor aufgrund seiner gegenüber gesundem Gewebe stärkeren Durchblutung auch mehr Wärme entwickelt. Diese vermehrte Wärmeabstrahlung sollte bei der Thermografie deutliche Signale liefern. Doch auch gutartige Veränderungen können teilweise zu abweichenden Wärmeverteilungen führen, so dass die Thermografie keine eindeutigen Ergebnisse liefert und infolge dessen auch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt wird.
Das eher nicht. Denn schließlich hätten "die Radiologen" sich die Geräte anschaffen können und die Untersuchung anbieten können.
Man soll nicht immer von "Verschwörungen" ausgehen. ;-)
Ich habe nie behauptet, dass eine Mammographie immer die rechtzeitige Erkennung und Behandlung bringt.
Aber: die Fehlerquote ist auch bei bloß Abtasten hoch.
Es muss einfach jeder Mensch für sich ganz alleine entscheiden, ob man beim Roulette auf rot oder schwarz setzt - also "Mammographie mit Risiken" oder "keine Mammographie mit Risiken". Es wird je keiner gezwungen, sich mammographieren zu lassen, noch wird jemand unter Zwang davon abgehalten. Aber hier so zu tun, als sei die Mammographie für alle Menschen grundverkehrt, ist verantwortungslos.
Wovon reden Sie denn? Ich wurde noch nie "so bearbeitet". Ich wurde informiert über den jeweiligen Stand der Wissenschaft. Welche Schlüsse ich daraus gezogen habe ist immer meine Entscheidung geblieben.
Zum "jeweiligen Stand" der Wissenschaft kann man nur sagen, dass es eben immer neue Studien gibt, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Auch gestern von Vanita zur Verfügung gestellten Links zu Spiegel-Artikel zeigen, dass es keine Studie gibt, die keine Widersprecher hat. Es ist nun leider so, dass die Medizin noch mit zu vielen unbekannten Variablen bestückt ist, dass es möglich wäre, eine Richtlinie zu entwickeln, die für alle Menschen richtig wäre.