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Altmetall Ford - was sind Ihre Erfahrungen?

Der Verkehr auf deutschen Straßen wird von Altwagen dominiert, die fünf, zehn oder mehr Jahre auf dem Buckel haben. Was taugen die betagten Modelle? Was sind Ihre Erfahrungen mit alten Ford-Modellen?
  1. #1

    1998er Mondeo

    Hurra, endlich ist mal mein Auto dran.
    Ich fahre einen 1998er Mondeo 1,6 CL. Kaufgrund war im Jahre 2000 die Sicherheit. Der Mondeo hatte hinten drei vollwertige Gurtsysteme und drei Kopfstützen. Ein vergleichbarer Passat hätte in der Mitte nur einen Bauchgurt geboten. Nach einem selbstverschuldeten Unfall mit dem Vorgängerfahrzeug (Passat GL) wurde wegen der Anhebung der Versicherungsprämie die kleinste Motorversion 1,6 Liter Zetec mit 98 PS gewählt. Der Motor hat schon Mühe mit dem Wagen, besonders bei laufender Klimaanlage.
    Platz hat der Kombi mehr als genug, die Verarbeitung ist Ford – typisch. Irgendwo musste der Preisunterschied ja herkommen. Das nehme ich ihm nicht übel. Ärgerlich ist die mangelnde Lebensdauer von Teilen. So war nach 75.000 km ein neuer Katalysator fällig, obwohl der Wagen bei mir nie minderwertiges Benzin (er braucht Super) bekommen hat. Auch gehen die Birnen der Scheinwerfer gerne im Winter kaputt, was eine komplette Demontage der Scheinwerfer nebst Kühlergrill erforderlich macht. Der spröde Kunststoff bricht dann gerne und so musste ein Scheinwerfer bereits komplett ersetzt werden, keine billige Angelegenheit.
    Grundsätzlich bin ich mit dem Auto zufrieden und würde ihn mir wieder kaufen. Dann aber in einer etwas stärkeren Version. Beim aktuellen Modell gibt es den 1,6 Liter nicht mehr, er wäre mit dem noch größeren und schwereren Wagen wohl auch überFORDert.
    Aber ein neuer Wagen liegt noch in weiterer Ferne. Eigentlich ist der Mondeo noch im besten Alter, zumal er gerade erst 85.000 km gefahren ist. Er wird mir sicher noch treue Dienste leisten.
  2. #2

    Zitat von sysop
    Was sind Ihre Erfahrungen mit alten Ford-Modellen?
    Found on (the) road dead.
  3. #3

    Ford Escort BJ 1994 (genau wie der vorgestellte Mondeo).
    299.000 km gefahren;
    - 2. Kupplung,
    - 1. Getriebe (wird aber langsam Zeit für das zweite Getriebe)
    - 3. Auspuff
    - 2. Satz Zündkabel
    - 3. Querlenker (Schwachstelle beim Ford)
    - 1. Kühler
    - 2. Wasserpumpe
    - 1. Motor natürlich noch.
    - 3. Zahnriemen

    Bremsen + Scheiben, Reifen etc. weiss ich nicht mehr.

    Ich habe schon so viele Autos liegenbleiben sehen, die wesentlich neuer waren; ich bin zufrieden mit dem Ford.

    Hätte die Werkstatt die Kupplung nicht falsch eingebaut, wäre ich genau 0 mal liegengeblieben! Immerhin konnte ich mit dieser falsch eingebauten Kupplung 600km fahren.

    Nur die Ersatzteile könnten etwas günstiger sein.
  4. #4

    Für Ossis Reicht Das

    Imo wäre es kein Schaden, wenn alle diese Pflaumen möglichst bald vom TÜV in die ewigen Jagdgründe verfügt werden. Grauenhafte Fuhrwerke.
  5. #5

    Zitat von picard95
    Nur die Ersatzteile könnten etwas günstiger sein.
    Das stimmt. Ebenso die Werkstattpreise. Vor einigen Jahren bin ich von Ford zu ATU gewechselt, die waren etwas günstiger, fanden aber bei den Inspektionen oft Gründe für teure Reparaturen. Die vor einem Jahre beanstandete weil angeblich undichte Pumpe für die Servolenkung tut noch heute ihren Dienst ohne dass der Pegelstand auch nur im Geringsten abgesunken wäre. Inzwischen wird der Wagen in einer kleinen aber engagierten "Klitsche" gewartet und das Preisniveau hat eine erträgliche Position eingenommen. Zudem wird nur noch das repariert was wirklich kaputt ist oder zu gehen droht.
  6. #6

    Zitat von GretaMolander
    Imo wäre es kein Schaden, wenn alle diese Pflaumen möglichst bald vom TÜV in die ewigen Jagdgründe verfügt werden. Grauenhafte Fuhrwerke.
    Ich weiß, Sie gehören der Saab - Fraktion an. Aber das geht dann doch zu weit.
  7. #7

    Es gibt einige Modelle, die ....

    Zitat von sysop
    Der Verkehr auf deutschen Straßen wird von Altwagen dominiert, die fünf, zehn oder mehr Jahre auf dem Buckel haben. Was taugen die betagten Modelle? Was sind Ihre Erfahrungen mit alten Ford-Modellen?
    ... sind kaum tot zu kriegen. Ein Golf I Diesel habe ich ca. 190000 km gefahren. Wenn mir nicht hinten einer rein gefahren wäre, hätte er das auch noch länger gemacht. Mit 'nem Opel Kadett mit Heckklappe habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Der hat allerdings nach 11 Jahren ein paar Roststellen gehabt, die dann nach 2-3 Jahren wirklich Probleme gemacht hätten. Die Maschinen und Getriebe waren immer noch völlig OK.
  8. #8

    Zitat von sysop
    Was sind Ihre Erfahrungen mit alten Ford-Modellen?
    Bisher eigentlich nur positive. Mittlerweile fahre ich den dritten Mondeo Kombi und würde mir jederzeit wieder einen zulegen. Beim Mondeo stimmt definitv das Preis-Leistungsverhältnis, was man vom Passat leider überhaupt nicht behaupten. Selbst in der Top Ausstattung "Ghia" ist ein Mondeo noch günstiger zu haben als ein Passat!

    Das Interieur ist nicht aufregend, aber angenehm, nicht zu plastikmäßig. Platz ist reichlist vorhanden, sowohl auf den Rücksitzen, als auch im Kofferraum. Kleine Anekdote am Rande: Vor 3 Jahren habe ich mir kurzerhand eine ganze Europalette Rollrasen komplett hinten reinsetzen lassen, was eine Menge ungläubiger Blicke ringsum zur Folge hatte. :-)

    Der Motor des 1.8 Liter Turbodiesel ist leider mit 90 PS etwas unterdimensioniert, zügige Ampelstarts kann man komplett vergessen. Wenn dann noch die Klima läuft hat man das Gefühl, hinten am Wagen ist ein Gummiband angebunden - so zäh fährt er sich dann.

    Dafür kann ich problemlos Salatöl zum Diesel dazutanken, da der Motor noch kein TDI, sondern ein Vorkammer Diesel ist. 50% Salatöl sind im Sommer ohne Umbau möglich, auch ein großer Vorteil dieses "alten" Autos.

    Mein Fazit: Ein ideales Familienfahrzeug!
  9. #9

    Alternative zum Passat?

    ... das ist nur der Volvo P245, der schon ohne Rücksitze umzuklappen 1000l Kofferraum hat. Mein Diesel hatte zuletzt 299000 km bei einem Alter von 14 Jahren auf dem Tacho. Der Verbrauch lag bei 7 bis 7,5l Diesel. Weil ich jetzt nur noch Kurzstrecke fahre und ich das dem Motor nicht antun wollte, habe ich ihn gegen einen gleichaltrigen (!) Benziner getauscht, der nur 150 000 km gefahren war. Ich denke ihn noch weitere 150 000 km zu fahren, erwäge jedoch ihn noch auf LPG umzustellen, was sich bei diesem Fahrzeug lohnt. TÜV Besuche sind immer nett, weil es nie irgendwas zu beanstanden gab.








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