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Wie finden Sie "The Dark Knight"?

Nach dem großen Erfolg in den USA läuft der neue Batman-Film "The Dark Knight" nun auch in Deutschland. Wie gefällt Ihnen der Film? Und wie der verstorbene Heath Ledger in seiner letzten Rolle?
  1. #1

    Ich habe lange auf den Film gewartet und war nach den fast durchgehend positiven Rezensionen der letzten Wochen davon überzeugt ein Meisterwerk des modernen Kinos serviert zu bekommen, doch ich muss -leider- sagen, dass die Spiegel-Rezension den Nagel wirklich genau auf den Kopf trifft: der Film ist bleischwer. Der Spass ist auf der Strecke geblieben und der Film kommt nicht an seinen exzellenten Vorgänger heran. Dabei ist The Dark Knight beileibe kein schlechter Film, er kann nur die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Das liegt auch an Heath Ledger, der wirklich so brilliant ist, dass er die anderen Schauspieler absolut in den Schatten stellt. Bei "There will be blood" hat diese one-man-show funktioniert, hier leider nicht ganz. Trotzdem muss man sich den Film im Kino anschauen, wenn möglich auch im Original, allein die Darstellung des Jokers ist den Eintrittspreis wert...
  2. #2

    die fsk macht sich in meinen augen lächerlich. the dark night, bekommt die freigabe16. wenn man dann mit beowulf vergleicht, wo szenen vorkommen, die ab 18 sind, aber die freigabe 12 bekommt, kann man nur noc hden kopfschütteln über die unfähikkeit der fsk
  3. #3

    Zitat von pro obama Beitrag anzeigen
    die fsk macht sich in meinen augen lächerlich. the dark night, bekommt die freigabe16. wenn man dann mit beowulf vergleicht, wo szenen vorkommen, die ab 18 sind, aber die freigabe 12 bekommt, kann man nur noc hden kopfschütteln über die unfähikkeit der fsk
    Seien Sie denen nicht böse. Die befürchten doch nur, dass da Jugendliche, halbe Kinder noch, ständig im Kino sitzen, die ein "G" nicht von einem "K" unterscheiden können. ;-)
  4. #4

    Zitat von Parzival v. d. Dräuen Beitrag anzeigen
    Seien Sie denen nicht böse. Die befürchten doch nur, dass da Jugendliche, halbe Kinder noch, ständig im Kino sitzen, die ein "G" nicht von einem "K" unterscheiden können. ;-)
    entschuldigung aber ich gehöre zu diesen halben kindern ;-)
  5. #5

    Endlich

    So gerade aus dem Kino zurück und natürlich sind die Eindrücke noch frisch und das Gehirn überlastet. Als früher Batman-Fan, der alles über den schwarzen Ritter aufgesaugt hat, danke ich Nolan aus tiefstem Herzen. Der Spiegel fand den Film bedeutungsschwer und ironiefrei? Ich habe öfter aus dem tiefsten Inneren meiner schwarzen Seele gelacht und bin verdammt froh, dass Batman sich nicht mehr mit Arnie und Nippeln auf der Brust rumschlagen muss. Die deutsche Synchro ging in Ordnung, auch wenn ich mich jetzt auf die engl. Version für zuhause freue.
  6. #6

    und ich hoffe ich mache nicht den eindruck, dass ich ein g nicht von einem k unterscheiden kann ;-)
  7. #7

    Seh sehr gelungener Film

    Ich besuchte gestern voller Vorfreude The Dark Knight und muss sagen das Nolan ganau das gelungen ist, was ich von dem Film erwartet habe.
    Genau die vom Spiegel kritisierte Schwere und Beklemmtheit macht meiner Meinung nach den Film aus. Niemand erwatet von Batman Späße oder Slapstick Einlagen, es sei denn er verbindet mit Batman die graunenhaften Teile drei und vier.
    Vielmehr glänzt der Film mit suptilen Humor, der schon die ersten beiden Teile, sowie den fünften ausmachte. Natürlich komme auch ich nicht umhin Ledger für seine grandiose Darstellung hervorzuheben, wobei auch alle anderen Rollen exzellent besetzt und gespielt sind.
    Problematisch könnte nun aber eine Vortsetzung werden, die sich mit diesem Meisterwerk der Comicverfilmung messen muss.

    Zu der angesprochenen Leichtigkeit der Spiderman und x- Men Filme kann ich nur sagen, dass mir angsteinflößende,der realitätentsprungenen Gangster, wie der Joker, lieber sind, als verrückte Biconics mit Tentaklearmen und fliegenden Skateboards. Auch die ewige Liebesgeschichte zwischen Spiederman und M.J. war am Ende der Reihe für mich nur noch belastend.
  8. #8

    Ich bin wirklich kein Batman Fan

    und hatte mir auch geschworen nach den, in meinen Augen, grauenvollen Verfilmungen von Tim Buron mit sowas nie wieder anzutun.

    Aber der neue Batman überzeugt. Es überzeugen die schaupielerischen Leistungen von Michael Caine, Morgan Freeman, Christian Bale und natürlich Heath Ledger.

    Der Joker ist eine Figur die wirklich sensationell umgesetzt ist und von einer sinnfreien Boshaftigkeit die einen schaudern lässt. Ob der Film jetzt zu moralisch oder zu schwer ist, vermag ich nicht zu sagen. Natürlich hat er seine Szenen wie z.B. auf der Fähre die überzogen wirken.

    Aber bitte... Das ist ein Batman Film, das ist Amerika, das ist Hollywood... wer die Lösung der Probleme der Welt in einem Film haben will sollte sich mehr bei Ingmar Bergmann und Liv Ullmann tummeln. Man muss auch die Fähigkeit haben sich auf einen solchen Film einzulassen und die Achterbahnfahrt mitmachen. Was hat man denn davon ständig zu meckern: "die Achterbahn ist aber zu schnell, zu hoch, zu laut, zu kurvig... dann sollte man nicht Achterbahn fahren.

    Ich habe den Film im Original gesehen und kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Synchronisation diese Feinheiten rüber bringen kann die Heath Ledger einbringt. Die leicht sabbernde und völlig kirre Sprache sind ein wesentliches Ausdrucksmittel vom Jocker.

    Alles in allem 4,5 Sterne von 5 möglichen... Reingehen....
  9. #9

    Nach den guten Kritiken, die der Film bisher bekommen hat, bin ich gestern prompt in die Spätvorstellung des Films gegangen - voller Erwartungen - und kam strahlend wieder heraus.

    Ich beileibe kein großer Fan von Comicverfilmungen geschweige denn Comics an sich, allerdings ist Batman für mich auch nicht vergleichbar mit Spiderman oder Hulk. Schliesslich ist er alles in allem ein Mensch, nicht mehr und nicht weniger, ähnlich seinen Widersachern. Aber nun gut, zurück zum Film.

    Mir hatten die alten Verfilmungen mit Val Kilmer und George Clooney nur Langeweile bereit, bis ich Batman Begins sah - da Christian Bale die Rolle bekam. Für mich ist er die ideale Besetzung, da er den Spagat zwischen prolligen Milliardär und düsteren Rächer schafft, ohne dabei lächerlich zu wirken. Ich verstehe auch nicht, warum Batman lustig sein soll, der ganze Film ist in seiner Atmosphäre und Thematik düster und dunkel, was ich sehr genossen habe. Die unterhaltsamen Momente waren aber trotzdem nett eingestreut, sei es wenn Mr. Wayne sich das russische Ballett mietet oder Joker im Krankenschwesteroutfit über die Straße wackelt.
    Auch wenn mir Batman etwas untergeht, da recht wortkarg im Dialog mit dem Joker, finde ich ihn wieder genial gespielt. Über Joker brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren, ich habe seit langem keinen so überzeugenden Bösewicht mehr gesehen wie gestern, wobei ich recht skeptisch war, ob Ledger diese Rolle ausfüllen könnte.
    Allerdings fand ich auch die anderen beiden Hauptcharaktere sehr gut, v.a. Gary Oldman. Aaron Eckhart gefiel mir auch, wobei etwas zu "gut" im Sinne von sündfrei zu Beginn des Films, aber das gab sich dann ja im Verlaufe des Films.

    Ich fand es auch schön, dass man nicht nach 120 Minuten aufhörte und den nächsten Film mit Two Face gedreht hat, sondern gleich weitergemacht hat. Gerade die letzten Minuten haben mich gefreut, da hier wieder klargestellt wurde - Batman ist kein Held. Er ist kein Vorbild und er ist kein Retter, er ist das, was die Stadt (Welt) gerade braucht.

    Meiner Meinung nach ein Klasse Film, den man nur weiterempfehlen kann.








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