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Heimlich, still und leise findet die heute alltäglich statt. Nicht nur bei den Medien, sondern erst recht in der Politik und in der Wirtschaft. Sie heißt: Juristerei!
Nicht ein Satz der Leitmedien verläßt heute eine Verlagshaus ohne juristische Prüfung. Die Dinge sind kompliziert geworden und die leichteste Anfechtbarkeit kann teuer und lästig werden. Der beste und mutigste Journalist muß sich dieser Zensur unterwerfen, sonst erscheint seine Arbeit nicht.
In der Politik bestimmen Juristen schon lange, wo es langgeht und bei der Wirtschaft besteht nur in einem Bereich eine Beschäftigungsgarantie, bei den Juristen. Die auch und gerade die Aufgabe haben, der ungeliebten Konkurrenz eins auszuwischen, siehe Samsung oder das hiesige Wettbewerbs"recht".
Was das mit der Spiegel-Affäre zu tun hat? Sehr viel, denn seinerzeit versuchten Strauß & Co mit juristischen Mitteln und hergeholten Anklagen ungeliebte Kritiker mundtot zu machen, heute sind alle gedämpft und verbreiten nur, was Juristen zuvor abgesegnet haben. Der Skandal ist also alltäglich: Die geistige Freiheit hat sich den Formaljuristen untergeordnet!
rabenkrähe

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