Amerikanische TV-Serien führten im deutschen Fernsehen lange ein Schattendasein, doch inzwischen sind viele klassische und vor allem neue sehr angesagt. Welche Serien gehören derzeit zu Ihren Favoriten?
Danke fuer die "Sherlock" Bekraeftigung.
Grundsaetzlich schaue ich alle englischsprachigen TV-Serien im Original, schliesslich lebe ich in Neuseeland, und Englisch ist daher meine Zweitsprache.
Hatte allerdings neulich wieder einmal die reine Freude beim Anschauen von "Der Fahnder" mit Klaus Wennemann. Zum Kringeln. Tja, das Nachdenken ueber die Vergangenheit weckt einfach so viele Erinnerungen... :-P
Homeland > Simplicity is complex > Click, click ....
Hocke bei 47m10s der letzten Episode, Season 1, in der Badewanne und zisch mir ein Blondes.
Wie es weitergeht?
Als Konsument des Endproduktes ist mir das völlig wurscht. Ein gute Serie muß nicht teuer sein aber ein Billigproduktion ist auch nicht automatisch gut. Gilt umgekehrt natürlich genauso.
Und das kann ich eben überhaupt nicht nachvollziehen, denn ich habe in den paar Episoden, die ich mir angetan haben, nur stereotype Figuren, abgedroschene Storylines und miserables Schauspiel gesehen. Und zwar in einer Konzentration, die für mich einfach nur unerträglich war. Es will mir nicht in den Kopf, wie man diesen Mist in einem Atemzug mit Serien wie "Justified" oder "Breaking Bad" nennen kann. Letzteres trifft übrigens aus irgendwelchen Gründen meinen Geschmack nicht, trotzdem würde ich es nie als Schund bezeichnen. Bei "Haven" hingegen kann man das gar nicht oft genug tun.
Nein, nicht in dieser Absolutheit. Natürlich ist es letztlich auch Geschmackssache, ob einem eine Serie gefällt oder nicht. Aber es gibt auch halbwegs objektive Kriterien für "Qualität", gerade auch in Bezug auf das Storytelling und die Darstellerleistungen. Und da ist "Haven" einfach nur Dreck.
Da muß ich mir keine Sorgen machen, "Sherlock" ist großartig.
Der Kontext einer Produktion sollte schon Beruecksichtigung finden.
Ganz einfach, indem man das Anschauen all dieser Shows genossen, und ebendiese freudige Meinung im Forum verbreitet hat. Was ist schon dabei? Uns hat "Haven" gefallen. Wenn das nicht ihr Fall ist, dann ist das eben so.
"BB" hatte meines Erachtens nach einen ziemlichen Haenger in Season 2 (oder war es 3?), aber hat sich seitdem staendig gesteigert, und das aktuelle Finale war ein "Oh, I did not see this one coming" (nur um jeden Spoiler zu vermeiden).
Ihre Tendenz, Serien, die vielleicht nicht unbedingt auf dem Gipfel des Olymps beheimatet sind, einfach so in Bausch in Bogen in den Boden zu rammen, empfinde ich allerdings als etwas unfair.
Ist denn Ihre eigene taegliche Kreativitaet & Arbeitsleistung so perfekt, dass Sie alle anderen im Vergleich dazu jederzeit ueber die Klinge springen lassen koennten?
Schaunmermal... wenn ich denke, dass Sherlock langweilig ist, und nachher Ihr PC vom Netz getrennt ist, ja dann.... ;-)
In "Bausch und Bogen" ramme ich nur Serien in den Boden, deren bloße Ausstrahlung eine Beleidigung des Zuschauers darstellt. Mittelmaß kann ich problemlos ignorieren, oder aber er wird sogar zu einem "Guilty Pleasure".
Dann kommen Sie halt vorbei und hauen mir eine runter. ;-)
Axo. Dann haben wir offensichtlich eine völlig unterschiedliche Anspruchshaltung bezüglich solcher Verfilmungen. Sie möchten eine "Show", ich persönlich mag eine Geschichte erzählt bekommen. Und zwar dergestalt, dass ich diese nachempfinden kann, sie für interessant und verfolgenswert halte, ausgestattet mit spannenden, witzigen, intelligenten, liebevoll gestalteten Charakteren, die mich dazu veranlassen, wissen zu wollen wie sich die Sache weiterentwickelt.
Das alles finde ich bei 'Haven' nicht. Nichtmal ansatzweise.
Das buche ich jetze mal unter "jugendlichem Übermut" ab und lasse es ungestraft durchgehen. :)
Geändert von ( um Uhr)
Rock'n'Roll ist, wenn man's TROTZDEM macht.
Nun fangen Sie bitte nicht auch noch damit an, mich fuer das Mischen von deutschen Begriffen ("Fernsehserie") und englischen ("TV show") ans virtuelle Kreuz zu nageln. Die beste Frau von allen, der mein neuseelaendisches "Denzenglisch" des oefteren gehoerig auf die Zwiebel geht, tut das schon erfolgreich genug... ;-)
Wir sind schon "on the same page"..., nur nicht, was die "spezielle fortsetzungsbasierte Televisionsdarbietung" anbelangt.
Sie nennen mich "jugendlich"... *erroet*... vielen lieben Dank fuer dieses erfrischende Kompliment. :-)
Zwischendurch schauen wir immer wieder mal ins Forum rein. Wir (Lebenspartnerin und ich) haben keinen Fernseher und verbringen die meiste freie Zeit mit lesen.
Wenn mir uns eine Serie zulegen findet da immer ein längeres Auswahlverfahren statt.
Die Tochter meinte immer wieder wir sollen mit ihr „How I met your mother“ schauen. Nach wenigen Episoden fanden wir die Sache jedoch recht „flach“.
Dann hat hier im Forum einer „My name is Earl“ als interessantere Alternative empfohlen. Wow, gestern letzte Episode der 1. Staffel reingezogen. Au weia, wir lagen uns vor Lachen geschüttelt mit Tränen in den Augen in den Armen, also so was. Danke, danke lieber Mitforist.
In unserer Sammlung haben wir
Six Feet Under
Bones
The Shield
Sopranos
Kommissarin Lund
Angel
Firefly+Film Serenity
Anschaffen werden wir uns (wenn als Box vorhanden)
The Wire
True Blood (hat mir die liebe Tochter die ersten drei Staffeln als Box zum Geburtstag geordert)
Life
Die ersten zwei Staffeln Weeds haben uns auch sehr gefallen. Die Freundin welche uns die ersten zwei Staffeln Dexter ausgeliehen hat, sollt sich auch mal wieder melden Dexter möchten wir unbedingt auch weiterverfolgen….
Sehr gespannt sind wir auf Firefly und die Sopranos. Aber das wird wohl noch fast ein Jahr dauern bis wir diese in Angriff nehmen. Da wir nur an 2-3 Abenden pro Woche Episoden konsumieren hält so eine Box lange hin.