Das ist leider sehr missverständlich. Ich habe es zuerst so verstanden, dass es ästhetische Gründe gibt, nichts abzureißen, was noch funktioniert. Was allerdings nicht logisch wäre.
Dann habe ich langsam gemerkt, wie Sie es wahrscheinlich meinen: Man soll bei der Beurteilung die Ästhetik nicht über die Funktion stellen und nichts abreißen, nur weil es einem optisch nicht mehr gefällt.
Sie selbst Architekt, gell? Die lieben nämlich solche Nominalsätze ;-)
Wie soll das bitteschön gehen? Heißt es nicht besser: Das Quartier sollte Raum für Individualität lassen, damit sich die Bewohner mit ihm identifizieren können?
Mit dieser Einschränkung haben Sie das Todesurteil geschickt mit eingebaut. Denn mit 'relativ geringem Aufwand' lässt sich heute kein Haus mehr vorschriftsmäßig sanieren. Weder die Fassade (Energie, Abdichtung), noch das Innenleben (Heizung, Installationen).

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