Ich brauchs net, von mir aus können sie da auch Rasen lassen.
Union und FDP wollen in ihrem Koalitionsvertrag ein Bekenntnis zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses abgeben. Es droht aber eine Verschiebung aus Kostengründen, denn die Kosten von 550 Mio. Euro belasten den Haushalt. Diese Mittel könnten anderweitig eingesetzt werden. Wie stehen Sie zum Stadtschloss?
Ich brauchs net, von mir aus können sie da auch Rasen lassen.
Ja, soll er.
Am besten auf den St. Nimmerleinstag.
Besser leer als das.
Unglaublich, wie sie nicht vorhandene Steuergelder verschleudern. Kein Mensch braucht ihren Protz. Dieses Politgesindel, sie leben wie die Made im Speck, leisten sich Prunkpräsenzen in Berlin und Brüssel, bauen Lustschlösser wie einst LudwigII und Ludwig14, unsinnige Bauten und Bahnhöfe in Berlin und Stuttgart, führen anrüchige, für unser Land total überflüssige Kriege und genießen völlig unverdiente Pensionen. Um den Protz zu finanzieren erfinden sie verlogene "Schattenhaushalte", denn die Kassen sind leer, Bund und Länder haben zusammen 1,5 Billionen Schulden, das sind im Augenblick 18.568 Euro für jeden Deutschen. Gleichzeitig verlieren Tag für Tag schuldlos tausende Bürger ihre Arbeitsplätze. Sie werden künftig weder Steuern noch Sozialabgaben bezahlen, aber sie werden sehr viel Zusatzkosten verursachen. Die Politiker der so genannten demokratischen Parteien haben längst jede Bodenhaftung verloren, sie ruinieren das Land und seine Bürger.
Das Berliner Stadtschloß glatt schon zu Zeiten seiner historischen Existenz als eines der hässlichsten Bauwerke Deutschlands. Wenn man es jetzt wieder aufgebaut werden soll, zeigt sich einmal mehr, welch krankes Verständnis in Deutschland hinsichtlich historischen Notwenigkeiten und Hinterlassenschaften herrscht.
Völlig richtig, es müssen die "richtigen" Prioritäten gesetzt werden, der Pöbel muß wieder lernen zur Elite aufzuschauen, aber erst nach dem er sich gebührend verbeugt hat.
Dann hat "Mutti" ja endlich eine standesgemäße Residenz und muß nicht mehr wehmütig zur Queen nach London kucken.
Natürlich brauchen wir das Schloß.
Jedesmal, wenn ich dort vorbeifahre, wird die diese Leere schmerzlich bewußt.
Aber bitte mit der Schloßfreiheit (Nationaldenkmal für Kaiser Friedrich I.)
http://www.zlb.de/schlossplatz/geschichte/denkmal.htm
Die Kosten sollten sich im (städtebaulich angemessenen) Rahmen halten.
Hier wird ja sehr viel Quatsch geschrieben, aber das hier ist kaum noch zu überbieten! Das Schloss war ein Hauptwerk Schlüters, es war der bedeutendste protestantische Profanbau eines der besten Barockbaumeisters seiner Zeit. Die Paradekammern sind Höhepunkte des Barock. Nun kann man über Geschmack bekanntermaßen nicht streiten, die künstlerische Bedeutung des Schlosses aber ist unbestritten.
Übrigens: die Russen und Polen haben ihre Schlösser wieder aufgebaut. Sagen Sie denen doch mal das sie ein krankes Verständnis von Geschichte haben.
Das ist ja alles richtig. Aber vergessen Sie nicht, dass eine nationale Front von den Grünen bis zur CSU für diese architektonische Abstrusität gestimmt hat. Selbst in der Linkspartei/PDS waren nicht alle strikt dagegen. Bei allem Ekel für Schwarzgeld sollte man das nicht vergessen. Und auch jetzt, wo das Geld zugunsten der Banken und Versicherungen verballert ist, sollte man da nicht auf Einsicht hoffen.
der Bauherr selbst wollte dort nicht wohnen, und als Wessie sag ich, vernichtet nicht alles, was Ossie war. Ich habe gemeinsam mit meiner Frau die letzten Wochen des Palastes der Republik fotografisch begleitet ("Der Berg"), und es waren bei weitem nicht nur Ostalgiker, die dafür waren, das Gebäude zu erhalten. Und dieses sch**** Schloss wird wahrscheinlich nie kommen, wg. Geldmangel. Aber der Abriss hat erst einmal vollendete Tatsachen geschafft.