Rock - sind die Rolling Stones die größte Band der Welt?

Vor 50 Jahren gründeten Mick Jagger und Keith Richards die Rolling Stones, den ultimativen Gegenentwurf zu den Beatles. Die Rivalität mit den Liverpoolern war anfangs ihr Schicksal, danach wurden die Zeiten noch viel härter. Immerhin sind die Stones nach vielen Höhen und Tiefen noch aktiv, und nicht nur Fans halten sie nach wie vor für die ultimative Darbietungsform des Phänomens Rock. Sind die Rolling Stones in diesem Sinne die größte Band der Welt?
  1. #240

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    ...Sie müssen nicht den Kopf schütteln - eigentlich eine ganz normale, und die beruht nun mal auch auf den eigenen Geschmack. Das heißt ja nicht, dass ich "Kindermelodien" grundsätzlich ablehne.
    Bach von Glenn Gould gespielt - schön und angenehm, weil er weitgehend auf Verzierungen verzichtet. Ich mag so was. Paul McCartney macht aber hauptsächlich sehr gefällige Popmusik, wogegen ich nichts habe. Muss ich mir ja nicht anhören.
    Ach ja, McCartney auf die quasi-Kinderlieder "Obladi..." und "Yellow Submarine" zu reduzieren, ist ja immer wieder gerne beliebt, wenn man dem Mann was auswischen will. Aber ein relativ sanftes Stück wie "Yesterday" oder auch "Here, there and everywhere" ist nicht unbedingt als Kinderlied zu bezeichnen. Und daß McCartney, dem ich selbst durchaus einen Hang zur Seichtheit attestiere, etwas wie "Helter Skelter" oder "Why don't we do it in the road" nebst etwa auch "Get back" gemacht hat, wird dann natürlich weitgehend negiert. - Und nein, man muß sich garnix anhören. Vorurteile könnten ins Wanken kommen.
  2. #241

    Zitat von loeweneule Beitrag anzeigen
    Ach ja, McCartney auf die quasi-Kinderlieder "Obladi..." und "Yellow Submarine" zu reduzieren, ist ja immer wieder gerne beliebt, wenn man dem Mann was auswischen will. Aber ein relativ sanftes Stück wie "Yesterday" oder auch "Here, there and everywhere" ist nicht unbedingt als Kinderlied zu bezeichnen. Und daß McCartney, dem ich selbst durchaus einen Hang zur Seichtheit attestiere, etwas wie "Helter Skelter" oder "Why don't we do it in the road" nebst etwa auch "Get back" gemacht hat, wird dann natürlich weitgehend negiert.
    Ich sagte ja schon, dass ich kein Beatles-Feind bin - und P McC ist mir immer sehr Sympathisch gewesen. Die von Ihnen aufgezählten Titel wie z.B. "Helter Skelter" finde ich auch sehr gelungene McCartney Kompositionen. Ich sage ja nicht, dass er nur Lala-Stücke geschrieben hat, aber überwiegend. Das Rauhere der Stones hat mir nun mal besser gefallen. Die Beatles hatten diesen Rhythm & Blues und den Rock nun mal nicht wirklich drauf (oder wollten es nicht), auch Songs wie "Day Tripper" oder "Ticket To Ride" täuschen darüber nicht hinweg. Rock groovte bei ihnen nun mal nicht.

    Zitat von loeweneule Beitrag anzeigen
    - Und nein, man muß sich garnix anhören. Vorurteile könnten ins Wanken kommen.
    Nein, Beatles-Songs muss ich mir wirklich nicht mehr anhören, die habe ich alle ausgiebig gehört. Auch die Vorurteile kommen nicht ins Wanken, weil es nun mal mein Urteil ist.
  3. #242

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Ich bin ehemaliger Stones-Fan aber kein Beatles-Feind. Ich habe mich auch immer gefragt, was ist das eigentlich ist, was die Beatles da machen? Eines Tages habe ich es gewusst: Eklektizismus. Was da manchmal an Tuba, Posaune, Honky-Tonk Klavier und Streicher zu hören war - seltsam. In der Regel empfand ich die Musik der Beatles als zu leicht verdaulich, zu anspruchslos. Andererseits waren mir Beatles Kompositionen immer zu überladen, überarrangiert und zu perfekt. Und Paul McCartney hat nur ein Kinderlied nach dem anderen komponiert. Den Beatles fehlte immer die Schüppe Dreck, die die Stones aber hatten. Wer sollte denn den größte (existierende) Band sein, außer den Rolling Stones? Eigentlich gab es die Beatles doch nur ca. sechs Jahre. Die Stones und die Beatles hören ich mir aber schon seit fast 30 Jahren nicht mehr an. Ich bin kein Oldie-Fan.
    Es ist doch Quatsch dass gute Musik dreckig und rebelisch sein muss + irgendein tolles politisches oder sonstiges Message haben muss.
    Die Musik wird nicht an den Maßstäben gemessen.
    Keines von beidem muß eine gute Musik / ein guter Song haben, für gut gefunden zu werden.
    Wenn das so einfach gewesen wäre, also leicht verdauliche, anspruchslose Songs zu schreiben, wieso sind dann die anderen Bands aus der Beat-Ära nicht so gigantisch erfolgreich geworden wie die Beatles?
    Es gab sie viele, Dutzende davon,... Herman Hermits, Manfred Mann, Searchers, Kinks, etc...Erfolgreich waren sie alle mit je Paar Hits, aber keine hat annährend erreichen können was die Beatles erreicht haben.
    Der Vergleich zwischen der Musik von RS und der von Beatles ist sinnlos. Da die beiden nicht die gleiche Art von Musik gemacht haben. Die RS klangen vom Anfang an amerikanisch als, wären sie alle irgendwo in US Südstaaten geboren und aufgewachsen und nicht in England. Die Beatles klangen immer typisch britisch.
    Wer ist die grösste und beste Band, das entscheidet jeder für sich, das ist immer eine Sache des persönlichen Geschmackes.. Aber..
    Wenn man nicht aus der eigenen Sicht, sondern neutral beobachtet also weltweit...dann haben die RS einfach nicht die so große Popularität und so große weltweite Bedeutung wie die Beatles. Und wenn man, weltweit, den Bekanntheitsgrad der Songs der beiden Bands vergleicht, da können die RS auch nicht mithalten. Die Beatles haben einfach viel mehr bekannte Songs und Hits als die RS.
  4. #243

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Paul McCartney hat nur ein Kinderlied nach dem anderen komponiert. Den Beatles fehlte immer die Schüppe Dreck, die die Stones aber hatten. Wer sollte denn den größte (existierende) Band sein, außer den Rolling Stones? Eigentlich gab es die Beatles doch nur ca. sechs Jahre. Die Stones und die Beatles hören ich mir aber schon seit fast 30 Jahren nicht mehr an. Ich bin kein Oldie-Fan.
    Apropos Kinderlieder...
    McCartney hat als Solo-Künstler tatsächlich zwei echte Kinderlieder gemacht (bewußt)..."We all stand together" und "Once Upon a long ago" (in beiden Videos sind Zeichentrickfilme..)..aber dass er mit Beatles und sonst "Kinderlieder" und belanglose Songs gemacht hat, das stimmt nicht...
    Seine Alben die er gerade in den 90-er und 2000-er Jahren gemacht hat, wurden von der Kritik, von allen Seiten, für gut und ja, auch anspruchsvoll gefunden. Auch von den jüngeren Rock-Pop-Kritikern, die sonst gegenüber den alten Künstlern immer etwas mürrisch sind.
  5. #244

    Rockmusik ohne Dreck und Rebellion

    .
    die ist keine. Weshalb die Beatles bei der Bewertung nach der größten Rockband der Welt und dies ist ja ohne Zweifel das thema dieses Forums, schon einmal herausfallen. Sie gehören ganz einach nicht dazu. Sie waren Pop Musiker keine Rockmusiker. Jeder Rockmusiker ist zwar auch Pop-Musiker, nur gilt dies eben nicht umgekehrt.
    .
    Was die Popularität betrifft, so mag diese für die Beatles in den 60zigern größer als für die Stones gewesen sein, zumal die Medien dies auch kräftig mit zahlreiche Legenden die die Beatles wahrheitswidrig bevorzugt haben,beförderten. Ich erinnere hier nur an die nunmehr von mir widerlegte hartnäckige Legende, das der Stones- Titel; As Tears go by, eine Antwort auf Yesterday gewesen sein soll.
    Auch die vielgerühmte Beatlesmania wurde von mir als Zeitungsente
    nachgewiesen.

    Im Übrigen gibt es die Beatles seit fast einem halben Jahrhundert nicht mehr. Die von Ihnen vermutete Bedeutung der Beatles existiert nur noch als Erinnerung überwiegend älterer Semester. In der heutigen Pop und Rockszene sind sie mangels Realexistenz bedeutungslos.Was sich von den Stones angesichts Ihrer weltweiten Konzerterfolge nun wirklich nicht sagen lässt.




    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Es ist doch Quatsch dass gute Musik dreckig und rebelisch sein muss + irgendein tolles politisches oder sonstiges Message haben muss.
    Die Musik wird nicht an den Maßstäben gemessen.
    Keines von beidem muß eine gute Musik / ein guter Song haben, für gut gefunden zu werden.
    Wenn das so einfach gewesen wäre, also leicht verdauliche, anspruchslose Songs zu schreiben, wieso sind dann die anderen Bands aus der Beat-Ära nicht so gigantisch erfolgreich geworden wie die Beatles?
    Es gab sie viele, Dutzende davon,... Herman Hermits, Manfred Mann, Searchers, Kinks, etc...Erfolgreich waren sie alle mit je Paar Hits, aber keine hat annährend erreichen können was die Beatles erreicht haben.
    Der Vergleich zwischen der Musik von RS und der von Beatles ist sinnlos. Da die beiden nicht die gleiche Art von Musik gemacht haben. Die RS klangen vom Anfang an amerikanisch als, wären sie alle irgendwo in US Südstaaten geboren und aufgewachsen und nicht in England. Die Beatles klangen immer typisch britisch.
    Wer ist die grösste und beste Band, das entscheidet jeder für sich, das ist immer eine Sache des persönlichen Geschmackes.. Aber..
    Wenn man nicht aus der eigenen Sicht, sondern neutral beobachtet also weltweit...dann haben die RS einfach nicht die so große Popularität und so große weltweite Bedeutung wie die Beatles. Und wenn man, weltweit, den Bekanntheitsgrad der Songs der beiden Bands vergleicht, da können die RS auch nicht mithalten. Die Beatles haben einfach viel mehr bekannte Songs und Hits als die RS.
  6. #245

    Zitat von ObackoBarama Beitrag anzeigen
    Es ist doch Quatsch dass gute Musik dreckig und rebelisch sein muss + irgendein tolles politisches oder sonstiges Message haben muss.
    Die Musik wird nicht an den Maßstäben gemessen.
    Keines von beidem muß eine gute Musik / ein guter Song haben, für gut gefunden zu werden.
    Wenn das so einfach gewesen wäre, also leicht verdauliche, anspruchslose Songs zu schreiben, wieso sind dann die anderen Bands aus der Beat-Ära nicht so gigantisch erfolgreich geworden wie die Beatles?
    Es gab sie viele, Dutzende davon,... Herman Hermits, Manfred Mann, Searchers, Kinks, etc...Erfolgreich waren sie alle mit je Paar Hits, aber keine hat annährend erreichen können was die Beatles erreicht haben.
    Der Vergleich zwischen der Musik von RS und der von Beatles ist sinnlos. Da die beiden nicht die gleiche Art von Musik gemacht haben. Die RS klangen vom Anfang an amerikanisch als, wären sie alle irgendwo in US Südstaaten geboren und aufgewachsen und nicht in England. Die Beatles klangen immer typisch britisch.
    Wer ist die grösste und beste Band, das entscheidet jeder für sich, das ist immer eine Sache des persönlichen Geschmackes.. Aber..
    Wenn man nicht aus der eigenen Sicht, sondern neutral beobachtet also weltweit...dann haben die RS einfach nicht die so große Popularität und so große weltweite Bedeutung wie die Beatles. Und wenn man, weltweit, den Bekanntheitsgrad der Songs der beiden Bands vergleicht, da können die RS auch nicht mithalten. Die Beatles haben einfach viel mehr bekannte Songs und Hits als die RS.
    So schaut`s aus, die Beatles haben keine Kinderlieder geschrieben, sondern Lieder mit eingängigen Melodien sowie übergreifend tauglichen Texten, die vom Kleinkind bis zur Grossmutter alle Altersgruppen mit Gefallen und leichtem Refrain abdecken. Es ist schwer anzunehmen, dass eine Mutter ihrem Kind "Sister Morphine" als Gute-Nacht-Lied vorsingt...
  7. #246

    Oder Sympathy for the Devil

    .
    Ganz früher nannte man das, wer hat Angst vorm schwarzen Mann.
    .
    Daß die Beatles an alle Generationen verkauft werden konnten, das haben Sie mit dem späten Elvis ( der frühe Elvis wurde seinerzeit ähnlich angefeindet wie die Stones in den 60zigern ) und Abba gemeinsam.
    .
    Popularität und hohe Verkaufszahlen, sind auch nicht immer Ausweis hoher Qualität. Nicht selten ist das Gegenteil der Fall. Karl May hat sich schließlich auch besser verkauft, als Jean Paul Sartre.


    Zitat von dedoors Beitrag anzeigen
    So schaut`s aus, die Beatles haben keine Kinderlieder geschrieben, sondern Lieder mit eingängigen Melodien sowie übergreifend tauglichen Texten, die vom Kleinkind bis zur Grossmutter alle Altersgruppen mit Gefallen und leichtem Refrain abdecken. Es ist schwer anzunehmen, dass eine Mutter ihrem Kind "Sister Morphine" als Gute-Nacht-Lied vorsingt...
  8. #247

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Ich sagte ja schon, dass ich kein Beatles-Feind bin - und P McC ist mir immer sehr Sympathisch gewesen. Die von Ihnen aufgezählten Titel wie z.B. "Helter Skelter" finde ich auch sehr gelungene McCartney Kompositionen. Ich sage ja nicht, dass er nur Lala-Stücke geschrieben hat, aber überwiegend. Das Rauhere der Stones hat mir nun mal besser gefallen. Die Beatles hatten diesen Rhythm & Blues und den Rock nun mal nicht wirklich drauf (oder wollten es nicht), auch Songs wie "Day Tripper" oder "Ticket To Ride" täuschen darüber nicht hinweg. Rock groovte bei ihnen nun mal nicht.

    Nein, Beatles-Songs muss ich mir wirklich nicht mehr anhören, die habe ich alle ausgiebig gehört. Auch die Vorurteile kommen nicht ins Wanken, weil es nun mal mein Urteil ist.
    Wohl keine andere Band der Welt hat in wenigen Jahren solch ein großes Repertoire an unterschiedlichen Musikstilen und Elementen vorzuweisen wie die Beatles. Die Stones - auch sie gehören seit zig Jahren zu meinen Favoriten - sind einem Stil treu geblieben.

    Beatles-Melodien hört man auch jetzt überall. Und auch für die junge Generation werden die 60er Jahre musikalisch mit den Beatles gleichgesetzt. Ob im Radio, im Fernsehen, in der Schule, in Konzertsälen, im Festzelt zu hören, von weltberühmten Orchestern gespielt, genauso wie von Schulorchestern, von Bands auf Schützenfesten - überall hört man auch heute noch Beatles-Melodien. Das macht den Unterschied zu anderen, auch wirklich großartigen Bands!
  9. #248

    Weder die Beatles, erst recht nicht die Rolling Stones..

    - haben die 68-er Umbrüche ausgelöst.

    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    .
    die ist keine. Weshalb die Beatles bei der Bewertung nach der größten Rockband der Welt und dies ist ja ohne Zweifel das thema dieses Forums..
    Durch gebetsmühlenhafte Wiederholungen von Beiträgen wird das auch nicht wahr.

    :-)