Wann wird Starcraft verfilmt?
Oder Second Life?
Jetzt auch "World of Warcraft" - immer wieder werden erfolgreiche Computer-Spiele von großen Studios verfilmt. Was halten Sie von diesem Trend? Kann ein Film dieselbe Atmosphäre wie in den Spielen rüberbringen?
Wann wird Starcraft verfilmt?
Oder Second Life?
Bislang hat noch kein Film auch nur annähernd die Atmosphäre von Spielwelten einfangen können.
Der König der schlechten Filme ist ja bekanntlich Uwe Boll. Egal ob 'Alone in the Dark' oder 'Dungeon Siege' - Uwe Boll ist ein Garant für grottenschlechte Kinotortur.
Glücklicherweise hat sich das herumgesprochen. Wie Boll gegenüber MTV selbst zugab, hat er vom Blizzard-Chef eine eiskalte Abfuhr erhalten:Danke Blizzard!"I got in contact with Paul Sams of Blizzard, and he said, ‘We will not sell the movie rights, not to you…especially not to you,'" Boll revealed.
Doch die Verfilmung von Fantasystoff ist scheinbar (fast) immer eine Garantie für Schrott. Ich erinnere nur mal an die von Fans sehnsüchtig erwartete Verfilmung von 'Dungeons & Dragons'.
Mir fällt spontan keine einzige (Computer-)Spielverfilmung ein die auch nur annähernd so etwas wie sehenswert wäre. Doch wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben, schon die Wahrscheinlichkeitsrechnung lehrt uns, dass irgendwann etwas draus werden muss, wenn mans nur oft genug probiert.
Und selbst wenn es wieder ein übel schlechter Reinfall wird: dann haben wir wenigstens was zu lästern und zu schimpfen, und das ist doch auch schonmal etwas.
Da will wohl jemand was vom Cash abhaben.
Ich kann mich nicht erinnern jemals eine gute Computerspielverfilmung gesehen zu haben.
Es ist mit Computerspielen doch genauso wie mit Comics: Die Mehrheit der Leute und insbesondere die Filmproduzenten denken das ist was für kleine Kinder, die auch jeden Merchandise-Ramsch dazu konsumieren.
Also klopft man hastig ein paar billige Machwerke mit guten Effekten, schlechten Schauspielern und einer Story die weit unter dem Potential des Originals bleibt zusammen. Werden schon genug von den bekloppten Nerds reingehen um die Kassen zu füllen.
BEi Comics fängt mittlerweile wenigstens bei manchen Regisseuren ein umdenken an, wie bei den neuen Batman-Filmen oder bei Sin-City.
Bei SPielen scheint mir das aber generell schwieriger.
Die sehr gelungenen Blizzard-Storys sollten da bleiben wo sie ihr Potential am besten entfallten können: In den SPielen.
Einen schrecklichen, kurzen Moment dachte ich, sie meinen das Ernst.
Speziell zu World of Warcraft wundert es mich ein wenig, dass Blizzard hier glaubt mit einem Film erfolgreich zu sein. Ein Geschichte, die hat bisher nur das Strategiespiel Warcraft III vorzuweisen.
Blizzard hat WoW in den letzten zwei Jahren aus einem Rollenspiel ein Itemsammelspiel gemacht. Die Geschichte ist nicht mehr wichtig, für viele nur Mittel zum Zweck, Gegner werden besiegt, weil sie Items droppen, alles andere is zuviel zum Lesen.
Zwar gibt es Bücher zur Geschichte von Warcraft und WoW, diese sind aber, wenn man sich die Rezessionen bei Amazon ansieht von eher schlechter Qualität. Dazu kommt noch, dass die komplette Geschichte völlig inkonsistent ist. In einem Teil der Bücher haben die gleichen Helden deutsche Namen, in nächsten Buch wieder englisch und das ganze immer schön durcheinander, alles gespickt mit Schreibfehlern.
Und wenn jemand wie Blizzard jahreland die Geschichte von Warcraft mit Füßen tritt, ignoriert, die Rollenspieler vertreibt und keinen Cent in die Qualität dieser Geschichte investiert, dann kann so ein Film nur eines werden: Billiger Schrott zum Abkassieren. Eigentlich hätte Uwe Boll viel besser zur der lauen WoW Geschichte gepasst.
Die Nachricht ist unkorrekt. Nicht 'World of Warcraft' sondern die Geschichte um den Echtzeitstrategietitel 'Warcraft' soll verfilmt werden.
Es ist doch exakt wie bei Buchverfilmungen, je stärker sich die Filmstory an die Vorlage halten muss, desto schwieriger wird es den Film gut werden zu lassen. Heißt nicht das es unmöglich wäre, aber es wird komplizierter. Ein Film der seine ganz eigene Story hat, hats da viel einfacher. Ich könnte mir einen Assasins Creed Film gut vorstellen, solange er nicht die Handlung des Spiels hat. Eine neue Gesichte mit den bekannten Charakteren könnte durchaus erfolgversprechend sein - finde ich.
Diese wurde aber in WoW fortgesetzt. Wenn man in der Warcraft-Reihe die Geschichte beharrlich ignoriert, handelt es sich dabei letztlich auch nur um beliebige Aufbaustrategie.
Auch hier gilt wieder: wenn man die Geschichte ignoriert...
Wenn man sich andererseits auf die Geschichte einlässt und auch immer eifrig die Bücher liest, die im Spiel so herumliegen (Tip: das AddOn 'Bookworm' hilft), ist WoW immer noch ein echtes Rollenspiel.
Dass bei Millionen von Spielern die echte Rollenspielgemeinde in der Minderheit sein muss, ist doch nicht überraschend.
Da gebe ich ihnen zum großen Teil Recht, die Bücher, zumindest die, die ich gelesen habe, sind überwiegend lieblos zusammengeschustert.
Allerdings lasten sie die Übersetzungsfehler der deutschen Redaktionen der ursprünglichen Geschichte an, das ist nicht fair.
Und wenn jemand wie Blizzard jahreland die Geschichte von Warcraft mit Füßen tritt, ignoriert, die Rollenspieler vertreibt und keinen Cent in die Qualität dieser Geschichte investiert, dann kann so ein Film nur eines werden: Billiger Schrott zum Abkassieren. Eigentlich hätte Uwe Boll viel besser zur der lauen WoW Geschichte gepasst.[/QUOTE]