Zitat von
LadyWanda
WIE WENIG wirkliche Unabhängigkeit bei den Öffentlich-rechtlichen Medien existiert, ist mir schon vor Jahren aufgegangen, als der damalige "Medienkanzler" Gerhard Schröder seine Agenda 2010 im Affentempo und fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchpaukte. Damals war der Jubel in der bürgerlichen Presse - nicht nur im ZDF sonder überhaupt - riesig. Da gab es KEINEN Journalisten, der sich nicht bei Schröder eingeschleimt und dieses Machwerk, unter dessen Folgen heute Tausende - vor allem Kinder und ältere Arbeitnehmer zu leiden haben - als "Jahrhundertwerk" gefeiert hätte. Ebenso einhellig war die Koalition des Schweigens gegenüber dem damals entstehenden so genannten Prekariat. Und ebenso einmütig wurde die WASG, die eine Folge des Schröderschen Sozialkahlschlages ist, von der bürgerlichen Presse ignoriert. DAS änderte sich erst nach den Landtagswahlen in NRW, als Lafontaine die Bühne betrat... und wenn ich mir HEUTE anschaue, wie die Vertreter der LINKEN in den Medien - auch im ZDF- behandelt werden - und wie diese Partei in schöner Einmütigkeit als "SED-Nachfolgepartei" diffamiert wird - was sie NICHT ist... dann kann ich nur sagen: Lasst das Lamento über die Zustände im Öffentlich-Rechtlichen! Deutschland - Berlusconi-Land? Ham wer auch - ham wer auch - aber schon sehr, sehr lange - spätestens seitdem Schröder und seine Mannen die Presse korrumpiert haben.