Literatur - Was lohnt es noch zu lesen?

Bücher sind populär, über Bücher wird gestritten, manchmal werden Bücher noch verboten, sogar im Fernsehen erzielen Literatursendungen ("Lesen!") nach wie vor ansehnliche Quoten. Gute Zeiten für belletristische Literatur? Oder haben es literarische Texte heute schwerer denn je, inmitten der PR-Gewitter ihr Publikum zu finden? Gibt es noch die Lust auf den unbekannten Text oder ist gängige Literatur fast nur noch leicht verdauliche Häppchenware für Party-Smalltalk?
  1. #23700

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    ... mit einer denkwürdigen Botschaft...
    In zudem denkwürdiger Kürze und liebenswürdiger Darbietung.
    Ich kann jedes Ihrer Worte nur unterstreichen.
    (Sehe den Eintrag erst jetzt.)
  2. #23701

    blogs

    Die heutige kommunikation findet vermehrt auf blogs statt.
    zB.:
    NachDenkSeiten – Die kritische Website
    ErdBlog
    HORIZONT.NET
  3. #23702

    Zitat von bloggerin07 Beitrag anzeigen
    Die heutige kommunikation findet vermehrt auf blogs statt.
    zB.:
    NachDenkSeiten – Die kritische Website
    ErdBlog
    HORIZONT.NET
    Und was hat dieser Beitrag jetzt mit Büchern zu tun?? Verstehe es einer....
  4. #23703

    warum?

    Zitat von Hawkeye 1 Beitrag anzeigen
    Und was hat dieser Beitrag jetzt mit Büchern zu tun?? Verstehe es einer....
    Der Titel sagt: Was lohnt es sich zu lesen?
    Und der ErdBlog lohnt sich zu lesen. Aber dem link bitte jetzt nicht folgen, ich wollte literaturblogs posten, habe einen Fehler gemacht sorry, da sind nur seltsame kurzgeschichten, keine richtige prosa
  5. #23704

    Zitat von bloggerin07 Beitrag anzeigen
    Der Titel sagt: Was lohnt es sich zu lesen?
    Der Titel sagt nun aber: Wo so geschrieben wird, lohnt sich das Vorübergehen.
  6. #23705

    Zitat von julianefuchs Beitrag anzeigen
    Der Titel sagt nun aber: Wo so geschrieben wird, lohnt sich das Vorübergehen.
    Wohl wahr: Vorübergehen - mit geschlossenen Augen.
  7. #23706

    Zitat von Hawkeye 1 Beitrag anzeigen
    Wohl wahr: Vorübergehen - mit geschlossenen Augen.
    Unvergessen auf dem Flohmarkt: "Lisa's Träume". Vielleicht wäre das ja ein gutes Buch gewesen, was ich bezweifle, aber wer noch nicht einmal den Titel richtig hinkriegt, kann sich ja so viele Gedanken nicht gemacht haben. :)
  8. #23707

    Zitat von achras Beitrag anzeigen
    Die Spannbreite des hier in diesem Themenstrang literarischen Repertoires reicht von "den Klassikern" (ohne nähere Nennung der Autoren, die gemeinhin der gleichnamigen Ära zugerechnet werden) bis hin zu "Selma", einem Schaf, das übrigens über eine eigene Homepage verfügt...
    Weißte was, Muffin, ich glaub Dir kein Wort. Mal völlig abgesehen von Deinem herumgestümperten Schachtelsatz, der wohl Kompetenz vortäuschen soll: du hast "Selma" nie in den Händen gehalten. Du hast nach "selma" gegoogelt, hast "Schaf" gefunden und gleich ein entsprechendes Vorurteil gefunden.

    Das zeichnet Dich aus: Du beurteilst dauernd Bücher, die Du nicht kennst. Das hält Dich aber nicht davon ab, allerlei Literaturforen im Internet mit Deiner quälenden Humorlosigkeit zu nerven. Es macht so langsam keinen Spaß mehr, überhaupt noch ein Buch zu empfehlen, weil gleich der umkippende Riesenmuffin kommt, der alles erschlägt, obwohl er selbst eigentlich keine Ahnung hat. Du okkupierst seit Jahren schon die Lit-Foren auf spiegel.de.

    Ach ja, Arno Schmidt ist gut. Ja, ist ja angekommen. Get a life, boy!
  9. #23708

    Fenster auf!

    Ohne Bücher würde meine Seele ersticken
  10. #23709

    Eine bemerkenswerte Frau, Lou Andreas-Salomé (1861-1937) - bekannt und freundschaftlich verbunden unter anderem mit Nietzsche, Rilke und Freud. Mit Rilke unterhielt sie eine Liaison über einige Jahre, bei Freud ließ sie sich zur Psychoanalytikerin ausbilden.
    Aus dem Nachlass hat Ernst Pfeiffer einige ihrer autobiographischen Schriften unter dem Buchtitel "Lebensrückblicke" (1951) zusammengestellt und herausgegeben.
    Bemerkenswert deshalb, weil sie ein Lebenskonzept praktizierte (und Gedanken produzierte), was im Kontext ihrer Zeit zumindest gesellschaftlich gesehen, außergewöhnlich (gelinde gesagt) für eine Frau war. Und auch heute noch sicherlich einige stockkonservative Kreise zu Stirnrunzeln veranlasst :-)